Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Kolumbien: Hungerstreik im Frauengefängnis

Todesfälle und Erkrankungen aufgrund extremer Überbelegung. Humanitäre Krise geht in mehreren Gefängnissen weiter
Bogotá. Die 2.400 Insassinnen des Gefängnisses "El Buen Pastor" in Bogotá haben am Montag einen Hungerstreik begonnen. Sie prangern an, dass die Lebensbedingungen dort unterhalb jeglicher Menschenrechtsstandards liegen. In Zellen, die für zwei Personen gebaut wurden, müssen zur... weiter

Verurteilte Militärs verhandeln um Strafnachlass

Inhaftierte Armeeangehörige wollen Urteile mindern. Ermittlungen dauern an. Zivilisten wegen Prämien ermordet
Bogotá. In Kolumbien haben wegen mehrfachen Mordes verurteile Militärs in direkten Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft eine Reduzierung ihrer Strafen ausgehandelt. An den Konsultationen waren 19 Angehörige des Batallions Boyacá der kolumbianischen Armee beteiligt. Die... weiter

Kolumbien: UN-Vertreter besucht Krisenregion

UNO-Repräsentant trifft mit indigenen Gemeinden zusammen. Kämpfe zwischen FARC-Guerilla und Streitkräften in der Region gehen weiter
Cauca. Am vergangenen Freitag hat der Repräsentant des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) in Kolumbien, Todd Howland, die kolumbianische Krisenregion Cauca besucht. Mit einem Team der UNO-Organisation traf er mit den indigenen Gemeinden zusammen,... weiter

"Santos verschlimmert die Menschenrechtssituation"

Menschenrechtlerin: Lage in Kolumbien schlechter als unter der Regierung Uribe. Handlungen des Präsidenten widersprechen versöhnlichen Aussagen
Bonn. Die Vertreterin der juristischen Organisation "Corporación Jurídica Libertad" (CJL) Liliana Uribe hat bei ihrer Deutschlandreise die Verschlechterung der Menschenrechtssituation in Kolumbien angeprangert. Die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos habe... weiter

EU-Freihandel stärkt Paramilitärs in Kolumbien

Carlos Lozano im Interview mit amerika21.de
Oppositionspolitiker Lozano fordert von EU Beachtung der Menschenrechte bei Wirtschaftsabkommen. Journalist wird von rechter Terrorgruppe bedroht
Berlín/Bogotá. Der kolumbianische Friedensaktivist und Oppositionspolitiker Carlos Lozano hat das unlängst vom Rat der Europäischen Union unterzeichnete Freihandelsabkommen mit seinem Land als "sehr negativ" zurückgewiesen. Der Freihandelsvertrag der EU in seiner jetzigen Form... weiter

Streit um Militärgerichtsbarkeit in Kolumbien

Kolumbiens Armee
Schicksal der Justizreform nach wie vor unklar. Militärs sollen sich selbst überwachen – trotz massiver Verbrechen
Bogotá. Die Zukunft der Justizreform in Kolumbien ist wegen umstrittener Sonderrechte für das Militär weiter unklar. Zwar wollte die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos internationaler und oppositioneller Kritik nachgeben und den Artikel über die Ausweitung der... weiter

Eon enttäuscht kolumbianische Menschenrechtler

Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der Eon AG
Energiekonzern sieht keine Verantwortung wegen Gewalt in Kolumbien. Menschenrechtler befragen Vorstand bei Hauptversammlung
Essen. Menschenrechtsaktivisten haben bei der Hauptversammlung des Stromkonzerns Eon vom Vorstand eine Stellungnahme wegen Menschenrechtsverletzungen durch seine Steinkohlelieferanten in Kolumbien  gefordert. Trotz wiederholter Nachfragen seien die Antworten "knapp und... weiter

Kolumbien: Gewalt gegen Gewerkschafter eskaliert

Anführer der Gewerkschaft Sintracorteros ermordet. Gewerkschafter von Coca Cola erhalten Todesdrohungen von Paramilitärs
Cali/Cartagena. In den vergangenen Tagen ist es zu einer Welle der Gewalt gegen kolumbianische Gewerkschafter gekommen. Im südwestlichen Bundesstaat Valle wurde der Generalsekretär und Mitgründer der Gewerkschaft der Zuckerrohrschneider Sintracorteros, Daniel Aguirre, erschossen.... weiter

Deutsche Kohleimporte aus Kolumbien in der Kritik

Kolumbianische Menschenrechtler informieren in Deutschland über Menschenrechtsverletzungen bei der Förderung von Steinkohle in Kolumbien
Berlin. Vertreter des kolumbianischen Anwaltskollektivs José Alvear Restrepo (CAJAR) und der Indigenenorganisation "Kraft der Frauen der Wayúu" haben bei ihrer Europareise mehr soziale Verantwortung deutscher Unternehmen beim Import kolumbianischer Steinkohle eingefordert. Aus dem... weiter

Kolumbien: Santos enttäuscht Friedenshoffnungen

Präsident verweigert Erlaubnis für humanitäre Kommission zum Besuch der Kriegsgefangenen. Friedensdialog mit Guerilla wird behindert
Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat den Besuch der politischen Gefangenen durch die humanitäre Kommission Frauen der Welt für den Frieden nicht genehmigt. Zur Kommission gehören zwölf Politikerinnen und Friedensaktivistinnen aus mehreren Ländern, unter ihnen die... weiter

Politische Gefangene in Kolumbien im Hungerstreik

Plakat des internationalen Treffens zum Thema politische Gefangene in Kolumbien
Klagen wegen Überbelegung und Folter. Inspektion durch eine humanitäre Kommission von Regierung Santos abgelehnt
Bogotá. Seit letztem Dienstag führen über 600 politische Gefangene in acht kolumbianischen Gefängnissen einen Hungerstreik durch. Sie fordern von der Regierung, eine Inspektion durch die "Internationale Kommission zur Beobachtung der Situation der Menschenrechte" zu genehmigen.... weiter