Fidel Castro und Evo Morales unterzeichnen Manifest für Palästina

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Haben sich dem "Manifest zur Verteidigung Palästinas" angeschlossen: Kubas Revolutionsführer Fidel Castro und Boliviens Boliviens Evo Morales,
Haben sich dem "Manifest zur Verteidigung Palästinas" angeschlossen: Kubas Revolutionsführer Fidel Castro und Boliviens Boliviens Evo Morales,

Havanna/La Paz. Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro und der Präsident Boliviens, Evo Morales, haben sich mit ihren Unterschriften dem "Manifest zur Verteidigung Palästinas" angeschlossen, das von Israel die Beendigung seiner Angriffe gegen das palästinensische Volk im Gaza-Streifen fordert.

Die Erklärung, die vom "Netzwerk zur Verteidigung der Menschheit" lanciert wird, haben nach Angaben der kubanischen Tageszeitung Granma bereits mehr als 342.000 Künstler, Akademiker, Wissenschaftler, Anwälte, Journaliste, Professoren, Abgeordnete, Vertreter verschiedener Religionen, Ärzte, Studenten, Bauern, Arbeiter, Gewerkschaftsführer und Aktivisten sowie Organisationen und Institutionen aus mehr als 50 Ländern, mehrheitlich aus Lateinamerika unterzeichnet.

Das Netzwerk geht auf das Welttreffen von lateinamerikanischen Intellektuellen und Künstlern zurück, das unter dem Motto "Zur Verteidigung der Menschheit" vom 1. bis 5. Dezember 2004 in der venezolanischen Hauptstadt Caracas stattfand.

Unter den prominten Unterstützern des Manifestes sind anderem der Schriftsteller Eduardo Galeano; der Nobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel; der Dichter und Präsidenten der kubanischen Kulturinstitution Casa de las Américas, Roberto Fernández Retamar; die Leiterin des kubanischen Nationalballets Alicia Alonso; die nordamerikanische Schriftstellerin Alice Walker; der kubanische Liedermacher Silvio Rodríguez; die Bischöfe Raúl Vera (Mexiko) und Pedro Casaldáliga (Brasilien) sowie der brasilianische Ökonom und Sozialaktivist Joao Pedro Stedile.

Die Unterzeichner appellieren an die Welt, von Israel die Erfüllung der Resolutionen des Sicherheitsrates der UNO zu fordern, die das Land dazu verpflichtet, sich aus Gaza, dem Westjordanland und aus Ostjerusalem zurückzuziehen.

Kürzlich hatte Fidel Castro in einer öffentlichen Stellungnahme die "Aggression gegen die Bevölkerung im Gaza-Streifen" als "beschämend und kriminell" bezeichnet (amerika21 berichtete).

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