Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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Sorge wegen Militärmacht in Mexiko

Mexikanisches Militär marschiert
US-Soziologe weist vor Hintergrund angespannter sozialer Lage auf die massive Militarisierung in Mexiko hin. "Drogenkrieg" als Vorwand
Mexiko-Stadt. Der US-amerikanische Soziologe William I. Robinson hat vor einer weiteren Militarisierung Mexikos unter der aktuellen Regierung von Präsident Felipe Calderón gewarnt. Der Dozent an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara hatte bei einer mehrwöchigen... weiter

Paramilitarismus mordet wieder in Kolumbien

Leiche des ermordeten Bauern wird abtransportiert
Bauernaktivist zu Tode gesteinigt. Opfer stand unter Schutz der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte
Bogotá. In der vergangenen Woche wurde erneut ein führender Aktivist der Bauernbewegung in Kolumbien von Paramilitärs ermordet. Óscar Maussa wurde von den Milizen an einen Baum gefesselt und zu Tode gesteinigt. Maussa stand an der Spitze einer Bewegung, die für die Wiedererlangung... weiter

Kritik an Kardinal in Honduras und Hamburg

Volksnah: Padre Fausto Milla
Vertreter der progressiven Diözese Santa Rosa de Copán fordert Rodriguez Maradiaga zum Umdenken auf. Proteste gegen Besuch in Hamburg
Tegucigalpa. Der honduranische Befreiungstheologe der Diözese Santa Rosa de Copan, Fausto Milla, hat den Kardinal von Tegucigalpa, Oscar Andrés Rodriguez Mariadiaga, in einem Radiointerview dazu aufgefordert, sich beim Volk von Honduras für seine Unterstützung des Putsches vom 28.... weiter

Negative Bilanz von Niebels Südamerika-Reise

Vertragsunterzeichnung in der Deutsch-Peruanischen Handelskammer
Kritik an politischem Engagement des Entwicklungsministers. Parteinahe Stiftungen setzen Regierungspolitik zunehmend um
Berlin. Vertreter von Oppositionsparteien im Bundestag und regierungsunabhängige Organisationen haben eine negative Bilanz der Südamerika-Reise von Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) gezogen. Auf besondere Kritik stieß die geplante Unterstützung für ein Regierungsprogramm in... weiter

Protest gegen Pleite-Putschisten in Honduras

Aufruf zum Streik am 11. November
Gewerkschaften und Demokratiebewegung mobilisieren gegen Änderung der Arbeitsgesetze. De-facto-Regime muss sich in Genf wegen Gewalt erklären
Tegucigalpa. Mit regionalen Versammlungen, Protestmärschen und einem Streik am 11. November in Honduras wollen Gewerkschaften und andere in der Nationale Front des Populären Widerstandes (FNRP) organisierte Gruppierungen eine geplante Änderungen der Arbeitsgesetzgebung verhindern.... weiter

Todesschwadrone in Honduras

Tegucigalpa. Die honduranische Menschenrechtsaktivistin Bertha Oliva hat am Freitag das Wiedererstarken von Todesschwadronen in Honduras beklagt. Gegenüber der salvadorianischen Tageszeitung Co Latino erklärte Oliva, dass paramilitärische Gruppen gezielt gegen Mitglieder der... weiter

"EU-Geld schürt Gewalt in Honduras"

Tirza Flores Lanza
Juristin Flores Lanza erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesregierung und GTZ. Richterin berichtet in Berlin von Repression unter De-facto-Führung
Berlin. Die honduranische Richterin und diesjährige Trägerin des Hans-Litten-Preises der deutschen Juristenorganisation VDJ, Tirza Flores Lanza, hat schwere Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung und die EU erhoben. Mit ihrer zunehmenden Unterstützung für die De-facto-... weiter