Edgar Göll

US-Regierung zieht Diplomaten aus Kuba ab

Wegen angeblicher Schall-Attacken nur noch "Notbesetzung" in der US-Botschaft in Havanna. Außenminister Rex Tillerson gibt Reisewarnung für Kuba aus
Washington. Die US-Regierung hat die Ausreise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Botschaft in der kubanischen Hauptstadt Havanna sowie ihrer Familienangehörigen angeordnet. Lediglich eine Notbesatzung wird dort verbleiben. Unter dem martialischen Titel "Maßnahmen in Reaktion... weiter

Hurrikan "Irma": verheerende Schäden in Kuba

Havanna. Am frühen Vormittag des gestrigen Sonntags hat sich der Super-Hurrican "Irma" von der kubanischen Nordküste hinweg in Richtung Florida, USA, entfernt. Die Folgen des Sturmes sind für die vorgelagerten Inseln und das Küstengebiet im Osten und Norden Kubas verheerend. Bei... weiter

US-Präsident Trump schränkt Beziehungen zu Kuba einseitig ein

US-Präsident Trump bei seiner Rede zu Kuba in Miami (Screenshot)
Vereinbarungen der Regierung Obama mit Kuba aufgehoben. Reisebeschränkungen, Blockade und Restriktionen bei Geschäften mit kubanischen Staatsunternehmen bekräftigt
Miami. US-Präsident Donald Trump hat am gestrigen Freitag in einem lange erwarteten Statement seine Kubapolitik umrissen und wichtige Schritte der Vorgängerregierung von Barack Obama revidiert, mit denen eine historische Annäherung zwischen Washington und Havanna erreicht... weiter

Kritik in Puerto Rico an sinnlosem Referendum über US-Anschluss

Plakat der Boykott-Kampagne gegen die Volksbefragung in Puerto Rico
Beteiligung hatte bei Abstimmung am Wochenende bei nur 23 Prozent gelegen. Befürworter der Unabhängigkeit setzten Boykott durch.
San Juan. Vor dem Hintergrund einer extrem schlechten Wirtschaftsentwicklung und einer Verschuldung in Höhe von gut 74 Milliarden US-Dollar haben mehr als 97 Prozent der Abstimmungsteilnehmer in Puerto Rico für einen Anschluss des Landes an die USA gestimmt. Die Wahlbeteiligung bei... weiter