Venezuela

Venezuela im Antidrogeneinsatz an der Grenze zu Kolumbien

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Venezuela verstärkt Antidrogeneinsätze an der Grenze zum weltgrößten Kokainproduzenten Kolumbien
Venezuela verstärkt Antidrogeneinsätze an der Grenze zum weltgrößten Kokainproduzenten Kolumbien

Caracas. Der Innenminister von Venezuela, Nestor Reverol, hat berichtet, dass es Beamten der Bolivarianischen Nationalen Streitkräfte (FANB) und dem Nationalen Anti-Drogen-Büro (ONA) gelungen sei, 25 Drogenverarbeitungslabors zu zerschlagen.

Bei der Operation im Bundesstaat Zulia rund 900 Meter von der Grenze zum Nachbarland Kolumbien entfernt sind nach Angaben des Ministers mehr als neun Tonnen Kokain und Kokabasepaste und 17 Tonnen Chemikalien, die zur Drogenverarbeitung verwendet werden, beschlagnahmt worden.

Das ONA teilte mit, dass in diesem Jahr bisher 13.400 Kilogramm verschiedener Drogen im Land beschlagnahmt und 2.126 am Drogenhandel beteiligte Personen verhaftet worden seien. Nach den Angaben der Agentur werden im Land durchschnittlich 48,45 Tonnen Drogen pro Jahr sichergestellt.

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Mitte Juli hob Reverol die Erfolge seines Landes bei der Bekämpfung des Drogenhandels hervor und stellte diese Bemühungen der venezolanischen Behörden den Anschuldigungen der US-Regierung entgegegen, die das südamerikanische Land jüngst als "Drogenstaat" bezeichneten.

Hingegen ist Kolumbien, enger Verbündeter der USA bei den Bemühungen, die sozialistische Regierung von Venezuela zu Fall zu bringen, weltweit größter Kokainproduzent. Nach verfügbaren Statistiken aus 2017 betrug der Anteil Kolumbiens an der Weltproduktion der Droge 70 Prozent.

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