Quelle: seesp.org.br
Dossier

Rio+20-Gipfel

Meldungen und Hintergründe zur Konferenz und dem Gegengipfel in Rio de Janeiro.

Die Rio+20-Konferenz findet vom 20. bis zum 22. Juni 2012 im Kongresszentrum Ríocentro von Rio de Janeiro statt. Vom 13. bis zum 15. Juni finden die Vorbereitungsveranstaltungen und vom 16. bis zum 18. Juni ein sogenannter Dialog mit der Zivilgesellschaft statt. Die verschiedenen Vorschläge der 193 Mitgliedsstaaten der UNO und von regierungsunabhängigen Akteuren umfassten rund 6.000 Seiten.

Vom 15. bis 23. Juni findet der alternative Gipfel der Völker (Cúpula dos Povos) statt. Informationen zur Organisation, den Positionen der Veranstalter und aktuelle Nachrichten sind auf der neugestalteten offiziellen Internetseite auf Portugiesisch und Englisch zu finden.

Das Nachrichtenportal amerika21.de berichtet in Zusammenarbeit mit dem Pressedienst Poonal aktuell über den Rio+20-Gipfel und den alternativen Gipfel der Völker.

Proteste gegen Staudammprojekt in Amazonien

"Marsch der Frauen" in Rio de Janeiro
Staatliche Entwicklungsbank BNDES in Rio kurzzeitig besetzt. Proteste auch gegen die Firma Voith in Heidenheim und vor der Botschaft in Berlin

Rio de Janeiro/Berlin. Rund 10.000 Teilnehmerinnen des "Marschs der Frauen" (Marcha das Mulheres) haben Anfang der Woche vor der Zentrale  der brasilianischen Entwicklungsbank … weiter ›

Nachhaltigkeitskonferenz in Rio eröffnet

Demonstration anlässlich der Rio+20-Konferenz
Staats- und Regierungschefs einigen sich auf Abschlussdokument. Kritik und Proteste von Umweltschützern und NGOs

Rio de Janeiro. Begleitet von Protesten hat in Brasilien die UNO-Klimakonferenz Rio+20 begonnen. Am Mittwoch eröffnete UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon das internationale Treffen, bei … weiter ›

Repression gegen Gipfel-Radio in Rio de Janeiro

Militärpolizei im Zelt des Gipfel-Radios
Behörde versucht Radio des Gipfels der Völker zu schließen. Radioaktivisten senden weiter vom Gegengipfel zur Rio+20-Konferenz

Rio de Janeiro. Polizeieinheiten und Vertreter der brasilianischen Telekommunikationsbehörde Anatel haben am Sonntag in Rio de Janeiro versucht, das Radio des "Gipfels der Völker" zu … weiter ›

Gipfel der Völker startet vor Rio+20-Konferenz

200 Gruppierungen organisieren bis zum kommenden Wochenende über 600 Veranstaltungen. Klare Position gegen Konzept einer "Grünen Ökonomie"

Rio de Janeiro. Vertreter sozialer Bewegungen und von Umweltschutzorganisationen haben in Rio de Janeiro am Freitag den Gipfel der Völker eingeleitet. Die internationale Konferenz … weiter ›

Die Herausforderungen von Rio+20

Ignacio Ramonet zum Zusammentreffen von Finanz- und Umweltkrise auf dem Gipfel Rio+20

Brasilien beherbergt in Rio de Janeiro vom 20. bis 22. Juni die Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung, auch "Rio+20" genannt, weil sie zwei Jahrzehnte nach dem ersten großen … weiter ›

Theaterkarawane zu Rio+20-Gipfel

Osnabrück. Derzeit reist die "Theaterkarawane für ökologische Kinderrechte" des Kinderhilfswerks Terre des hommes durch Südamerika. Seit dem vergangenen Wochenende zieht sie von … weiter ›

Brasiliens NGOs steigen aus Dialog mit Rio+20 aus

Logo des Rio+20-Gipfels
Komitee regierungsunabhängiger Organisationen kritisiert mangelnde Transparenz im Dialog. Erklärung verweist auf alternativen Gipfel der Völker

Brasília. Brasilianische Mitglieder des alternativen Gipfels der Völker werden nicht an den Vorbereitungsveranstaltungen für die Rio+20-Konferenz mit der Regierung von Präsidentin … weiter ›

Rio Minus 20

Logo des Rio+20-Gipfels
Schon vor dem Start des UNO-Umwelt- und Entwicklungsgipfels stellt sich Enttäuschung ein. Der Gegengipfel zeigt sich hingegen dynamisch

Rio de Janeiro. Der Name des UNO-Gipfels Rio+20 steht schon lange nicht mehr als Synonym für Aufbruchstimmung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Zwei Monate vor Beginn des … weiter ›

Entwicklungsländer fordern Vorfahrt für Wohlstand

Vorbereitungstreffen für UNO-Nachhaltigkeitskonferenz legt sich auf Armutsbekämpfung fest. "Mutter Erde" erstmals auf Rio+20-Agenda

New York/La Paz. Boliviens Linksregierung rührt die Werbetrommel für die Selbstbestimmung des globalen Südens. Das Recht auf eigenständige wirtschaftliche Entwicklung dürfe nicht von … weiter ›

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