Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Kolumbianische Palmöl-Arbeiter in Gefahr

Geplante Einschüchterung gegen Gewerkschaft durch Paramilitärs. Leiharbeiter werden isoliert. Auch andere Gewerkschaften beklagen Druck
Villavicencio, Kolumbien. Arbeiter des Palmölunternehmens Aceites Manuelita im kolumbianischen Bundesstaat Meta prangern unmenschliche Arbeitsbedingungen an und befürchten Repression. Es habe sich das Gerücht verbreitet, dass 300 Paramilitärs aus dem nördlichen Bundesstaat Norte... weiter

Nestlé wegen Mordes an Gewerkschafter angezeigt

Konzern soll Ermordung des eigenen Mitarbeiters in Kolumbien nicht verhindert haben. Hoffnung auf Präzedenzfall
Berlin. Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) hat zusammen mit der kolumbianischen Gewerkschaft Sinaltrainal bei der Staatsanwaltschaft im schweizerischen Zug Strafanzeige gegen die Nestlé AG und führende Direktoren des Konzerns gestellt. Die... weiter

Kolumbiens Opposition gegen Freihandel mit EU

Veranstaltung in Berlin thematisiert Auswirkungen des Abkommens. Senator: Wirtschaft des Landes wird ausländischen Händen übergeben
Berlin. Die kolumbianische Opposition spricht sich klar gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien aus. "Damit wird die Wirtschaft des Landes ohne große Vorschriften in ausländische Hände übergeben", sagte der Senator Jorge Enrique Robledo vom Oppositionsbündnis ... weiter

Neue Privatarmee im Norden Kolumbiens

Organisierung neuer paramilitärischer Gruppen nach Landrückgabe an Kleinbauern. Finanzielle Unterstützung durch lokale Machthaber
Valledupar. Im kolumbianischen Bundesstaat Cesar hat sich nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Nuevo Arcoiris eine neue paramilitärische Einheit gebildet. Der Leiter von Nuevo Arcoiris, Ariel Ávila, hatte am Mittwoch vergangener Woche über die spanische Nachrichtenagentur... weiter

Kolumbianische Justizreform stärkt Straflosigkeit

Santos stellt sich laut Menschenrechtsorganisationen gegen Opfer von Soldaten und Polizisten. Militärjustiz soll Verbrechen ahnden
Bogota. Der Justizreformvorschlag der Regierung Santos steht weiter in der Kritik. Der Leiter von Human Rights Watch für Lateinamerika, Juan Carlos Vivanco, hat in der vergangenen Woche in einem öffentlichen Brief den kolumbianischen Präsidenten aufgefordert, die Regelungen zur... weiter

Paramilitärs in Kolumbien befehlen Stillstand

Hauptstädte und Dörfer in sechs Bundesstaaten im Nordwesten Kolumbiens lahm gelegt. Große Sorge wegen wachsender Macht der Paramilitärs
Urabá, Kolumbien. Die paramilitärische Gruppe Los Uribeños hat vergangene Woche einen bewaffneten Streik im westkolumbianischen Gebiet Urabá erklärt. Grund dafür sei die Hinrichtung ihres Anführers Juan Usuaga, auch bekannt als "Giovanni", durch die Polizei. Laut dem... weiter

Kolumbien: Paramilitärs morden in Friedensdorf

Drei Einwohner getötet. 200 Paramilitärs bedrohen die neutrale Gemeinde. Regierung von Präsident Santos schaut offenbar untätig zu
Apartadó, Kolumbien. Paramilitärs haben kürzlich drei Bauern der Friedensgemeinde San José de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens getötet. Unter den Opfern befand sich auch eine Minderjährige, teilte die Gemeinde vergangene Woche in einem Kommuniqué mit. Das Dorf im Grenzgebiet zu... weiter

Kolumbianische Polizeioffiziere auf der Anklagebank

16-Jähriger Straßenkünstler von der Polizei ermordet. Beamte sollen den Tatort manipuliert und Beweise gefälscht haben
Bogotá. Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hat die Eröffnung eines Prozesses gegen den Vizekommandeur der Polizei von Bogotá, Oberst José Vivas, und drei weitere Polizisten angeordnet. Sie werden der Manipulation des Tatorts nach dem Mord an dem 16-Jährigen Diego Felipe Becerra... weiter

Paramilitärs in Honduras morden weiter

Honduranisches Militär in der Region Bajo Aguán
Konflikt in Bajo Aguán beschäftigt Interamerikanische Menschenrechtskommission. Neue Mutmaßungen über die Beteiligung von Kolumbianern
Bajo Aguán, Honduras. In der Krisenregion Bajo Aguán im Norden von Honduras gehen die Menschenrechtsverletzungen durch staatliche und private Sicherheitskräfte ungehindert weiter. Eine Woche nach einem Treffen zwischen verschiedenen Organisationen und der Interamerikanischen... weiter

Linkspartei-Abgeordnete fordern Schutz für Cepeda

Kolumbianischer Kongressabgeordneter Iván Cepeda nach Enthüllungen über Ex-Präsident Uribe bedroht. Bundestagsabgeordnete fordern Schutz
Berlin. Mehrere Abgeordnete der Linkspartei Partei im Bundestag fordern vom amtierenden kolumbianischen Präsidenten einen effektiven Schutz für den Kongressabgeordneten Iván Cepeda. Der Menschenrechtsverteidiger hatte vor wenigen Wochen den ehemaligen Präsidenten des Landes,... weiter