Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Linker Journalist in Venezuela verhaftet

Logo der kolunbianischen Nachrichtenagentur ANNCOL
In Schweden anerkanntem politischem Flüchtling droht Auslieferung nach Kolumbien. Linke Basis fordert Freilassung Joaquín Pérez Becerras
Caracas. Der Mitarbeiter des  kolumbianischen Nachrichtenportals ANNCOL, Joaquín Pérez Becerra, ist am Wochenende auf dem internationalen Flughafen "Simón Bolívar" bei Caracas festgenommen worden. Dies gab das venezolanische Innen- und Justizministerium am Samstag in einem... weiter

Präsident Santos läßt Vertriebene ohne Schutz

Zeichnung verstümmelter Opfer des Paramilitarismus als Teile eines Palmölbaums
Paramilitärs in Gemeinden im Nordwesten Kolumbiens einmarschiert. Agrarindustrie und Bergbau gelten als Drahtzieher
Bogotá. Eine Gruppe von 30 Paramilitärs drang vergangene Woche in das kollektive Gebiet der kolumbianischen Gemeinde Curvaradó ein. Dies geschah kurz nachdem sich die Streitkräfte ohne ersichtlichen Grund aus dem Gebiet im nordwestlichen Department Chocó zurückgezogen hatten,... weiter

Terror für Chiquita-Bananen

Bildmontage des Chiquita-Logos mit Maschinengewehr
Neue Dokumente belegen eine enge Zusammenarbeit zwischen US-Unternehmen Chiquita und rechten Paramilitärs in Kolumbien
Washington. Das US-Justizministerium hat offenbar Hinweise über eine direkte Zusammenarbeit zwischen dem Bananenproduzenten Chiquita Brands International und rechtsgerichteten Paramilitärs in Kolumbien wissentlich übergangen. Das geht aus umfangreichen Aktenbeständen hervor, die... weiter

Kritik an EU-Handel mit Kolumbien und Peru

Demonstration gegen Freihandelsabkommen
Wirtschaftsexperten: EU-Freihandelsabkommen bringt für Kolumbien und Peru Nachteile. Brüssel stellt Wirtschaftsbeziehungen vor Menschenrechte
Bogotá/Madrid. Ungefähr 200 internationale Organisationen haben sich gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru ausgesprochen. Mit der Unterzeichnung der Verträge stelle die EU ihre ökonomischen Interessen den Menschenrechten in den beiden Ländern voran, beklagte... weiter

Santos-Verbündeter in Massaker verwickelt

Särge mit Resten der Opfer des Massakers
Angeklagter Politiker soll in den achtziger Jahren Todesschwadrone gegründet haben. Santos Wahlkampagne wurde von ihm unterstützt
Bogotá. Der ehemalige kolumbianische Abgeordnete Carlos Pérez wurde zu Beginn dieser Woche vom Obersten Gerichtshof in Bogotá wegen eines Massakers an 43 Personen, das im Jahr 1988 im Dorf Segovia verübt wurde, vorgeladen. Pérez sei bei der Präsidentschaftskampagne ein Verbündeter... weiter

Problematische Landrückgabe an Vertriebene

Vertriebene in Kolumbien unzufrieden mit Gesetzentwurf zur Landrückgabe. Santos Entwicklungsplan fördert Landkonzentration
Bogotá. Diese Woche startete im kolumbianischen Parlament die Debatte über das "Gesetz zu Opfer und Land", das die Rückgabe geraubter Ländereien an Binnenvertriebene verspricht. Das "unverzichtbare Minimum" zu einer fairen Landrückgabe sei allerdings in dem Entwurf des Gesetzes... weiter

Uribe will "demokratische Sicherheit" verbreiten

Porfirio Lobo, Álvaro Colom, Álvaro Uribe und weitere
Álvaro Uribe gibt in Zentralamerika Tipps zur Verbrechensbekämpfung. Dem Ex-Präsidenten werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen
Guatemala-Stadt. Bei einem Treffen mit Bürgermeistern aus Zentralamerika hat der kolumbianische Ex-Präsident Álvaro Uribe am Montag Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit vorgeschlagen. Um in Gemeinden, die von Gewalt und organisierter Kriminalität betroffen sind,... weiter

FARC lässt fünf Gefangene frei

Anwalt und Menschenrechtler Rodolfo Ríos
Solidaritätsaktion der Rebellen mit abgesetzter Senatorin Piedad Córdoba. Regierung Santos lehnt weiterhin humanitären Austausch ab
Bogotá. Das Verfahren zur Freilassung von fünf Gefangenen der FARC-Guerilla soll am Montag kommender Woche beginnen. Dies teilte das Internationale Komitee des Roten Kreuz (IKRK) unlängst mit. Freigelassen werden sollen drei Militäroffiziere und zwei Ratsmitglieder aus dem... weiter

Paramilitärs töteten für US-Firma Drummond

Demonstrant in den USA mit Plakat gegen Drummond
Bergbaukonzern beauftragte in Kolumbien Milizionäre zur Sicherung einer Eisenbahnlinie. Ex-Präsident Uribe missachtet Vorladung zum Prozess
Bogotá/Washington. Ein ehemaliges Mitglied rechtsgerichteter Paramilitärs in Kolumbien hat bezeugt, dass Todesschwadrone in der Vergangenheit im Auftrag des US-amerikanischen Bergbaukonzerns Drummond Kleinbauern getötet haben. Zum Ziel wurden Eigentümer kleiner Landparzellen, die... weiter