Hintergrund & Analyse (Mexiko, Politik)

Aktive Filter: Mexiko (zurücksetzen) und Politik (zurücksetzen)

Der mexikanische Ausverkauf geht weiter

In Mexiko werden der Erdöl- und Gassektor modernisiert. Die Privatisierung fördert die Abhängigkeit von den USA und soziale Spannungen
Mexiko-Stadt. Es ging dann doch alles ziemlich schnell vorüber. Schlag auf Schlag – und das in vielerlei Hinsicht. In Mexiko haben sowohl Senat als auch Abgeordnetenkammer unlängst mit deutlichen Mehrheiten die umstrittene Energiereform mit einhergehender Änderung der Verfassung... weiter

Marihuana: Aus dem Schatten ins Labor

In Lateinamerika werden die Forderungen nach einer wissenschaftlichen Erforschung der Pflanze und ihres Wirkstoffs lauter
Mexiko-Stadt/Montevideo. In Lateinamerika, wo Marihuana die am meisten konsumierte illegale Droge ist, gibt es zu Auswirkungen und Eigenschaften der Pflanze bisher keine Forschung. Doch der neue Ansatz zur Legalisierung in Uruguay sowie in der mexikanischen Hauptstadt ebnet Studien... weiter

PANAL: Mehrheitsbeschaffer unter Mexikos Parteien

Logo von El Partido Nueva Alianza PANAL
Nach der Verhaftung von Gründerin Gordillo befindet sich die Partei in einem Übergangsprozess. Eine Einordnung der Nueva Alianza in das mexikanische Parteienspektrum
"Wir sind die Partei, mit der alle anderen Parteien am liebsten zusammenarbeiten wollen", antwortete Luis Castro Obregón vor kurzem auf die Frage eines Journalisten nach dem Alleinstellungsmerkmal seiner Partei. Genauer hätte der Präsident der Nueva Alianza PANAL seine Partei dabei nicht... weiter

Mexikos heimliche Reform

Juristisch hat Mexiko mit der Verfassungsreform von 2011 einen großen Schritt zur Durchsetzung der Menschenrechte unternommen. Die Umsetzung in gesellschaftliche Realität steht aber noch aus
Es sind etwa zwei Jahre vergangen, seitdem das mexikanische Parlament die Verfassung von 1917 reformierte. Dabei wurden allen internationalen Verträgen, die Mexiko unterschreibt und bis dato unterschrieben hatte, auf Verfassungsniveau gehoben. Diese Reform käme einem Staatsstreich gleich – hätte... weiter

Kollektiv gegen die Mafia

In zahlreichen mexikanischen Gemeinden greifen die Bürger zur Waffe und organisieren polizeiliche Aufgaben selbst. Hintergründe zu einer Bürgerbewegung zwischen regionaler Selbstverwaltung und staatlich gefördertem Paramilitarismus
Sind die sich schnell ausbreitenden zivilen Bürgerwehren in Mexiko ein legitimer Akt der Selbstverteidigung angesichts des Versagens von Politik und Behörden? Oder dienen sie nur als Vorwand zur Aufstandsbekämpfung und eine stärkere Kontrolle durch den Staat? Sind sie gar die Vorstufe einer neuen... weiter

Massenhaftes Schweigen und kämpferische Worte

Nach jahrelanger öffentlicher Zurückhaltung meldet sich die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) in großem Stil zurück
Folgender Artikel stammt aus der am kommenden Wochenende erscheinenden Ausgabe 464 der Lateinamerika Nachrichten (Januar 2013). Am 21. Dezember 2012 haben sich die Zapatisten der mexikanischen Öffentlichkeit mit mehreren Schweigemärschen in Erinnerung gerufen. Mit Kommuniqués und zwei Briefen kurz... weiter

Die Zärtlichkeit des Volkes

Die Amtseinführung von Enrique Peña Nieto in Mexiko wird zum Fanal
Folgender Artikel stammt aus der an diesem Wochenende erscheinenden Ausgabe 463 der Lateinamerika Nachrichten. Am 1. Dezember 2012 wurde Enrique Peña Nieto (EPN) als Präsident Mexikos vereidigt. Nach zwölf Jahren kehrte die Revolutionäre Institutionelle Partei (PRI) damit an die Spitze des... weiter

Das "perfekte" Mexiko

Das mexikanische Wahltribunal (TEPJF) hat bereits einen Tag vor Ablauf der Frist bekannt gegeben, dass das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 1. Juli anerkannt wird
In der letzten Woche vor der Entscheidung des Wahltribunals waren die Hoffnungen auf eine Annulierung der Wahlen bereits nahezu verschwunden. Die sozialdemokratische Movimiento Progresista (Koalition aus PRD, PT und Movimiento Cuidadano) mit dem Kandidaten Andrés M. López Obrador (AMLO) wollte die... weiter

Mexiko sucht den Superpräsidenten

Ein Überblick über die illustre Liste der Kandidaten
Während Mexiko weiter in der Gewalt des "Drogenkrieges" versinkt, bringen die großen Parteien ihre Kandidaten in Stellung für die Präsidentschaftswahlen am 1. Juli dieses Jahres. Ein telegener Buchhasser wird auf einen geläuterten Hassprediger treffen, die dritte Kandidatur steht noch offen. Der... weiter

In 50 Schritten zum neuen Mexiko

Andrés Manuel López Obrador stellt sein Programm zur Neugründung der Nation vor
"Für welche Partei spricht López Obrador?", fragt einer der Ordnungskräfte auf dem durch das Massaker von 1968 zu internationalem Ruhm gelangten Platz der Drei Kulturen in Mexiko-Stadt in die Runde. Ab neun Uhr morgens kommen hier Anhänger des "legitimen Präsidenten" zusammen, um im Hinblick auf... weiter

Mexiko im Kriegszustand

Essay von Ignacio Ramonet zur Verfasstheit des mexikanischen Staates hundert Jahre nach der Revolution
Am 20. November wurde der hundertste Geburtstag der Mexikanischen  Revolution begangen. Die erste große soziale Revolution des 20. Jahrhunderts. Angeführt von zwei legendären Volkshelden, Emiliano Zapata und Pancho Villa, die für Arbeiter und Bauern gesellschaftliche Rechte erkämpften, eine... weiter

Klimaverhandlungen in Cancún

Wo Klimaschutz verhandelt wird, werden die Menschenrechte mit Füßen getreten
Auf der UN-Klimakonferenz in Cancún will man kleine Brötchen backen, heißt es allenthalben. Der Gipfel im vorigen Jahr in Kopenhagen endete trotz klimapolitischer Aufgeregtheit und Selbstinszenierung (”Klimakanzlerin”) mit einem Fiasko. Sich fast gar keine Ziele zu setzen, ist wohl die einfachste... weiter

Der mexikanische Drogenkrieg und die Linke

Mexiko scheint nur noch über den Drogenkrieg wahrgenommen zu werden. Was steckt dahinter, und wie positioniert sich die Linke?
„Ein Krieg gegen die Drogen? Nein, das ist ein Krieg gegen das Volk“, schreibt wütend der engagierte Journalist Luis Hernández Navarro im Guardian vom 12. AugustLuis Hernandez Navarro: A war on drugs? No, this is a war on the Mexican people, 12.08.2010, http://www.guardian.co.uk/commentisfree/... weiter

Ende der Eiszeit

Annäherung zwischen Venezuela und Mexiko. Botschafteraustausch wieder in Sicht
Nach der Annäherung an Kuba nun Venezuela. Der konservative mexikanische Präsident Felipe Calderón fährt mit seinen Bemühungen fort, die Beziehungen zu linken lateinamerikanischen Regierungen zu normalisieren und das von Exstaatschef Vicente Fox zerschlagene Porzellan zu kitten. Das jüngste... weiter