Nachrichten (Umwelt, Politik)

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Gas für Deutschland bringt Zerstörung nach Argentinien

"Deutschland braucht Gas" und Patagonien zahlt den Preis. Interview mit Vertretern der betroffenen Bevölkerung bei ihrem Besuch in Deutschland
Patagonien. Der Bundesregierung liegt eine Voranfrage nach einer staatlichen, ungebundenen Finanzkreditgarantie (UFK-Garantie) für ein geplantes Projekt zur Förderung von Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) im Golfo San Matías in Patagonien vor. Dessen "Förderungswürdigkeit... weiter

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische... weiter

Mileis Kettensäge trifft Argentiniens Wetterdienst

Eine von Schlamm bedeckte Strasse in der  Autos teilweise unter dem Schlamm verschwunden sind
Einsparungen gefährden Unwetterwarnungen und Wettervorhersagen. Flugverkehr und Notfallversorgung bereits betroffen. Regierung erklärt Schritt mit notwendigen Modernisierungen
Buenos Aires. Die Auseinandersetzung um die massiven Einsparungen beim argentinischen Wetterdienst Servicio Meteorológico Nacional (SMN) geht in die nächste Runde. Für den gestrigen Freitag haben Abgeordnete verschiedener politischer Blöcke eine öffentliche Anhörung in den... weiter

Weite Teile Amazoniens unter Kontrolle krimineller Banden

Regierungen adressieren zugrundeliegende Ursachen nicht. Gewalt gegen indigene Völker nimmt zu. Lateinamerika ist gefährlichte Region der Welt für Umweltschützer
New York/Brasília et al. 67 Prozent der Landkreise und 32 Prozent der indigenen Territorien im Amazonasgebiet werden von kriminellen Banden kontrolliert. Das geht aus einer Studie von Amazonas Watch hervor, die im April in New York beim ständigen Forum für Indigene Fragen bei den... weiter

Konferenz in Kolumbien legt Ausstiegsplan aus Öl, Gas und Kohle vor

Geplant sind ein wissenschaftliches Panel und engere Abstimmung. Staaten sollen nationale Pläne erarbeiten
Santa Marta. Die erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus ist am Mittwoch zu Ende gegangen. An dem Treffen nahmen Vertreter aus 56 Ländern, Delegationen der Europäischen Union, insgesamt mehr als 1.500 Teilnehmende sowie 13 Interessengruppen... weiter

Konferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Treffen findet außerhalb der UN-Klimaverhandlungen statt. Einberufen von Kolumbien und den Niederlanden. 56 Länder und über 2.600 Organisationen vertreten
Santa Marta. Seit Freitag findet in Santa Marta die Erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus statt, ein Treffen, das von Kolumbien und den Niederlanden einberufen worden ist und Vertreter aus 56 Ländern sowie mehr als 2.600 Organisationen... weiter

"Schädlicher" Schutz für Investoren torpediert Klimapolitik im Globalen Süden

Europäische Investoren führen die meisten Klagen. Deutschland ganz vorn. Kolumbien kündigt Ausstieg aus dem Investitionsschutzsystem an
Bogotá. Eine Studie europäischer Organisationen hat das System der Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) als "schädlich" und als zentrales Hindernis für den Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft identifiziert. Das ISDS ermöglicht es Konzernen, Staaten zu verklagen, wenn diese... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter