Dossier

Präsidentensturz in Paraguay

Ende Juni 2012 hat das Parlament den gewählten Präsidenten Paraguays, Fernando Lugo, abgesetzt

Der linksgerichtete Präsident Paraguays, Fernando Lugo, ist im Juni 2012 in einem Eilverfahren von Parlament abgesetzt worden. Zuvor ist sein Koalitionspartner, die "Radikale Authentische Liberale Partei" (PLRA), zur Opposition übergelaufen war. Lugos Nachfolger Federico Franco gehört der PLRA an und war in den vergangenen Wochen und Monaten bereits merklich auf Distanz zu dem nun gestürzten Staatschef gegangen.

Während Deutschlands Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) kurz nach dem Sturz Lugos vor Ort auf die Rechtmäßigkeit des Verfahrens verwies, kritisieren die meisten Nachbarn Paraguays das Vorgehen der Parlamentarier. 

Unasur hebt Suspendierung Paraguays auf

Lima. Die Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) wird die Suspendierung Paraguays zum 15. August aufheben, wenn Horacio Cartes von der Colorado-Partei (ANR) die Präsidentschaft … weiter ›

Paraguay: Vom Putsch in die Pleite

De-facto-Regierung von Franco hat hunderte Millionen US-Dollar Schulden angehäuft. Finanzminister: Haben Negativbilanz übernommen

Asunción. Paraguays De-facto-Regierung unter dem konservativen Politiker Federico Franco hat das größte Haushaltsdefizit in der Geschichte Paraguays angehäuft. Das Budgetsoll wird … weiter ›

US-Botschafter lobt Demokratie in Paraguay

Botschafter vergleicht Paraguay mit USA. Soziale Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen nehmen zu

Asunción. Während der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten hat der US-Botschafter in Paraguay, James Thessin, den Zustand der Demokratie in dem … weiter ›

Paraguay: Jahrestag des Massakers von Curuguaty

Tausende gedenken der Opfer. De-facto-Präsident Franco amüsiert sich währenddessen beim Rodeo

Asunción. Am vergangenen 15. Juni haben tausende Menschen in Paraguay der Opfer des Massakers von Curuguaty gedacht. Bei der Bluttat vor einem Jahr waren elf Landlose und Kleinbauern … weiter ›

Prozess zum Massaker von Curuguaty vertagt

Einseitige Ermittlungen des Staatsanwaltes. 14 Kleinbauern wegen vorsätzlicher Tötung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Landbesetzung angeklagt

Asunción. Der Prozess gegen 14 angeklagte Kleinbauern und Landlose im Zusammenhang mit dem Massaker von Curuguaty ist am vergangenen Mittwoch auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Auf … weiter ›

Möglicher Stimmenkauf im Wahlkampf in Paraguay

Rechtsgerichtete Colorado-Partei sieht Vorsprung schwinden. Stimmenverkauf unter den Augen internationaler Wahlbeobachter

Asunción. Die letzten Wahlumfragen in Paraguay sagen der rechtsgerichteten Colorado-Partei (ANR) einen Sieg bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen am 21. April voraus. Während … weiter ›

Inhalt abgleichen