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Lob der UNO für Sozialpolitik in Ecuador

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Zahlreiche Errungenschaften der "Bürgerrevolution" in Ecuador wurden von der UNO gewürdigt
Zahlreiche Errungenschaften der "Bürgerrevolution" in Ecuador wurden von der UNO gewürdigt

Quito. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat Ecuador für seine Sozialpolitik gelobt. Die regionale Vertreterin des UNDP, Jessica Faieta, betonte bei einem Auftritt in Quito die Fortschritte, die das Land in den vergangenen Jahren gemacht hat.

"Ecuador hat nach Ansicht der Vereinten Nationen eines der innovativsten, effizientesten und interessantesten sozialpolitischen Modelle Lateinamerikas", so die UN-Vertreterin. Das Land bemühe sich darum, seine Sozial- und Wirtschaftspolitik auf den Schutz und das Wohlergehen der Bevölkerung auszurichten.

Beispiele dafür seien die Gesetzgebung zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt sowie im Bereich der Arbeitszeitregelung und der Arbeitslosenversicherung, sagte Faieta. Der Verlust vieler Arbeitsplätze aufgrund der angespannten Wirtschaftslage habe so abgefedert werden können.

Ecuador ist seit Beginn der "Bürgerrevolution" mit dem linksgerichteten Präsidenten Rafael Correa im Jahr 2007 mehrmals von den Vereinten Nationen für seine Sozialpolitik ausgezeichnet worden. Zuletzt hatte das Entwicklungsprogramm UNDP Ende 2014 lobend anerkannt, dass die Armutsrate innerhalb von acht Jahren von 38 auf 26 Prozent gesenkt wurde. Die extreme Armut ging im selben Zeitraum von 17 auf acht Prozent zurück.

Ebenso wurde der hohe Anteil öffentlicher Investitionen unter Correas Reformregierung hervorgehoben, so zum Beispiel ein Programm über neun Milliarden US-Dollar zur Förderung erneuerbarer Energien. Dies erlaube es dem Erdöl exportierenden Staat, bis 2016 über 92 Prozent der im Land verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen zu generieren.

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