Mexiko / Kultur

Vier Menschen sterben bei FIFA-WM-Feiern in Mexiko-Stadt

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Im Vorfeld der WM war es zu Protesten gekommen
Im Vorfeld der WM war es zu Protesten gekommen

Mexiko-Stadt. Nach dem 2:0-Sieg Mexikos gegen Ecuador und dem Einzug ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft sind in Mexiko-Stadt mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Tragödie ereignete sich in der Nacht zum Dienstag während der Feiern am Ángel de la Independencia und am Paseo de la Reforma.

Nach Angaben der Behörden starben drei Menschen infolge des Gedränges. Unter den Opfern sind eine 19-jährige und eine 48-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann. Ein weiterer Mann erlag später im Krankenhaus einem Herz-Kreislauf-Stillstand, nachdem er während der Feierlichkeiten zusammengebrochen war.

Schätzungen zufolge versammelten sich rund eine Million Menschen im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt. Augenzeugen berichteten, dass Pyrotechnik und die dichten Menschenmengen zeitweise Panik auslösten. Trotz eines Großaufgebots von Polizei, Rettungskräften und medizinischem Personal konnten die Einsatzkräfte die Lage nicht vollständig unter Kontrolle halten.

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Im Vorfeld der FIFA-WM war es in Mexiko mehrfach zu massiven Protesten gekommen (amerika21 berichtete).

2022 starben bei schweren Ausschreitungen im Stadion von Querétaro offiziell 26 Menschen, nachdem Fans rivalisierender Vereine aufeinander losgegangen waren.

Die Stadtverwaltung kündigte eine Untersuchung der Vorfälle vom Mittwoch an. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die Sicherheitsvorkehrungen für die Feierlichkeiten ausreichend waren. Bereits am Sonntag trifft Mexiko im Achtelfinale auf England. Behörden wollen bis dahin zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Zuschauer:innen ergreifen.