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Singapur tritt der Pazifik-Allianz bei

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Singapur unterzeichnete das Abkommen mit der Pazifik-Allianz auf deren 16. Gipfeltreffen
Singapur unterzeichnete das Abkommen mit der Pazifik-Allianz auf deren 16. Gipfeltreffen

Buenaventura. Singapur hat das Freihandelsabkommen der Pazifik-Allianz unterzeichnet und wird somit zum ersten Partnerstaat des regionalen Integrations- und Handelsblocks, der sich aus Kolumbien, Mexiko, Peru und Chile zusammensetzt.

Die Unterzeichnung fand am Mittwoch während des 16. Gipfeltreffens des Handelskonglomerats in Bahía Málaga, Kolumbien, statt. Die Mitglieder der Allianz werden das Abkommen nun in ihren jeweiligen Parlamenten zur Ratifizierung vorlegen.

Es soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Digitaltechnik und Lebensmittel sowie Schifffahrt und Hafenlogistik fördern und als neues Instrument zur Stärkung des Warenaustauschs zwischen den Ländern der Pazifik-Allianz und Singapur sowie dem asiatisch-pazifischen Raum dienen, um einen größeren Waren-, Dienstleistungs- und Investitionsfluss zu ermöglichen.

Nach offiziellen Angaben belief sich der Handel zwischen den vier Ländern der Pazifik-Allianz und Singapur 2019, dem letzten Jahr mit konsolidierten Zahlen, auf 6,1 Milliarden Dollar.

Kolumbiens Handelsministerin Maria Ximena Lombana betonte die enormen Möglichkeiten, die das Abkommen für die Region und die Mitgliedsstaaten der Allianz biete. Sie nannte die Verbesserung der Handelsbeziehungen, Räume für neue Investitionen, die Verbesserung des Zugangs zum Warenmarkt und die Förderung des Zugangs von Dienstleistern in neuen Bereichen.

Das asiatische Land hatte seit dem Jahr 2014 Beobachterstatus in der Pazifik-Allianz und war seit 2017 Kandidat für den Beitritt. Kanada, Neuseeland, Australien, Ecuador und Südkorea sind weitere Staaten, die voraussichtlich in den kommenden Monaten beitreten werden.

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