Hintergrund & Analyse (Alle Länder, Soziale Bewegungen)

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Lateinamerikanische Wege der Transformation

Dieter Boris diskutiert die Beiträge aus dem Band "Demokratie, Partizipation, Sozialismus" der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Dieser Diskussionsbeitrag erschien in der aktuellen Ausgabe 92 von Z - Zeitschrift Marxistische Erneuerung und befasst sich mit dem Buch "Demokratie, Partizipation, Sozialismus. Lateinamerikanische Wege der Transformation", Manuskripte Band 96 der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Das Buch steht hier online... weiter

Die schweigenden Worte der EZLN

Vermummmte zapatistische Demonstration
Die Zapatisten sind mit eindrucksvollen Aufmärschen auf die politische Bühne zurückgekehrt
Mexiko-Stadt. Der Aufmarsch der zapatistischen Bewegung im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas am vergangenen Freitag war vor allem ein symbolischer Akt. Klassische zapatistische Politik also. Genau genommen waren es fünf Aufmärsche. Es war die erneute symbolische Einnahmen fünf... weiter

Die Zärtlichkeit des Volkes

Die Amtseinführung von Enrique Peña Nieto in Mexiko wird zum Fanal
Folgender Artikel stammt aus der an diesem Wochenende erscheinenden Ausgabe 463 der Lateinamerika Nachrichten. Am 1. Dezember 2012 wurde Enrique Peña Nieto (EPN) als Präsident Mexikos vereidigt. Nach zwölf Jahren kehrte die Revolutionäre Institutionelle Partei (PRI) damit an die Spitze des... weiter

Sexueller Missbrauch ist ein Missbrauch von Macht

Interview mit den Frauen von Aguas Bravas Nicaragua, einer Initiative für die Selbsthilfe von sexuellem Missbrauch betroffener Frauen
Folgendes Interview stammt aus der am kommenden Wochenende erscheinenden Ausgabe 463 der Lateinamerika Nachrichten. Sexueller Missbrauch ist in Nicaragua kein Einzelfall. Viele Frauen schweigen ihr Leben lang und die Täter werden niemals zur Rechenschaft gezogen. Aguas Bravas Nicaragua (ABN)... weiter

Oligarchie in Putschstimmung

Ein Kommentar zur Situation in Honduras ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen
Ein Jahr vor den allgemeinen Wahlen in Honduras verfällt das aus dem Putsch 2009 hervorgegangene Herrschaftsbündnis. Die mühselig errichtete Staatlichkeit droht erneut zu zerbrechen. Zwei wichtige Vorhaben der Lobo-Regierung, die Modellstädte mit Sonderverfassung sowie die Einführung von... weiter

Stürmische Zeiten in Haiti

Ehemaliger US-Präsident Clinton implementiert kommerzielle Entwicklungsprojekte. Zur Situation in Haiti nach dem Wirbelsturm "Sandy"
Ich scheue mich zu wiederholen, was schon so oft gesagt wurde: Naturkatastrophen werden zu sozialen Katastrophen besonders dort, wo sie auf eine amorphe, unorganisierte, nur im Kampf ums nackte tägliche Überleben gefangene Masse stoßen. Obwohl lediglich von den Ausläufern des Hurrikans "Sandy" im... weiter

Kein gerechter Frieden ohne soziale Organisationen

Über den Abschluss der ersten Verhandlungsrunde zwischen FARC und kolumbianischer Regierung in Oslo
Die erste Verhandlungsrunde in Oslo fand ihren Abschluss in Form einer gemeinsamen Pressekonferenz, in der die Verhandlungsleiter beider Seiten, Humberto de la Calle für die kolumbianische Regierung und Iván Márquez für die FARC-EP, ihre Sicht auf den weiteren Verhandlungsverlauf darlegten.  ... weiter

"Wandel in Kolumbien braucht Legitimation der Bevölkerung"

Piedad Córdoba
Die kolumbianische Ex-Senatorin und Friedensaktivistin Piedad Córdoba im Interview mit amerika21.de
Piedad Córdoba ist in Kolumbien als Rechtsanwältin und Politikerin tätig. Im Jahr 2010 war sie Senatorin der Liberalen Partei, bis sie unter umstrittenen Umständen des Amtes enthoben wurde. Córdoba ist Mitbegründerin der Organisation Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden. Wegen ihres... weiter

Auf schmalen Friedenspfaden

Nach zehn Jahren wird in Oslo und Havanna wieder zwischen FARC-Guerilla und der Regierung verhandelt
Dieser Beitrag in der am kommenden Wochenende erscheinenden Ausgabe 461 der Lateinamerika Nachrichten. Was schon seit Monaten als offeneres Geheimnis galt, hat sich im September nun offiziell bestätigt: Die kolumbianische Regierung wird ab Mitte Oktober Friedensverhandlungen mit der FARC-Guerilla... weiter

Chávez wiedergewählt

Venezuelas Präsident Hugo Chávez sichert sich neues Mandat bis 2019. Eindrücke aus dem Wahlkampf in Venezuela
Dieser Beitrag erscheint in der kommenden Ausgabe der Lateinamerika Nachrichten (LN 461). Der bolivarische Prozess in Venezuela lebt auch nach 13 Jahren an der Macht. Das zeigten die Massendemonstrationen der Chavistas vor den Wahlen am 7. Oktober. Und das zeigte das Ergebnis: Der amtierende... weiter

Venezuela: Transition & Revolution

Diskussionspapier aus den sozialen Bewegungen Venezuelas zu den Wahlen und den Herausforderungen des bolivarischen Prozesses
Diese Präsidentschaftswahlen bedeuten einen entscheidenden Moment der Konfrontation. Die Opposition hat sich vorgenommen, den Kampf um die Macht mit einem ausgearbeiteten Plan wieder aufzunehmen. Es geht nicht allein um die (geringe) Möglichkeit, den Präsidenten Hugo Chávez am 7. Oktober zu... weiter

Widersprüchlicher Sozialismus in Venezuela

Basisbewegungen unterstützen Wiederwahl von Präsident Chávez – fordern aber mehr Demokratie und Wirtschaftsreformen
In der Schlacht der Umfragen liegt Präsident Hugo Chávez vor den Wahlen am 7. Oktober vorne. Allerdings ist der Wahlkampf hart, emotional und zugespitzt. Die Opposition hat sich auf einen Kandidaten, Enrique Capriles, geeinigt. Er führt einen weniger konfrontativen Wahlkampf gegen den bolivarischen... weiter

Kugeln gegen Mapuche

Der Konflikt zwischen den Mapuche und der chilenischen Regierung geht unvermindert weiter
Dieser Artikel erscheint in der aktuellen Ausgabe der Lateinamerika Nachrichten Nr. 459/460. Die Bilder von vier durch die Polizei mit Schrotflinten verletzten indigenen Minderjährigen hat Protestaktionen von indigenen und nicht-indigenen Organisationen hervorgerufen. Neben der physischen... weiter

"Der Drogenkrieg dient der Durchsetzung neoliberaler Politik"

Gespräch mit Antonio und Alejandro Cerezo über die Lage der Menschenrechte in Mexiko
Antonio und Alejandro Cerezo sind Mitglieder der mexikanischen Menschenrechtsorganisation Comité Cerezo. Die beiden Brüder und ihre Organisation erhielten als Auszeichnung für ihre Arbeit am 1. September den Aachener Friedenspreis. Aktuell befinden sie sich auf einer Rundreise in Deutschland, um... weiter

Proteste gegen Bildungsreform in Guatemala

Nach Chile und Kolumbien regt sich auch in Guatemala Widerstand gegen die von der Regierung geplante Reform des Bildungswesens. Seit Februar 2012 kämpfen Schüler und Studenten für ihre eigenen Vorschläge
Polizeipräsenz vor Schulen, Gewalt gegen Minderjährige, Einschüchterung von Exponenten der Studentenbewegung –die vom guatemaltekischen Erziehungsministerium angekündigte Bildungsreform schlägt hohe Wellen in dem mittelamerikanischen Land. Mit der Besetzung von Schulen und Protestmärschen... weiter