Solidaritätskundgebung in Berlin mit der Linkspartei LIBRE in Honduras

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Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Berlin. In Berlin haben unmittelbar vor den Präsidentschaftswahlen in Honduras verschiedene politische Gruppierungen ihre Solidarität mit der Bevölkerung in Honduras und der linksgerichteten Präsidentschaftskandidatin Xiomara Castro de Zelaya demonstriert. An der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor gegenüber der US-Botschaft nahmen Solidaritätsgruppen von peruanischen, chilenischen, kolumbianischen und deutschen Aktivisten teil.

Ruben Almendarez, ein aus Honduras stammender Berliner, hob hervor, dass "das Ziel der Kundgebung die Unterstützung eines radikalen Transformationsprozesses der archaischen politischen Struktur" in Honduras sei. Diese Struktur beruhe auf einem Zweiparteiensystem, das Honduras in Rückständigkeit, Gewalt und Repression gestürzt habe. Auch gehe die Schere zwischen den Reichen und dem Volk immer weiter auseinander, so Almendarez.

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Xiomara Castro de Zelaya und die Partei LIBRE seien Garanten dafür, dass das honduranische Volk sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Ziel der relativ neuen Gruppierung sei es, die mittelamerikanische Nation auf Grundlage einer sozialistischen Demokratie mit breiter Mitbestimmung der Bevölkerung neu zu gründen.

Die Kundgebung in Berlin wurde von der Berliner Initiative "Wir alle sind Honduras" ("Todos somos Honduras”) als Teil des gemeinsamen Veranstaltungsplans sozialer Bewegungen organisiert, die dem Netzwerk zur Solidarität mit den Völkern Lateinamerikas und der Karibik (SoliRedNetz PATRIA GRANDE) angehören.

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