Hintergrund & Analyse (Wirtschaft, Militär)

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Russland in Lateinamerika: Eine Bedrohung für die USA?

Die Länder Lateinamerikas und der Karibik und die Russische Föderation verteidigen eine multipolare Welt
Die "russische Bedrohung" steht in jüngster Zeit erneut ganz oben auf der Tagesordnung der Medien. Trotz der [wie im Müller-Bericht hervorgehoben: nie bewiesenen} vermeintlichen Hilfe Moskaus bei Donald Trumps Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2017 oder der ambivalenten Erklärungen von Trump zu... weiter

Neue Regierung in Mexiko: Getrübter Optimismus

Das Menschenrechtszentrum Tlachinollan im Bundesstaat Guerrero zieht ein Jahr nach dem Wahlsieg von Amlo Bilanz
Der historische Wahlsieg, den der amtierende Präsident Andrés Manuel López Obrador (Amlo) mit mehr als 30 Millionen Stimmen am 1. Juli 2018 erzielte, bedeutete einen Kurswechsel im Hinblick auf die strukturellen Reformen, die die Staatspräsidenten von Miguel de Madrid bis Enrique Peña Nieto... weiter

Die neue deutsche Lateinamerika-Initiative

Die Bundesregierung will deutschen Firmen zu neuen Erfolgen in der Region verhelfen. Auch Einbeziehung lateinamerikanischer Staaten in Nato-Strukturen im Blick
Mit einer Lateinamerika-Karibik-Konferenz startete das Auswärtige Amt am Dienstag eine neue politische Offensive im Einflusskampf um Lateinamerika. Hintergrund ist das kontinuierliche Erstarken Chinas auf dem Subkontinent, das mit einer anhaltenden Stagnation des deutsch-europäischen Einflusses... weiter

Der Verfall des US-Imperiums und der Versuch, die Regierung von Venezuela zu stürzen

Weil der US-amerikanische Imperialismus sich weltweit in vollem Niedergang befindet, ist er für Lateinamerika so gefährlich wie nie zuvor
Die Frage, die ich mir stelle – und sicherlich bin ich nicht der Einzige – ist, ob die kriminelle, unverschämte und erbärmliche Politik der USA und ihrer Verbündeten zum Sturz der Bolivarischen Regierung von Nicolás Maduro in Venezuela und seiner Ersetzung durch die Marionette Juan Guaidó nicht ein... weiter

Ultrarechter Bolsonaro – Zögling des Militärs in Brasilien

Seit 2014 bauen brasilianische Militärs den rechten Präsidentschaftskandidaten auf. Datensätze des jüngsten WhatsApp-Skandal stammen aus Quellen der Armee.
Laut Informationen aus brasilianischen Militärkreisen arbeiten ranghohe Militärs seit Jahren an einem Plan, ihren Einfluss auf die Regierung zu sichern. Der Sieg eines rechts-nationalistischen Kandidaten ist Teil davon und der Präsidentschaftsanwärter Jair Bolsonaro dabei ihr Vehikel. Die im... weiter

Iran, USA und die (unsichtbaren) Kriege an der Peripherie

Die permanenten Kriege an der Peripherie werden nur dann sichtbar gemacht, wenn sie direkt die Interessen der Länder des Zentrums und ihrer Unternehmen berühren
Was wir mit der Eskalation der Spannungen auf internationaler Ebene wegen des Rückzugs der USA aus dem Atomvertrag mit dem Iran erleben, könnte zur Neudefinition dessen gehören, was Krieg ist oder was heute unter Krieg verstanden wird und welche Auswirkungen dieses Konzept auf die öffentliche... weiter

Brasilien: Ein Putsch im Putsch

Ein Schlag folgt dem anderen, die neue fremdenfeindliche Rechte, die militärische Partei und eine düstere Zukunft
Brasilien, das wichtigste Land Südamerikas, die sechstgrößte Wirtschaft der Welt, wird bis in seine Grundfesten erschüttert. Der zweimalige Präsident Luis Inácio Lula da Silva, 72 Jahre alt, ringt in einer schwierigen juristischen Schlacht um seine Präsidentschaftskandidatur und seine Freiheit.... weiter

Die Sicherheitsstrategie und das "nationale" Interesse der USA in Lateinamerika

Die Diskrepanz zwischen Worten und Taten prägt bisher die eher unberechenbare Außenpolitik der USA
Mitte Dezember 2017 verkündete die Regierung von US-Präsident Donald Trump eine neue Nationale Sicherheitsstrategie (National Security Strategy, NSS). Es handelt sich um eine Reihe von Grundsätzen und Zielen, die auf der Doktrin des politischen Realismus (wie es in dem Dokument ausdrücklich gesagt... weiter

Autoritärer Neoliberalismus in Peru und der Cenepakrieg 1995

Peru während der Diktatur Alberto Fujimoris von 1992–2000 und im Krieg mit Ecuador im Jahr 1995
Die jüngste Begnadigung des einstigen peruanischen Diktators Alberto Fujimori durch den amtierenden liberal-konservativen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski und der 25. Jahrestag des Beginns von Fujimoris Herrschaft im April 2017 haben die zivil-militärische Diktatur des südamerikanischen Landes... weiter

Brasilien: Ende des Traums vom Global Player?

Internationale Position von Brasilien hat sich nach Impeachment 2016 verändert. Regierung Temer ordnet das Land dem Neoliberalismus unter
In einer Veröffentlichung der Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) vom Januar 2011 wurde mit Blick auf die damalige Situation in Brasilien festgestellt, dass "die Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva nach einer Neupositionierung Brasiliens in der Weltpolitik strebte,... weiter

Russland und Venezuela: Zusammenarbeit für eine multipolare Weltordnung

Eine kurze Geschichte der russisch-venezolanischen Beziehungen
Im Zuge der aktuellen schweren Krise in Venezuela sind die Haltungen zur Regierung von Nicolás Maduro und ihrem Verhalten sowohl in Lateinamerika als auch in anderen Teilen der Welt gespalten. Als fester Partner und Unterstützer der venezolanischen Regierung hat sich Russland hervorgetan. Nicht... weiter

Die US-Lateinamerikapolitik unter Donald Trump

Die Trump-Administration wird aggressiv vorgehen, wie allein das Beispiel Mexiko schon zeigt, was aber auch auf die gesamte Region ausgedehnt werden kann
Nach den ersten Monaten der Präsidentschaft Donald Trumps (100 Tagen) zeichnet sich – vorerst nur in bestimmten Konturen – Kontinuität der Politik der neuen US-Administration gegenüber Lateinamerika ab. Allerdings werden einige neue Akzente gesetzt. Die von Trump postulierte protektionistische... weiter

"Unterschriften schaffen keinen Frieden in Kolumbien"

Rechtsanwalt Enrique Santiago Romero über das Abkommen zwischen Farc-Rebellen und Regierung in Kolumbien und die politischen Perspektiven
Herr Santiago, die deutsche Bundesregierung gehört neben Spanien zu den exponierten Unterstützern des Friedensprozesses zwischen Farc-Guerilla und Regierung in Kolumbien. Nun hat Berlin neben bilateralen Hilfen eine Beteiligung an Fonds der Europäischen Union (EU) für die Etablierung des... weiter

"Haiti war für bestimmte Interessen immer ein schlechtes Beispiel"

Der Ökonom und Aktivist Camille Chalmers aus Haiti über die soziale, politische und wirtschaftliche Krise des Landes
Haiti, das ärmste Land Amerikas. Eines der Länder mit der höchsten Ungleichheit weltweit. Ein Volk, dass vor Hunger umkommt. Camille Chalmers, Haitianer, Wirtschaftswissenschaftler, Universitätsprofessor und politischer Aktivist in seinem Land, beklagt sich über diese immer von neuem wiederholten... weiter

Kohle, Killer und Korruption

Kritische Rezension eines Briefes des Schweizer Bergbaukonzerns Glencore zu seinem Engagement in Kolumbien
Das Agieren der fünf multinationalen Bergbaukonzerne, in deren Händen sich der Steinkohleabbau in Kolumbien befindet, ist äußerst umstritten. Massenvertreibungen, Vorteilsnahme aus paramilitärischer Gewalt, die massive Ausbreitung von Atemwegserkrankungen, äußerst konfliktreiche Beziehungen zu... weiter