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Kuba begeht Afrikatag, afrikanische Botschafter danken

Feier im Revolutionspalast in Havanna. Staatsspitze dabei. Rednerinnen verweisen auf Kooperation und verurteilen US-Blockade

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Festakt zum Afrika-Tag im Revolutionspalast in Havanna
Festakt zum Afrika-Tag im Revolutionspalast in Havanna

Havanna. Mit einem Festakt im Portocarrero-Saal des Revolutionspalastes hat Kuba den Gründungstag der Afrikanischen Union begangen. An der Feier nahmen Staatspräsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Nationalversammlungspräsident Esteban Lazo Hernández und Vizeministerpräsidentin Inés María Chapman Waugh teil, ebenso wie weitere hochrangige Vertreter der Kommunistischen Partei Kubas, des Staates und der Regierung.

Die Verbundenheit Kubas mit den Ländern des afrikanischen Kontinents ist historisch und von großer Intensität. Belegt wird sie durch zahlreiche Beispiele, wie die freundschaftlichen Besuche Che Guevaras und Fidel Castros in afrikanischen Staaten, die Unterstützung von Befreiungsbewegungen, darunter der entscheidende Militäreinsatz gegen die südafrikanische Apartheidarmee in Angola sowie die kostenfreie Ausbildung Tausender junger Afrikaner zu Ärzten an der Medizinischen Hochschule ELAM nahe Havanna.

Professorin Rosalie Kama-Niamayoua, Botschafterin der Republik Kongo und Dekanin der Gruppe der afrikanischen Botschafter, dankte im Namen der gesamten Gruppe Kuba für "diesen Beweis der Freundschaft, der die hervorragenden historischen und brüderlichen Beziehungen zwischen der Republik Kuba und dem afrikanischen Kontinent widerspiegelt". Dem schlossen sich Leiter afrikanischer Missionen und Mitglieder des afrikanischen diplomatischen Korps sowie kubanische internationalistische Kämpfer und zivile Unterstützer an, die nach Darstellung der Veranstalter "an der Seite ihrer Brüder und Schwestern in Afrika gegen Kolonialismus, Unterdrückung, Rassismus und Apartheid gekämpft hatten".

Frau Kama-Niamayoua hob hervor, dass Kuba dank der Vision von Fidel Castro Ruz zahlreiche afrikanische Länder in ihrem Freiheitskampf begleitet und damit den Weg für eine dauerhafte Zusammenarbeit in Gesundheit, Wissenschaft, Technologie und Bildung geebnet habe. Zugleich bekräftigte sie, dass "Kuba auf Afrika zählen kann", da die Afrikanische Union die Aufhebung der Blockade und die Streichung Kubas von der Liste der Staaten fordert, die angeblich Terrorismus unterstützen (amerika21 berichtete). "Kuba ist für niemanden eine Bedrohung, sondern vielmehr ein Beispiel für Solidarität und Widerstand", betonte sie.

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Inés María Chapman Waugh würdigte den Tag als besonderes Ereignis, das Anlass biete, die Kulturen des afrikanischen Kontinents, die Widerstandsfähigkeit seiner Völker und seine Geschichte des Kampfes um Unabhängigkeit und gegen den Kolonialismus zu feiern.

Darüber hinaus verurteilte Chapman Waugh die US-Blockade, die durch die beiden jüngsten Erlasse von US-Präsident Donald Trump auf ein beispielloses Niveau verschärft worden sei. Mit diesen zusätzlichen Maßnahmen, so sagte sie, "wurde eine totale Blockade der Ölversorgung für das gesamte kubanische Volk verhängt, und es wurden Sekundärsanktionen gegen Unternehmen und Organisationen verhängt, die in Kuba tätig waren oder sind. (…) Liebe Brüder des afrikanischen Kontinents, sie sind Zeugen, wie diese brutale Blockade uns zu ersticken und allen Kubanern, insbesondere den Schwächsten in unserer Gesellschaft, Leid und Not zufügen will."

Der kubanische Staatschef Díaz-Canel betonte abschließend: "Unser Volk wird nicht gebrochen werden und wird das Erbe des Mutes und der Tapferkeit unserer afrikanischen Vorfahren nicht aufgeben, die aus ihrer Heimat verschleppt wurden, als Sklaven nach Kuba kamen und es unter widrigsten Bedingungen schafften, ihre Kultur und Traditionen angesichts der kolonialen Unterdrückung zu bewahren."