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Solidaritätskampagne für soziale Bewegungen in Kolumbien

Aufruf zur Solidaritätskampagne mit den von Gewalt bedrohten Aktivistinnen und Aktivisten in Kolumbien

Aufruf zur Solidaritätskampagne mit den von Gewalt bedrohten Aktivistinnen und Aktivisten in Kolumbien

Berlin. Unter dem Motto "Dass der Frieden uns nicht das Leben kostet" ruft die Kolumbienkampagne Berlin zu einer Solidaritätskampagne mit den von Gewalt bedrohten Aktivistinnen und Aktivisten in Kolumbien auf. Damit möchte sie das Schweigen über den fortdauernden Krieg brechen und diejenigen stärken, die sich für einen sozial gerechten und nachhaltigen Frieden einsetzen. Hierfür bittet die Gruppe um Unterstützung und ruft zur praktischen Solidarität auf.

Damit der Frieden in Kolumbien eine Chance habe, sei es unverzichtbar, dass die Angriffe gegen diejenigen aufhören, die täglich für soziale Gerechtigkeit kämpfen, so eine Sprecherin der Kampagne gegenüber Amerika21. Man müsse deshalb den Druck auf den kolumbianischen Staat erhöhen: "Anders als in den Medien hierzulande zu lesen ist, kann in vielen Teilen Kolumbiens von Frieden derzeit keine Rede sein. Statt die sozialen Bewegungen gegen Gewalt zu schützen, verfolgt der kolumbianische Staat sie mit legalen und illegalen Mitteln. Wenn sich das ändern soll, braucht es auch den Druck der internationalen Öffentlichkeit und konkrete Solidarität mit den Betroffenen".

Ein wichtiger Schritt dahin sei es, diese Situation in der deutschsprachigen Öffentlichkeit bekannter zu machen. Deshalb werde man in den kommenden Monaten verstärkt aus den betroffen Gemeinschaften berichten und Artikel und Videos übersetzen.

Zugleich ruft die Gruppe dazu auf, "selbst aktiv zu werden", beispielsweise mit offenen Briefen an deutsche und kolumbianische Behörden. Des Weiteren könnten Kundgebungen und Infotische organisiert und die Kampagne mit Flugblättern, Plakaten und im Internet bekannt gemacht werden.

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