Hintergrund & Analyse (Mexiko, Politik)

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Die Migrationsfrage in Mesoamerika: Von der strukturellen Krise bis zur Einmischung der USA

Jedes Jahr migrieren rund 200.000 Menschen aus Mittelamerika in die USA
In den letzten Jahren hat sich die Migrationskrise in den Ländern MesoamerikasMesoamerika bezeichnet eine Siedlungslandschaft und ein Kulturareal in Mittelamerika. Das Gebiet Mesoamerikas umfasst großräumige Gebiete der heutigen Staaten Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua... weiter

Gemeinden in Mexiko gewinnen den Kampf gegen umstrittenes Staudammprojekt

Die Kommunen Temaca, Acasico und Palmarejo wehrten sich 16 Jahre dagegen, dass sie von einem Stausee überschwemmt werden
Der jahrzehntelange Widerstand dreier Dörfer in Zentralmexiko gegen die Zwangsumsiedlung durch ein Staudammprojekt hat endlich Erfolg und kann als Hoffnungsschimmer für andere Kämpfe um Wasser und Territorium in Lateinamerika dienen. Eine Lösung für eine nachhaltige Trinkwasserversorgung in der... weiter

Untersuchung von Frauenmorden in Mexiko inmitten einer Pandemie

Eine erste Bilanz der Arbeit von Sayuri Herrera Román, leitende Staatsanwältin für Feminizide von Mexiko-Stadt
Vor etwas mehr als einem Jahr hat Sayuri Herrera Román das Amt der leitenden Staatsanwältin für Feminizide von Mexiko-Stadt übernommen. Sie hatte sich zuvor einen Namen gemacht als Verteidigerin und Nebenklageanwältin der Überlebenden sexueller Gewalt oder ihrer Angehörigen. Der bekannteste Fall... weiter

Mexiko: "SOS, sie töten uns"

Keine Pandemie kann das Erstarken der feministischen Bewegung in Mexiko stoppen
Der 8. März in Mexiko setzte ein starkes Zeichen, obwohl der Protest aufgrund der globalen Corona-Pandemie zum Teil online stattfand und die Bewegung durch interne Konflikte gespalten ist. Feministische Kollektive widmeten die Mauer vor dem Nationalpalast in einen Ort des Gedenkens an die in Mexiko... weiter

Migranten in Mexiko: Erst eingesperrt, dann ausgesetzt

Zentralamerikanische Migranten wurden in Sammelunterkünften festgehalten, während sich das Corona-Virus weiter ausbreitete
Die Zahl der an Covid-19 Erkrankten in Mexiko steigt täglich an. Bis Ende Juli hatten sich nach offiziellen Zahlen rund 416.000 Einwohner infiziert und mehr als 46.000 Menschen sind an den Folgen gestorben. Das Gesundheitsministerium diagnostiziert in mindestens 15 Bundesstaaten "maximale... weiter

Der Machismus in Mexiko unterliegt keiner Quarantäne

Frauen in Mexiko sterben eher durch Feminizide als am Coronavirus
Nach Jahren der Gewalt durch ihren Ehemann, nach der erfolglosen Erstattung von Anzeigen wegen Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft, die sie nur zu Versöhnung angehalten hatte, wusste Marcela BenítezName von der Redaktion geändert, dass sie nicht ungeschoren aus der vorgeschriebenen... weiter

Digitale Rebellen in Mexiko

Die Zapatisten in Mexiko nutzen Wissenschaft und digitale Medien für ihren Widerstand. Dies zeigt sich auch in der Coronakrise
Der Ejército Zapatista de Liberación Nacional, kurz EZLN (Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung) schloss am 16. März 2020 wegen der Gefahr durch das Coronavirus die autonom regierten Gemeinden im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. In ihrer Deklaration schrieben die Zapatisten, dass sie die "... weiter

Mexiko: Heilsbringer im Stresstest

Eine Bilanz des ersten Jahres von Mexikos neuem Präsidenten Andrés Manuel López Obrador
Mit viel Rückenwind in der Bevölkerung war der linke Hoffnungsträger Andrés Manuel López Obrador in seine Präsidentschaft gestartet. Er wollte und sollte die dramatische Abwärtsspirale des Landes umkehren. Ein Jahr später fällt die Bewertung seiner Politik in den wichtigsten Themenfeldern gemischt... weiter

Neue Regierung in Mexiko: Getrübter Optimismus

Das Menschenrechtszentrum Tlachinollan im Bundesstaat Guerrero zieht ein Jahr nach dem Wahlsieg von Amlo Bilanz
Der historische Wahlsieg, den der amtierende Präsident Andrés Manuel López Obrador (Amlo) mit mehr als 30 Millionen Stimmen am 1. Juli 2018 erzielte, bedeutete einen Kurswechsel im Hinblick auf die strukturellen Reformen, die die Staatspräsidenten von Miguel de Madrid bis Enrique Peña Nieto... weiter

Mexiko: Herausforderungen und richtige Antworten für die "Vierte Transformation"

Andrés Manuel López Obrador hat, so wird erwartet, die erste fortschrittliche Regierung seit fast einem Jahrhundert (Lázaro Cárdenas, 1934 – 1940) übernommen
Der Kontext des Amtsantritts von Andrés Manuel López Obrador (Amlo) ist komplex: er hat ein schweres Erbe zu tragen, das aus Korruption, einer historisch gewachsenen Ignoranz der Probleme der breiten Bevölkerung, beispiellosen Ausmaßen von Gewalt, der Grenzproblematik mit den USA sowie enormen... weiter

Mexiko: "Nicht der Kandidat hat gewonnen, sondern die Bevölkerung"

Die mexikanische Ökonomin Ana Esther Ceceña analysiert den Wahlsieg von Andrés Manuel López Obrador (Amlo)
Wie analysierst du die Geschehnisse rund um die Präsidentschaftswahlen vom 1. Juli ? Das waren die komplexesten Wahlen seit Langem. Aber auch die unvorhersehbarsten. Vor der Wahl war es schwierig, Prognosen abzugeben. Von offensichtlicher Bedeutung ist die Arbeit von Amlo, der ja... weiter

Wahlen in Mexiko: Eine neue Geschichtsschreibung?

Es gilt als fast sicher, dass Linkskandidat Amlo und seine Partei Morena die Wahlen für sich entscheiden können. Doch frei von Widersprüchen ist seine Politik nicht
Ramón (Name geändert) ist nervös. Auf einem bunten Markt im Zentrum Mexiko-Stadts betreibt er einen kleinen Fleischstand. Es kommen viele Kunden, das Geschäft läuft gut. Überhaupt scheint alles wie immer. Und doch: "Bald kommt er ins Amt …", fängt Ramón an. Er redet über Andrés Manuel López Obrador... weiter

Mexiko: Zielgerade mit Hindernissen

Zum ersten Mal könnte die Linke sowohl die Präsidentschafts- als auch die Parlamentswahlen in Mexiko gewinnen
Der Wahlkampf für den 1. Juli ist in seine heiße Phase übergegangen. Schon jetzt ist klar, dass es ein Kampf aller gegen den haushohen Favoriten Andrés Manuel López Obrador und seine Partei Morena wird. Der Linkspolitiker könnte Jahrzehnte neoliberaler Politik beenden und stellt damit für die... weiter

In Trümmern: Der Bundesstaat Oaxaca im Südosten von Mexiko

Dem ersten Schock über die Naturgewalt folgte eine hitzige Diskussion über die Rolle des Staates bei Nothilfe und Wiederaufbau
Die zahlreichen Erdbeben seit September haben in Mexiko für große Verwüstungen gesorgt. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat Oaxaca im Südosten des Landes. Hier kämpfen die meist indigen Bewohner nicht nur mit den Folgen der Naturgewalt, sondern auch gegen Klientelismus und Korruption der... weiter

Der Krieg als Geschäft in Kolumbien und Mexiko

Hinter den Begriffen Sicherheit, Befriedung und Kampf gegen den Drogenhandel steht das Milliardengeschäft mit Waffen
Mit der Umsetzung des "Plan Colombia" und der "Initiative Mérida" in Mexiko hat sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstungen und nachrichtendienstlicher Software in beiden Ländern wie niemals zuvor verstärkt. Hinter den Begriffen Sicherheit, Befriedung und Kampf gegen den Drogenhandel steht das... weiter