Nachrichten (Kolumbien, Soziales)

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Minenunternehmen müssen indigenes Gebiet verlassen

Nach Gerichtsurteil muss Kolumbiens Regierung 50.000 Hektar Land an eine Embera Katío-Gemeinde zurückgeben. Auch Anglogold Ashanti muss gehen
Bogotá. Erstmals hat ein Gericht in Kolumbien die Regierung angewiesen, Bergbauunternehmen, die Gold im Nordwesten von Kolumbien abbauen, aus der Region zu verweisen. Das Land der indigenen Gemeinde der Embera Katío müsse  zurückgeben werden. Die Gemeinde war durch die... weiter

Teile Kolumbiens leiden unter Dürre

Bogotá. Ernteausfälle, hungerndes Vieh, erhöhte Kindersterblichkeit und genereller Wassermangel sind in Kolumbien und anderen Staaten Lateinamerikas derzeit die Folgen einer anhaltenden Dürre. Gemeinhin begründet wird der Klimatrend mit dem Wetterphänomen El Niño, einer periodische... weiter

Drohung gegen Anwältin von Opfern des Landraubs

Anwältin Ludys Pedraza. Foto aus einem Video von Santiago Villa
Konzern Glencore Xstrata soll in Kolumbien Land erhalten, das Vertriebenen zugeteilt wurde. Sprecherin der Betroffenen nach Protesten bedroht
Valledupar/Cesar, Kolumbien. Die Rechtsanwältin Ludys Pedraza, Vertreterin von 48 Familien, die für die Landrückgabe kämpfen, hat unlängst Todesdrohungen bekommen. "Du wirst sterben, Anwältinnenhure", hieß es in der SMS, die an Pedraza geschickt wurde. Der anonyme Absender der... weiter

FARC-Guerilla macht Vorschläge zur Drogenpolitik

Guerilla fordert Loslösung der Drogenpolitik von geostrategischen US-Interessen. Kokabauern sollen geschützt werden
Havanna / Bogotá. Mit zehn Vorschlägen hat die FARC-Guerilla vergangenen Dienstag ihre Vorstellung zu einer künftigen Drogenpolitik für Kolumbien präsentiert. Die "Zehn Minimalvorschläge zur Anti-Drogen-Politik" sind in einem Kommuniqué der Rebellen im Rahmen der dritten Phase der... weiter

Forum zu illegalen Drogen in Kolumbien beendet

Einigkeit über Scheitern der staatlichen Anti-Drogen-Politik. Forderung nach Ende der Kriminalisierung und der Repression
Bogotá/San José del Guaviare. Mehr als 2.000 Menschen haben sich am Nationalen Forum für die Lösung des Problems illegaler Drogen beteiligt, das von der Nationaluniversität Kolumbiens und der UNO in Bogotá und in San José del Guaviare durchgeführt wurde. Die Diskussionen wurden in... weiter

Kaum Landrückgaben durch Regierung Santos

Human Rights Watch widerspricht dem Selbstlob der Regierung über Landrückgaben. Santos vertusche Ergebnisse seiner Rückerstattungspolitik
Bogotá. Anderthalb Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Landrückgabe der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos ist es nur einer Familie tatsächlich möglich gewesen, zu ihren Ländereien zurückzukehren. Dies geht aus der unlängst veröffentlichten Studie von Human Rights... weiter