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16.05.2017 Ecuador / Menschenrechte / Politik

Neuer Generalstaatsanwalt von Ecuador möchte gegen Geschlechtergewalt vorgehen

Der neue Generalstaatsanwalt von Ecuador, Carlos Baca

Der neue Generalstaatsanwalt von Ecuador, Carlos Baca

Quito. Der neue Generalstaatsanwalt von Ecuador, Carlos Baca, hat angekündigt, Spezialeinheiten für die Aufklärung von Straftaten im Bereich der Geschlechtergewalt zu einer Priorität seiner Amtszeit zu machen. Bei einem Treffen mit 23 Bezirksstaatsanwälten versprach er, dass seine Amtsführung durch Transparenz geprägt sein werde. Bürger- und Menschenrechte sowie Gewalt gegen Frauen und andere von Übergriffen gefährdete Gruppen sei ein bedeutendes Problem, das es zu bekämpfen gelte, so Baca.

Der neue Generalstaatsanwalt war Anfang April durch den Rat für Bürgerpartizipation und Soziale Kontrolle (CPCCS) nominiert worden. Unlängst wurde der Jurist durch das Parlament in seinem neuen Amt bestätigt. Bei seiner Bewerbung hatte er sich gegenüber dreizehn weiteren Bewerbern durchgesetzt. Das Auswahlverfahren basiert auf einer Bewertung der bisherigen Verdienste, in der Baca 50 von 50 Punkten erhielt, während er 44 von 50 Punkten bei einem Examen erreichte, hieß es in der ecuadorianischen Presse.

Das Auswahlverfahren soll die soziale Kontrolle der anderen Staatsfunktionen und nicht zuletzt die Unabhängigkeit der Justiz von der Exekutive gewährleisten.

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