Nachrichten (Peru)

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Peru "mindestens hundert Jahre" ohne Atomstrom

Der peruanische Präsident Alan García
Peruanischer Präsident Alan García erteilt Atomkraft klare Absage. Ausbau der Wasserkraft könnte Proteste auf den Plan rufen
Lima. In Folge der Atomkatastrophe in Japan hat sich der peruanische Präsident Alan García deutlich gegen die Nutzung von Atomenergie in seinem Land ausgesprochen. Aufgrund der vorhandenen Ressourcen Wasser, Gas und Öl könne Peru "für Hundert Jahre oder mehr frei von dieser... weiter

Peru: Kampagne gegen Bergbau

Festgenommen und misshandelt: Polizei und Sicherheitsdienst gegen Demonstranten
Internationale Kampagne klagt Menschenrechtsverletzungen im Norden des Landes an. Regierung fördert dennoch weiter die Großindustrie
Lima. Sie wollen keinen Bergbau in ihrer Region. Die Forderung von Tausenden Einwohnern im Norden Perus ist provokant. Immerhin erzielt Peru mehr als 60 Prozent seiner Exporterlöse aus dem Bergbau, Kupfer und Gold sind führend. Doch die Projekte hinterlassen irreversible... weiter

Regierungsumbildung im Kabinett García

Lima. Für den morgigen Dienstag kündigen peruanische Medien eine massive Regierungsumbildung im Kabinett des Präsidenten Alan García an. Nach Presseberichten sollen mindestens sechs Ministerinnen und Minister entlassen werden. Betroffen sind u.a. die Ressorts Wirtschaft, Inneres... weiter

Alán García lädt US-Militär ein

Lima. Der peruanische Präsident Alán García erklärte am gestrigen Sonntag gegenüber CNN, er würde us-amerikanische Truppen zu Trainingszwecken zum Kampf gegen den Drogenhandel in Peru akzeptieren. "Wenn die Vereinigten Staaten Trainingstruppen entsenden wollen, wie sie bereits... weiter

Aachener Friedenspreis an Marco Arana

Marco Arana
Preisgremium der Karlsstadt würdigt Basisengagement für vom Goldabau bedroht Bauern. Preisträger gründete Partei Tierra y Libertad
Aachen. Der peruanische Priester, Menschenrechts- und Umweltaktivist Marco Arana erhielt am gestrigen Mittwoch den Aachener Friedenspreis. Ihre Wahl begründete die Jury damit, dass sich Arana als hartnäckiger Verfechter der Menschen- und Umweltrechte erwiesen habe und für die vom... weiter

Bagua erhält Radio La Voz zurück

Lima. Der Radiosender La Voz de Bagua erhält mit sofortiger Wirkung seine Lizenz zurück. Dies bestätigte der Betreiber des Senders, Flores Borja. Das Radio wurde nach einem Aufstand der hauptsächlich indigenen Bevölkerung der Region im vergangenen Jahr geschlossen. Anlass der... weiter

Indigene im Amazonas gründen Partei

Alberto Pizango Chota
Gruppierung APHU soll landesweites Projekt der Nachkommen von Ureinwohnern werden. Reaktion auf Massaker von Bagua
Lima. Im September wird in Peru eine indigene Partei gegründet werden. Auf einer Pressekonferenz Mitte dieser Woche in der Hauptstadt Lima kündigte der Präsident der Interethnischen Vereinigung zur Entwicklung des peruanischen Amazonasgebietes (AIDESEP), Alberto Pizango Chota, die... weiter

Menschenrechte in Peru unbeliebt

Mit Menschenrechten auf Kriegsfuß: Premierminister Javier Velásquez
Entschädigung für Staatsverbrechen: Lima geht auf Distanz zum Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof
Lima. Perus Regierung will sich nicht mehr dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) unterwerfen. "Ich überlege, weshalb wir uns nicht von der Rechtssprechung des (CIDH) in Fragen des Terrorismus trennen", sagte Premierminister Javier Velásquez unlängst auf... weiter

Perus Indigene bekommen Mitspracherecht

Perus Indigene bekommen Mitspracherecht
Gesetz über Beteiligung der Nachkommen von Ureinwohnern verabschiedet. Verbände begrüßen Regelung als "ersten Schritt"
Lima. 15 Jahre hat es gedauert. Nun endlich hat Peru ein Gesetz, das staatliche Stellen dazu zwingt, bei Gesetzesvorhaben, Projekten oder Plänen vorab zu eruieren, ob die geplanten Maßnahmen die kollektiven Rechte von indigenen Völkern betreffen. Das peruanische Parlament... weiter

Konflikt um Bergbau in Peru aufgeschoben

Konflikt um Bergbau in Peru aufgeschoben
Proteste im peruanischen Islay gegen Kupferförderung. Polizeieinsatz forderte Verletzte. Verhandlungen nun auf 90 Tage angesetzt
Lima. Im Süden Perus dauern die Verhandlungen über das Berbauprojekt Tia Maria der Southern Copper Corporation im Tal des Tambo-Flusses an. In dieser Woche konnte eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der protestierenden Bevölkerung und rund 3000 Polizisten in letzter Minute... weiter