Deutschland ist assoziiertes Mitglied der Pazifik-Allianz

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Gemeinsam für Freihandel: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos. Kolumbien hat derzeit die Präsidentschaft der Pazifik-Allianz inne
Gemeinsam für Freihandel: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos. Kolumbien hat derzeit die Präsidentschaft der Pazifik-Allianz inne

Berlin. Deutschland hat seit dem vergangenen Dienstag Beobachterstatus bei der Pazifik-Allianz, wie aus einer Pressemitteilung der Initiative hervorgeht. Gemeinsam mit Großbritannien, den Niederlanden, Italien und der Schweiz ist Deutschland demnach neues "Beobachter-Mitglied" des neoliberalen Wirtschaftsbündnisses, dem Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru angehören. Die deutsche Regierung hatte sich im August dieses Jahres um einen Beobachterstatus beworben, der die Teilnahme an Treffen der Präsidenten und Minister der vier Vollmitglieder ermöglicht.

Das Wirtschaftsbündnis, das auf Freihandel und Rohstoffexport setzt, hat damit 25 assoziierte Mitgliedsländer. Zu ihnen gehören neben zahlreichen lateinamerikanischen auch sieben westeuropäische Länder sowie die USA, China, Japan, Australien, die Türkei und Südkorea an.

Die im Juni 2012 gegründete Pazifik-Allianz wird als Gegenentwurf zu den linksgerichteten und auf eine regionale Entwicklungsintegration orientierten Regionalorganisationen gesehen, wie die Bolivarische Allianz für Amerika (ALBA) und die Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac).

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