Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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Kritik an Anerkennung von Lobo-Regierung

FRNP-Politiker Arafel Alegría
Demokratiebewegung verweist auf anhaltende Repression. Chile und Mexiko hatten De-facto-Regierung anerkannt
Tegucigalpa. Führende Mitglieder der Demokratiebewegung in Honduras haben die Anerkennung der De-facto-Regierung unter dem rechtsgerichteten Unternehmer Porfirio Lobo durch Chile und Mexiko kritisiert. Rafael Alegría, Führungsmitglied der Nationalen Front des Volkswiderstandes (... weiter

US-Gesetz gegen Einwanderer weiter in Kritik

Flugblatt für eine Protestaktion gegen das Gesetz SB1070
Trotz Entschärfung der Regelung in Arizona hält Protest an. Washington und lateinamerikanische Staaten gegen Vorstoß der Republikaner
Phoenix, Arizona. Wenige Stunden vor Inkrafttreten eines heftig umstrittenen Anti-Immigrationsgesetzes im US-Bundesstaat Arizona wurde die Regelung am Mittwoch durch ein Landesgericht in entscheidenden Punkten eingeschränkt. Das Gesetz SB1070 sollte Polizeibeamte dazu verpflichten... weiter

Menschenrechte in Peru unbeliebt

Mit Menschenrechten auf Kriegsfuß: Premierminister Javier Velásquez
Entschädigung für Staatsverbrechen: Lima geht auf Distanz zum Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof
Lima. Perus Regierung will sich nicht mehr dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) unterwerfen. "Ich überlege, weshalb wir uns nicht von der Rechtssprechung des (CIDH) in Fragen des Terrorismus trennen", sagte Premierminister Javier Velásquez unlängst auf... weiter

Freude über Homo-Ehe in Argentinien

Befürworter der Homo-Ehe
Erstmalig in einem Land Südamerikas vollständige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare
Buenos Aires. Organisationen in ganz Lateinamerika haben die Zustimmung des argentinischen Senats zur Ausweitung der Ehe auf gleichgeschlechtliche Paare begrüßt. Die am Donnerstagmorgen mit 33 gegen 27 Stimmen und drei Enthaltungen getroffene Entscheidung beinhaltet die Änderung... weiter

Zelaya plant Rückkehr nach Honduras

Bericht von "La Prensa": Díaz Arravillaga als Botschafter nach Berlin
Lobo-Führung verhandelt mit OAS. Protest gegen Entlassungen demokratischer Richter. Berlin akzeptiert offenbar neuen Botschafter
Tegucigalpa/Berlin. Der letzte demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, könnte in den kommenden Wochen in sein Land zurückkehren. Der Politiker der Liberalen Partei war Ende Juni vergangenen Jahres Opfer eines Militärputsches geworden. Seither ist die politische... weiter

EU-Minderheit schürt Konflikt um Kuba

Deutscher Diplomat Volker Pellet und tschechischer Vertreter Fleismann
Osteuropäische Staaten und Deutschland drängen auf Verschärfung der Position gegenüber Havanna. Vorsicht bei Kritik an Wirtschaftslage
Brüssel. Die Politik der Europäischen Union gegen Kuba sorgt in zunehmendem Maße für Spannungen innerhalb des Bündnisses. Zwar ist es der spanischen Ratspräsidentschaft nicht gelungen, den "Gemeinsamen Standpunkt" abzuschaffen, mit dem die EU seit 1996 einen Systemwechsel in... weiter

Mehr als nur ein Toter

Mehr als nur ein Toter
Honduranisches Tagebuch (III): Die Gewalt gegen die Demokratiebewegung nimmt zu. Menschenrechtsaktivisten fordern Untersuchungen
Tegucigalpa. Die Trauerfeier für Roger Abraham Vallejo war ein politisches Ereignis. Tausende Menschen kamen am Wochenende zum Hauptsitz des Lehrerkollegs COPENH. Seit Samstag war der karg eingerichtete Versammlungsraum in dem Flachbau am Rande der honduranischen Hauptstadt zur... weiter

Fujimori muss ins Gefängnis

Fujimori muss ins Gefängnis
Perus ehemaliger Staatschef wegen zwei Massakern zu 25 Jahren Haft verurteilt. US-Geheimdokumente belegten Mordpläne
Lima. Zu ersten Mal ist ein demokratisch gewählter Staatschef in einem Strafprozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ein peruanisches Gericht hat den ehemaligen Präsidenten dieses südamerikanischen Landes am... weiter

Erfolge bei Verbrechensbekämpfung in Venezuela

Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Communities habe positive Wirkung. Mordrate sinkt. Auch Fortschritte im Kampf gegen Drogenschmuggel
Caracas. Die Zahl der Tötungsdelikte in Venezuela ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallen. Innenminister Ramón Rodriguez Chacín erklärte den Rückgang der Mordrate um 27 Prozent mit einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Communities in... weiter