Harald Neuber

Venezuela erneut im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen

Aufruf gegen Wiederwahl von Regierungskritikern. Soziale Bewegungen lancierten Gegenaufruf. Regierungsgegner gehen bei EU-Menschenrechtspreis leer aus
New York/Caracas. Venezuela ist Mitte der Woche von den Delegationen der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York zum zweiten Mal in Folge in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden. Für das südamerikanische Land stimmten 131 der 193 UN-Mitgliedsstaaten. Für die Region... weiter

USA stimmen für Kuba-Blockade – und gegen eigene Politik

191 von 193 Mitgliedsstaaten der UNO verurteilten restriktive Maßnahmen der USA gegen den sozialistischen Karibikstaat. Votum unangenehm für Obama
New York. Die Mitgliedsstaaten der UNO haben am Dienstag erneut mit großer Mehrheit die US-Blockade gegen Kuba verurteilt. 191 der 193 Delegationen stimmten für eine Resolution Kubas, mit der die restriktiven Maßnahmen Washingtons gegen den sozialistischen Karibikstaat verurteilt... weiter

Vorsichtige Zuversicht nach zweiter Wahlrunde in Haiti

Beteiligung offenbar höher als im August. Medien in Lateinamerika betonen Notwendigkeit zum demokratischen Konsens. Linke Kandidaten gefeiert
Port-au-Prince. Die Wahlbehörde in Haiti hat nach der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag die Bekanntgabe des Ergebnisses binnen zehn Tagen angekündigt. Die Abstimmung, bei der neben einem Nachfolger des amtierenden Präsidenten Michel Martelly auch über ein neues... weiter

US-Botschaft bestätigte bereits 2011 tödliche Gewalt gegen Studenten in Mexiko

Botschafter in Bericht nach Washington: Staat schiebt Opfern von tödlichem Polizeieinsatz die Schuld zu und "stiehlt sich aus der Verantwortung"
Mexiko-Stadt/Washington. Der damalige US-Botschafter in Mexiko, Earl Anthony Wayne, hat in einer nun veröffentlichen diplomatischen Depesche bereits im Dezember 2011 von exzessiver Gewalt der mexikanischen Polizei gegen Lehramtsstudenten aus dem südmexikanischen Ayotzinapa... weiter

Ein Jahr nach dem mutmaßlichen Massaker an 43 Studenten in Mexiko

Eltern stellen bei einem Treffen acht Forderungen an Präsident Peña Nieto. Linke beruft Sondersitzung zu illegalen Waffenexporten nach Mexiko ein
Mexiko-Stadt/Berlin. Die Eltern der verschwundenen Lehramtsstudenten aus Iguala haben sich vergangenen Donnerstag ein weiteres Mal mit Präsident Enrique Peña Nieto getroffen und ihre Forderungen bezüglich der Aufklärung des Falls vorgestellt. Die Regierung zeigte wenig Bereitschaft... weiter