Pressefreiheit

110 Artikel

Peru: Angriffe auf Pressefreiheit gefährden Demokratie

Seit Amtseinführung des neuen Präsidenten Jeri Oré viele Demonstrationen im ganzen Land. Journalist:innen größte Zahl unter den Verletzten durch Polizeigewalt
Lima. Die Nationale Journalist:innenvereinigung Perus (ANP) hat gemeldet, dass die Polizei bei den Protesten gegen die Amtseinführung von Übergangspräsident José Jeri Oré am 15. Oktober 25 Journalist:innen angegriffen und verletzt hat, 14 davon durch Gummigeschosse. Seit dem 13... weiter

Nicaragua tritt wegen Auszeichnung von La Prensa aus Unesco aus

Preis für Pressefreiheit an oppositionelle Zeitung überreicht. Regierung von Nicaragua protestiert, wirft La Prensa Medienterrorismus und Desinformation vor
Managua. Nicaragua tritt aus der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) aus und protestiert damit gegen die Vergabe des Weltpreises für Pressefreiheit an die oppositionelle Zeitung La Prensa. Am vergangenen Samstag, dem Internationaler... weiter

Pressefreiheit in Paraguay gefährdet

Asunción. Journalist:innen, die über den den ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes berichten, droht möglicherweise straftrechtliche Verfolgung. So äußerte sich dessen Anwalt Pedro Ovelar Mitte März in den Medien. Wegen der "Beschädigung des Ansehens des ehemaligen... weiter

2023: Ein schwarzes Jahr für die Pressefreiheit in Peru

Überwachung von Journalisten durch Staatsanwaltschaft. Ausspionieren von Journalisten als Merkmal von Diktaturen angeprangert. Versuchte Mordanschläge und Angriffe auch von Rechtsradikalen
Lima. Mit 352 Angriffen auf die Pressefreiheit zieht der peruanische Journalistenverband Asociación Nacional de Periodistas (ANP) eine negative Bilanz für das vergangene Jahr 2023. Er zählt damit den höchsten Wert im 21. Jahrhundert. Versinnbildlicht wird die Situation durch... weiter

Schlag gegen Pressefreiheit durch die Regierung in Guatemala

Dle letzte Ausgabe von elPeriódico vom 15. Mai 2023.
Regierungskritische Zeitung elPeriódico stellt Arbeit wegen anhaltender Repression der Regierung ein. Neben dem Leiter auch Anwälte der Zeitung verhaftet. Internationale Empörung über "Mord" an Zeitung
Guatemala-Stadt. Am vergangenen Montag war endgültig Schluss. Die regierungskritische Zeitung elPeriódico hat nach 27 Jahren ihre Arbeit eingestellt. Als Gründe führte die Zeitung die Repression und Kriminalisierung an, die von der rechten Regierung von Staatspräsident Alejandro... weiter