Nachrichten (Menschenrechte)

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"Regierungen als Komplizen": Interview über Ausbeutung der Bodenschätze in Lateinamerika

Pía Marchegiani im Gespräch mit amerika21 über die Folgen des Rohstoffabbaus für Umwelt und lokale Gemeinschaften, die Deregulierungen durch rechte Regierungen und die Rolle der EU
Berlin/Buenos Aires. Der Arbeitskreis Rohstoffe, ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen, hat Anfang Oktober in Berlin den dritten Rohstoffgipfel ausgerichtet. Die Teilnehmenden diskutierten über Herausforderungen und politische Handlungsoptionen für eine global gerechte... weiter

Kolumbien eröffnet Botschaft in Jerusalem

Der Schritt vertieft die Annäherung an Israel. Kritik aus arabischen Staaten sowie der kolumbianisch-palästinensischen Gemeinde
Jerusalem/Bogotá. Kolumbiens Außenminister Omar Bula Escobar hat gemeinsam mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Sa'ar die neue diplomatische Vertretung seines Landes in Jerusalem offiziell in Betrieb genommen. Bula besuchte zudem im Rahmen eines Staatsbesuches vergangene... weiter

Will Bukele in El Salvador die Hälfte der Gefangenen freilassen?

Kommission soll jeden Einzelfall prüfen. Opferverband will Situation genau beobachten
San Salvador. Die Regierung in El Salvador will nach eigenen Angaben prüfen, rund die Hälfte der im Ausnahmezustand verhafteten Menschen freizulassen. Das verkündigte Präsident Nayib Bukele am Dienstag gegenüber den Medien. "Wir haben einen Plan, den ich neulich schon erwähnt hatte... weiter

Proteste in Kolumbien gegen De la Espriella

Tausende in Bogotá auf der Straße. Petro und Cepeda beim Protest anwesend. Sorge vor zunehmender Repression
Bogotá. Nach Presseangaben haben rund 62.000 Menschen am Mittwoch gegen die Politik von Kolumbiens ultrarechtem Präsidenten Abelardo de la Espriella protestiert. Es war die erste große Mobilisierung gegen seine Regierung seit Amtsantritt am 7. August. Gewerkschaften, Studenten,... weiter

Wasserkrise und Polizeigewalt in Mexiko

Nach Protesten in Guadalajara räumt Gouverneur Lemus übermäßige Gewalt ein. Präsidentin Sheinbaum kritisiert den Einsatz
Guadalajara. Nach den Protesten vom vergangenen Sonntag in der Stadt Guadalajara für eine saubere Wasserversorgung gehen die politischen und juristischen Auseinandersetzungen weiter. Die Regierung des Bundesstaates Jalisco bestätigt die Freilassung aller bei der Demonstration... weiter

Hunderttausende in Brasilien für Lula auf der Straße

Nach der ersten Wahlrunde nehmen die Kundgebungen zu. Zugleich häufen sich Drohungen aus dem Lager Bolsonaros gegen Hochschulen und Forschende
São Paulo/Recife. Seit dem Ende des ersten Wahldurchgangs finden in Brasilien zahlreiche Großdemonstrationen für eine Wiederwahl des amtierenden Präsidenten Luíz Ignacio Lula da Silva statt. Den ersten Wahlgang hatte der ultrarechte Kandidat Flávio Bolsonaros knapp gewonnen, am 25... weiter

Ecuador: Gericht spricht von den USA angegriffene Fischer frei

Richterin sieht keine Hinweise für Drogenhandel. Fischer sprachen von Drohungen und Misshandlungen in Haft. Laut US-Südkommando seien die Fischkutter schwimmende Tankstellen für Drogenhändler
Quito. Ein Gericht in Ecuador hat 32 Fischer freigesprochen, deren Boote im September von US-Streitkräften im Pazifik zerstört worden waren. Die Richterin in der Hafenstadt Manta befand am vergangenen Mittwoch, dass den Besatzungen der Schiffe "Conquista II" und "María Candelaria"... weiter

Lichtblicke für die Linke in Brasilien

Nach dem Rechtsruck bei den Wahlen ist der Frust im linken Lager groß. Aktivisten und Beobachter sehen dennoch Chancen für progressive Kräfte
Brasília. Die von der "Coalizão Negra por Direitos" (Schwarze Koalition für Bürgerrechte) vorangetriebene Initiative "Quilombo nos Parlamentos" (Quilombo in die Parlamente)hat landesweit über 22 Millionen Stimmen erreicht und voraussichtlich 42 Mandate errungen. In der... weiter