Nachrichten (Kolumbien, Soziale Bewegungen)

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Kolumbien: Bewaffnete in Zivilkleidung schießen in Cali auf Indigene, zwölf Verletzte

Angreifer uniformiert in weißen T-Shirts. Polizei unterstützt sie offenbar. Präsident Duque ordnet weitere Militarisierung in Cali an
Cali. Am Sonntag haben zivile Personen in Cali auf eine Gruppe des indigenen Regionalrats des Cauca (Cric) geschossen und dabei zwölf von ihnen verletzt. Einer der Videoclips, die die Ereignisse dokumentieren, zeigt einen Polizisten inmitten der Angreifer, während diese schießen... weiter

Proteste in Kolumbien unaufhaltsam: Verhängung des Ausnahmezustands möglich

37 Tote. Große Demonstrationen am Mittwoch. Brutale Angriffe in Medellín. Internet-Blockaden. Sicherheitskräfte von Neo-Nazi unterrichtet
Bogotá/Medellín. Oppositionelle haben am Mittwochabend über eine bevorstehende Erklärung des Ausnahmezustands durch Präsident Iván Duque berichtet. Die Informationsquelle sei vertrauenswürdig, teilte der Abgeordnete David Ravelo mit. Menschenrechtler:innen befürchten, dass die... weiter

Polizei in Kolumbien beschießt UNO, "Bürgerkriegsszenen" in der Stadt Cali

Cali komplett militarisiert. Weiterhin Barrikaden. Massaker in Stadtteil Siloé. 31 Tote landesweit durch Polizeigewalt. Proteste gehen weiter
Cali. Die kolumbianische Polizei hat am 3. Mai eine Beobachtungsmission der Vereinten Nationen mit Schusswaffen angegriffen. Die Vertreterin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Juliette de Rivero, erklärte am folgenden Tag, es sei niemand verletzt worden. Ihre Kollegin ... weiter

Generalstreik in Kolumbien: "Regierung gefährlicher als das Virus"

Landesweiter Aufmarsch sozialer Organisationen. Allgemeine Unzufriedenheit ist groß. Steuerreform, Menschenrechtslage und Gesundheitspolitik im Fokus
Bogotá et al. Seit Mittwoch finden im ganzen Land zahlreiche Demonstrationen mit mehreren Millionen Teilnehmenden statt. Die Kritik an der Politik der Regierung von Präsident Iván Duque steht dabei im Vordergrund. Am Abend des ersten Streiktages haben die Dachverbände der... weiter

Humanitäre Karawane in Kolumbien fordert Dialog mit bewaffneten Akteuren

Internationale Menschenrechtskarawane besucht Gemeinden im Cauca an der Pazifikküste, die massiv vom bewaffneten Konflikt betroffen sind
Guapi/López de Micay/Timbiquí. Die fünftägige humanitäre Karawane an der Pazifikküste des Departamentos Cauca im Südwesten Kolumbiens ist am Freitag zu Ende gegangen. Unter dem Motto "Pakt für das Leben und den Frieden" reisten mehr als 200 Personen nationaler und internationaler... weiter

Generalstreik in Kolumbien gegen neoliberale Reformen

Unter dem Motto "Für Leben, Frieden, Demokratie, gegen das neue Schwindelpaket Duques und die Steuerreform" mobilisieren Gewerkschaften, politische und soziale Organisationen für landesweiten Streik
Bogotá. Das Nationale Streikkomitee (Comité Nacional de Paro, CNP) ruft in Kolumbien erneut zu Protesten gegen die Politik der ultrarechten Regierung und geplante Wirtschaftsreformen von Präsident Iván Duque auf. Der Generalstreik am 28. April soll dabei den Auftakt landesweiter... weiter

Die geplanten Sprühflüge mit Glyphosat sind in Kolumbien umstritten

UNO bittet Regierung, auf erneute Besprühungen illegaler Anpflanzungen zu verzichten. Auch die Zivilgesellschaft wehrt sich
Genf/Bogotá. Sieben Sonderberichterstatter:innen der UNO haben die Regierung von Präsident Iván Duque Márquez in einem Schreiben gebeten, auf die Wiederaufnahme von Sprühflügen zur Drogenbekämpfung zu verzichten. Die Verwendung des nicht-selektiven Pflanzengifts Glyphosat wird von... weiter

Kolumbien: Hilfeschrei wegen Gewaltwelle in Buenaventura

Drogenbanden verursachen Massenflucht aus betroffenen Vierteln. Einwohner:innen organisieren sich und verlangen nach strukturellen Lösungen
Buenaventura. Seit Ende Dezember versetzen Spaltungen der lokalen Drogenstruktur "La Local" die Hafenstadt Buenaventura in Angst und Schrecken. Sie haben in diesem Jahr dort 30 Morde verübt und 18 Menschen verschwinden lassen. Circa 400 Personen mussten laut der regionalen... weiter