Venezuela: Basis-Wahlbündnis bildet Kulturrat

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Logo des "Großen Patriotischen Pols" in Venezuela
Logo des "Großen Patriotischen Pols" in Venezuela

Caracas. Basisaktivisten haben am Montag in Caracas den Kulturrat des Großen Patriotischen Pols (GPP) gegründet. Die im GPP zusammengeschlossenen sozialen Bewegungen, welche eine Wiederwahl des amtierenden Präsidenten Hugo Chávez bei den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober 2012 unterstützen, bauen ihre Organisation damit weiter aus.

Der GPP hat seit seiner Gründung 16 Räte ins Leben gerufen, die verschiedene Bevölkerungsteile und dort vorhandene Problematiken repräsentieren sollen. Neben Afro-Latinos, Frauen und Menschen mit Behinderung finden sich z.B. auch Umweltschützer, Bauern, Handwerker in Räten zusammen. Am 28. Mai wurde im Beisein von Intellektuellen, Künstlern und Musikern zuletzt feierlich der Kulturrat gegründet.

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Der venezolanische Kulturminister Pedro Calzadilla sprach dem GPP eine hohe Bedeutung für den Wahlgewinn und damit die Fortsetzung des sozialen und politischen Wandlungsprozesses zu: "Es gibt Kollektive im ganzen Land, die am Aufbau des Sozialismus arbeiten. Wir bereiten uns für die Wahlschlacht und den Kampf der Ideen am 7. Oktober vor."

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez wiederholte indes während eines Telefonats mit Vizepräsident Elías Jaua die Meinung, dass der GPP sich über die Wahlen hinaus als Teil einer "neuen politischen Hegemonie" organisieren müsse. Nachdem die Wahl gewonnen sei, "soll sich der Wille der Menschen weiter durchsetzen, der Wille einer großen Mehrheit der Venezolaner, der revolutionäre und demokratische Wille", sagte Chávez.

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