Präsident von Venezuela auf Osteuropa-Reise

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Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, während seiner Rede beim Energieforum in Moskau am 4. Oktober
Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, während seiner Rede beim Energieforum in Moskau am 4. Oktober

Moskau/Minsk. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro befindet sich derzeit auf einer Osteuropa-Reise. Am Mittwoch hielt er sich in Russland auf, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die "Weiterentwicklung der strategischen Partnerschaft in verschiedenen Bereichen" zu besprechen. Am heutigen Donnerstag wird Maduro nach Belarus weiterreisen.

Russland spielt in der derzeitigen Situation für Venezuela eine wichtige Rolle. In den vergangenen Jahren setzt das russische staatliche Ölunternehmen Rosneft verstärkt auf Rohöl aus dem lateinamerikanischen Land. Venezuela ist sogar der größte externe Rohölversorger Rosnefts. In der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krise hat der Ölkonzern durch umfangreiche Vorauszahlungen den staatlichen Ölkonzern PDVSA und damit auch den venezolanischen Staatshaushalt gestützt. Präsident Maduro nahm in Moskau auch an der russischen Energiewoche teil, einer Fachkonferenz der Öl- und Gasunternehmen des Landes.

Heute reist das Staatsoberhaupt nach Belarus weiter. Dort wird Maduro an hochrangigen Gesprächen zum Wohnungsbau, der industriellen Entwicklung und dem Handel teilnehmen. Darüber hinaus wird er an der feierlichen Eröffnung eines Denkmals für Simon Bolivar in der Minsker Simon-Bolivar-Parkanlage teilnehmen. Anschließend reist er in die Türkei weiter.

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