Nachrichten (Chile, Menschenrechte)

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Kasts Wahlsieg in Chile rückt Pinochets Erbe in den Fokus

José Antonio Kast setzte sich am 14. Dezember gegen Jeannette Jara durch. Anhänger feierten mit Bildern des ehemaligen Diktators
Santiago de Chile. Der Wahlsieg von José Antonio Kast gegen die Kommunistin Jeannette Jara am 14. Dezember hat den Wahlkampf beendet und markiert das Ende des sozialen Aufstands von 2019. Das Land, das noch im Oktober 2019 zu Millionen auf den Straßen gegen das Erbe der Diktatur... weiter

NGOs in Chile melden der UN Rückschritte bei Umwelt und Rechten

Schattenbericht deckt Missstände auf. Besonders gefährdete "Opferzonen" werden hervorgehoben
Santiago de Chile. Fünf Organisationen haben einen Schattenbericht vorgelegt. Er prangert einen besorgniserregenden Rückschritt bei der Gewährleistung der Menschenrechte in Chile sowie eine Vertiefung des extraktivistischen Modells an. Die staatliche Politik fördere Straflosigkeit... weiter

Chile: Neues Adoptionsgesetz und Prozesse wegen Kinderhandel

Frauen demonstrieren in Chile gegen Zwangsadoptionen
Tausende Kinder unter der Diktatur illegal zur Adoption freigegeben. Betroffene fordern Gerechtigkeit und internationale Aufklärung. Deutsche Behörden zeigen wenig Problembewusstsein
Santiago. Ende Juli ist in Chile ein neues Gesetz in Kraft getreten, das Adoptionen durch Einzelpersonen und gleichgeschlechtliche Paare erlaubt. Zudem wird der Zeitraum für endgültige gerichtliche Entscheidungen auf 18 Monate begrenzt und dem Adoptivkind Kontakt zu seinen... weiter

Chile enteignet Colonia Dignidad und plant Gedenkstätte

Areal der Colonia Dignidad soll Erinnerungsort werden. Enteignung per Dekret beschlossen. Verbleib der letzten Siedlungsangehörigen ist nicht geklärt
Santiago. Die chilenische Regierung hat am vergangenen Montag per Dekret die Enteignung der ehemaligen deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad eingeleitet. Präsident Gabriel Boric hatte das Vorhaben bereits im März angekündigt. Ziel der Maßnahme ist es, das Areal in einen... weiter

Chile zieht Militärpersonal aus Israel ab, bezieht aber weiter Waffen

Israel soll Militäroperation in den besetzten palästinensischen Gebieten einstellen. "Kommerzielle Verträge" über Waffenlieferungen bleiben gültig
Santiago. Die Regierung von Gabriel Boric in Chile hat ihre Militärattachés aus Israel abgezogen. Die Verträge über Waffenlieferungen, die der chilenische Staat mit israelischen Unternehmen geschlossen hat, werden jedoch nicht gekündigt. Das erklärte Außenminister Alberto van... weiter

Verfassungsreform in Chile soll die Rechte indigener Völker anerkennen

Mapuchefrauen in traditioneller Tracht
Kommission für Frieden und Verständigung legt Bericht vor. Zugleich verlängert Parlament Ausnahmezustand in Mapuche-Gebieten
Santiago. Nach zwei Jahren Arbeit mit 150 Anhörungen und der Beteiligung von mehr als 5.000 Personen hat die von Chiles Präsident Gabriel Boric berufene "Kommission für Frieden und Verständigung" ihr Abschlussdokument vorgelegt. In einer Fernsehansprache stellte Boric das Ergebnis... weiter