Nachrichten (Mexiko)

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FIFA-WM 2026 in Mexiko verschärft Konflikte um Wohnen und Wasser

In Mexiko-Stadt wandern viele Wohnungen in kurzfristige Vermietung. Anwohnende protestieren gegen Massentourismus und knappen Wasserzugang
Mexiko-Stadt. In der mexikanischen Haupstadt werden im Zuge der Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die Mexiko gemeinsam mit den USA und Kanada ausrichtet, alle 48 Stunden drei Wohnungen dem regulären Mietmarkt entzogen. Das berichtet das unabhängige Medium... weiter

Mexiko: Nach Tötung von El Mencho ist Menschenrechtslage prekär

Mexikanische Sicherheitskräfte töteten Kartellchef El Mencho. Danach über 250 Blockaden und Angriffe in Jalisco. Präsidentin Sheinbaum ringt um Kontrolle vor der WM
Jalisco. Die Lage in zahlreichen Regionen Mexikos bleibt angespannt. Besonders hoch ist dabei weiterhin das Risiko für Menschenrechtsaktivist:innen und Journalist:innen. Hintergrund ist die Ermordung von Nemesio Oseguera El Mencho, Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva... weiter

Mexiko: Anführer des Jalisco-Kartells 'El Mencho' bei Militäroperation getötet

Koordinierte Aktion von Militär, Polizei und Geheimdiensten. Sechs weitere mutmaßliche Kartellmitglieder tot. Unruhen in mehreren Bundesstaaten
Tapalpa. Mexikanische Sicherheitskräfte haben den Anführer des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho", getötet. Dies geschah im Rahmen einer Militäroperation am Samstagnachmittag (Ortszeit) in Tapalpa im Bundesstaat Jalisco. Nach... weiter

Fußball-WM in Mexiko: Angehörige von Verschwundenen wollen vor Eröffnungsspiel protestieren

Familien wollen mediale Aufmerksamkeit nutzen. Über 133.000 Personen gelten als vermisst. Vereinte Nationen haben sich eingeschaltet
Mexiko-Stadt. Für den Tag des Eröffnungsspiels der FIFA-Weltmeisterschaft haben Eltern von Verschwundenen zu einer Demonstration in Mexiko-Stadt aufgerufen. Am 11. Juni 2026 um 8 Uhr morgens, wenige Stunden vor dem Start des Turniers, soll die friedliche Kundgebung vor dem... weiter

Paramilitärs in Mexiko beschießen Karawane des Rats in Guerrero

Gruppe Los Ardillos eröffnete Feuer auf Delegation des Indigenen und Populären Rats. Karawane wollte Vertriebene anhören. Trotz Warnungen blieben Sicherheitskräfte fern
Chilpancingo de los Bravo. Am 30. Januar 2026 hat die paramilitärisch-kriminelle Gruppe Los Ardillos eine Karawane des Indigenen und Populären Rates von Guerrero – Emiliano Zapata (CIPOG-EZ) über mehrere Stunden beschossen. Nachdem zuletzt im November 2025 drei Mitglieder der... weiter

Mexikaner stirbt in ICE-Haft in USA, Mexiko fordert Aufklärung

Der 34 Jahre alte Mann starb am 14. Januar in einer Einrichtung der Behörde ICE in Georgia. Das Konsulat in Atlanta bestätigte den Tod. Die Haftanstalt in Lovejoy wird vom privaten Konzern GEO Group betrieben
Washington/Mexiko-Stadt. Das mexikanische Außenministerium hat nach dem Todesfall eines Mexikaners in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde (ICE) die Aufklärung des Sachverhalts gefordert. Das mexikanische Konsulat in Atlanta, Georgia, bestätigte auf X den Tod der migrantischen... weiter

Zapatistas in Mexiko treffen sich mit Zivilgesellschaft

Seminar in Chiapas zum Jahrestag des Aufstandes von 1994. 1.400 Teilnehmende. Fokus auf Gemeinschaftliches. Kritik an progressiven Regierungen in Lateinamerika
San Cristóbal de las Casas. Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas haben sich Ende Dezember Aktivist:innen, Akademiker:innen und zapatistische Unterstützungsbasen getroffen. Ziel des Seminars war der Austausch von Kapitalismus- und herrschaftskritischen Analysen, um Aktionen des... weiter

Trump droht Kolumbien und Mexiko, auch Kuba würde "fallen"

Nach dem Angriff in Venezuela verschärft Trump den Ton. Er prüft eine Operation in Kolumbien. Mexiko soll den Drogenhandel stoppen, sonst will Washington handeln. Kuba stehe vor dem Fall, Militärintervention "nicht nötig"
Washington. Nach dem umstrittenen Angriff des US-Militär in Venezuela hat Präsident Donald Trump seine Rhetorik gegen weitere Länder Lateinamerikas erheblich verschärft. Er erklärte, eine "Operation mit denselben Merkmalen" auch in Kolumbien durchführen zu wollen. In Kuba sei dies... weiter

13 Tote bei Zugunglück in Mexiko auf neuer Strecke

108 Verletzte, 44 in Behandlung. Regierung kündigt Untersuchung an und warnt vor Spekulationen über Ursachen
Mexiko-Stadt. Ein Zug mit 250 Personen an Bord ist auf der kurvenreichen Strecke des interozeanischen Korridors im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca entgleist. In den Wagen, die am Sonntag bei der Ortschaft Nizanda in eine Schlucht stürzten, starben 13 Personen, 108 weitere... weiter

Mexiko: Massengräber nahe WM-Stadion entdeckt

Über 16.000 Personen werden in Jalisco vermisst. Angehörige beklagen mangelnde staatliche Unterstützung. Aktivisten kritisieren, Regierung wolle vor Weltmeisterschaft "Ordnung schaffen"
Zapopan. In den vergangenen Monaten haben Kollektive rund um das Akron-Stadion in Zapopan, Jalisco, mehr als 500 Müllsäcke mit menschlichen Überresten entdeckt. Das Stadion ist einer der geplanten Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Funde verstärken die... weiter