Nachrichten (Argentinien)

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Argentinien schwächt Gesetz zum Schutz des Eigentums nach Protesten ab

Nahe des Senats feuert die Nationale Gendarmerie Gummigeschosse auf Demonstranten
Begrenzungen für ausländische Investoren bleiben bestehen, Naturschutz nach Waldbränden wird nicht eingeschränkt, der Senat erleichtert aber Zwangsräumungen von Mietern
Buenos Aires/Córdoba. Während Tausende im ganzen Land an Demonstrationen teilnahmen, stimmte der argentinische Senat in einer nächtlichen Sitzung über den Gesetzesentwurf der Regierung zur "Unverletzbarkeit des Privateigentums" ab. Das Gesetz sollte ursprünglich auch Beschränkungen... weiter

In Argentinien weiten sich Proteste gegen Milei aus

Soziale Organisationen kritisieren Sparpolitik und Arbeitsmarktreformen der rechten Regierung
Buenos Aires. Lehrergewerkschaften und Hafenarbeiter prägen in dieser Woche eine neue Welle von Protesten gegen Präsident Javier Milei. Sie machen die Regierung für den Verlust der Kaufkraft, die Unterfinanzierung des öffentlichen Bildungswesens, die Deregulierung des... weiter

IWF-Chefin Georgieva stärkt Mileis Reformkurs bei ihrem Besuch in Argentinien

Proteste gegen IWF-Mission. Kritik an Fortsetzung von "Elend, Kolonialisierung und Plünderung" durch den IWF
Buenos Aires. Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat Argentinien für zwei Tage besucht. Ziel des Besuchs war die Besprechung der Rückzahlung der milliardenschweren Schulden gegenüber dem IWF sowie des Stands der vom ultrarechten... weiter

Argentiniens Nationalelf bekräftigt Anspruch auf Falklandinseln

Konflikt um Inseln überschattet Sport seit 1982. Milei distanziert sich von den Vorfällen
Atlanta/Buenos Aires. Die argentinische Nationalmannschaft hat ihren 2:1-Halbfinalsieg gegen England zu einer nationalistischen Stellungnahme genutzt. Wenige Minuten nach Spielende entrollten einige Spieler ein großes weißes Banner mit dicker schwarzer Schrift "Las Malvinas son... weiter

Argentinien: Juristische Verfolgung gegen Kirchner

Oberstes Gericht bestätigt eine Vorentscheidung zur Entschädigung. Immobilien der Familie Kirchner sollen eingezogen werden
Buenos Aires. In einem weiteren Akt in der juristischen Verfolgung (Lawfare) von Expräsidentin Cristina Kirchner hat der oberste Gerichtshof erneut durch Enthaltung eine Entscheidung der unteren Instanzen bestätigt. Diesmal geht es um die Berechnung der Höhe der Entschädigung, die... weiter

Milei wirbt in Argentinien um Big Tech und KI-Firmen

Federico Sturzenegger wird von Präsident Milei als Deregulierungsminister vereidigt
Geplant sind Sonderrechte für KI-Zentren in Patagonien. Dazu kommen Steuervorteile für große Investoren
Buenos Aires. Nach Plänen der Regierung in Argentinien sollen Firmen, die mit künstlicher Intelligenz und ohne menschliches Eingreifen operieren, von möglicher Haftung freigesprochen werden. Der argentinische Minister für Deregulierung und Staatstransformation Federico Sturzenegger... weiter

Wie Argentinien mit Super-RIGI Großinvestoren anlocken will

US-Milliardär Peter Thiel unterstützt Javier Mileis Wirtschaftspolitik. Kritik befürchtet Einfallstor für Ungleichheit und Umgehung der Demokratie
Buenos Aires. In den nächsten Tagen soll das Parlament über ein neues Investitions-Förderprogramm abstimmen: das Super-RIGI soll Großinvestoren ins Land holen. Für einen Zeitraum von fünf Jahren können dann Firmen, die mindestens eine Milliarde US-Dollar investieren, am... weiter

Argentiniens Arbeitsmarkt schrumpft, Reallöhne sinken

Finanzsektor legt zu. KI-gesteuerte Firmen rücken näher. Opposition warnt vor Einfluss von Palantir
Buenos Aires. In Argentinien wächst in der Bevölkerung der Unmut gegen Präsident Javier Milei. Der Verlust von Arbeitsplätzen, sinkende Reallöhne sowie die zahlreichen Korruptionsskandale in seinem Umfeld lassen seinen Rückhalt in der Bevölkerung immer weiter schwinden. Trotzdem... weiter

Proteste in Argentinien gegen Femizide nach Mord an 14-jähriger

Menschen mit Schirmen und einem Schriftbanner an der Front eines Marsches im Regen. Das Banner liest "Ni Una Menos Agua de Oro"
Der Verdächtige war polizeibekannt. In Argentinien wird im Schnitt alle 31 Stunden ein Femizid verübt
Agua de Oro/Córdoba/Buenos Aires. Ausgelöst vom Mord an der 14-jährigen Agostina Vega, haben am Mittwoch in zahlreichen Städten Argentiniens Tausende auf den Straßen gegen Femizide mobil gemacht. Der Fall Vega hat das Land nicht nur wegen der Gewalt selbst erschüttert, sondern auch... weiter