Nachrichten (Paraguay, Menschenrechte)

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Paraguay: Jahrestag des Massakers von Curuguaty

Tausende gedenken der Opfer. De-facto-Präsident Franco amüsiert sich währenddessen beim Rodeo
Asunción. Am vergangenen 15. Juni haben tausende Menschen in Paraguay der Opfer des Massakers von Curuguaty gedacht. Bei der Bluttat vor einem Jahr waren elf Landlose und Kleinbauern sowie sechs Polizisten ums Leben gekommen. Das Massaker war von einer rechtsgerichteten... weiter

Indigene in Paraguay fordern Land

Asunción. Mehrere indigene Gruppen aus den Departamentos Alto Paraná und Canindeyú in Ostparaguay sind in der vergangenen Woche in die Haupstadt Asunción gekommen, um für ihr Recht auf Landeigentum zu demonstrieren. Im Zentrum der Hauptstadt ließen sie sich während der... weiter

Prozess zum Massaker von Curuguaty vertagt

Einseitige Ermittlungen des Staatsanwaltes. 14 Kleinbauern wegen vorsätzlicher Tötung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Landbesetzung angeklagt
Asunción. Der Prozess gegen 14 angeklagte Kleinbauern und Landlose im Zusammenhang mit dem Massaker von Curuguaty ist am vergangenen Mittwoch auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung erklärte die zuständige Richterin Yanine Ríos... weiter

Paraguay: Weiterer Bauernführer in Lebensgefahr

Inhaftierter Aktivist Rubén Villalba seit 50 Tagen im Hungerstreik. Gefangene fordern Aufklärung des Massakers von Curuguaty
Asunción. Rubén Villalba, Funktionär der Kleinbauern- und Landlosenbewegung in Paraguay, befindet sich nach über 50 Tagen Hungerstreik in einem kritischen Zustand. Villalba war nach dem Massaker von Curuguaty im vergangenen Juni gemeinsam mit weiteren 19 Kleinbauern verhaftet und... weiter

FDP steigt in Wahlkampf in Paraguay ein

Außenminister der nicht gewählten Regierung Paraguays in Berlin. Opposition protestiert geschlossen. Kundgebung der Demokratiebewegung
Berlin/Asunción. Zivilgesellschaftliche Gruppen von Paraguayern in Deutschland rufen gemeinsam mit deutschen und lateinamerikanischen Organisationen zu einer Protestkundgebung gegen den Besuch des Außenministers der De-facto-Regierung Paraguays in Berlin auf. José Félix Fernández... weiter

Vorverhandlung im Curuguaty-Massaker ausgesetzt

Staatsanwalt und Richter wegen Rechtsbeugung abgelehnt. Weiterhin politische Mordanschläge gegen Kritiker der Oberschicht
Asunción. Die Vorverhandlung gegen zwölf von 14 angeklagten Kleinbauern und Landlosen im Prozess um das Massaker von Curuguaty ist unlängst ausgesetzt worden. Anwalt Vicente Morales, der den Bauernführer Ruben Villalba vertritt, warf Staatsanwalt Jalil Rachid und Richter José... weiter

Opfer der Diktatur beklagen Straflosigkeit

Die "Archive des Terrors" berichten von etwa 50.000 Getöteten und 30.000 Vermissten in 35 Jahren Stroessner-Diktatur. Namen der Täter sind bekannt
Asunción. Am vergangenen Samstag haben Opferverbände, Gewerkschaften, Menschenrechtsaktivisten und linke Organisationen in Paraguay der Opfer der Gewaltherrschaft von Diktator Alfredo Stroessner (1954-1989) gedacht. Anlässlich des 24. Jahrestages des Sturzes der Diktatur übten sie... weiter

Anklage gegen Landlose wegen Curuguaty-Massakers

Staatsanwaltschaft spricht von überzeugenden Beweisen. Menschenrechtsorganisationen beklagen einseitige Ermittlungen
Asunción. Die paraguayische Staatsanwaltschaft hat im Fall des Massakers von Curuguaty Anklage gegen 14 der 17 inhaftierten Kleinbauern und Landlosen erhoben. Dies gab am Sonntag der ermittelnde Staatsanwalt, Jalil Rachid, auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Anklagen lauten auf... weiter