Nachrichten (Kolumbien, Militär)

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Friedensdialog nach Streit zwischen Regierung und ELN in Kolumbien wieder aufgenommen

Petros Worte über die "illegale Ökonomie" als Kern der ELN löste Krise aus. Das "Hin und Her" von Petros Erklärungen gefährde Dialog. Differenzen überwunden
Bogotá/Havanna. Die Friedensdelegationen der Regierung von Gustavo Petro und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) setzen ihre Gespräche in Kuba fort. Zuvor hatte die ELN die Gespräche wegen "respektloser und stigmatisierender" Äußerungen des Präsidenten für mehrere Tage... weiter

Kolumbien: Ex-Oberst kündigt im Radio den Sturz Petros an

Großdemonstration von Reservist:innen gegen Regierung. Präsident warnt vor möglichem Lawfare: "Staatsstreiche werden durch die Mobilisierung der Bevölkerung widerstanden und besiegt"
Bogotá. In Kolumbien wird über einen möglichen Putsch gegen die progressive Regierung von Gustavo Petro diskutiert. Auslöser sind Äußerungen des Obersts der Armee im Ruhestand, John Marulanda, über die Absicht von Kreisen der aktiven Reserve des Militärs, den Präsidenten zu... weiter

Präsident von Kolumbien: Lateinamerika kein Interesse an Fortsetzung des Ukraine-Kriegs

Plädoyer für einen Friedensdialog zwischen den Kriegsparteien. Kritik am Kriegsdiskurs des Westens. Petro sieht bei Invasionen zweierlei Maß
Madrid. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat sich während eines Staatsbesuchs in Spanien in einem Interview mit der spanischen Zeitung El País für ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine ausgesprochen. In Lateinamerika nehmen Armut und Hunger zu, weil die... weiter

Ultrarechte kündigen in sozialen Medien Putsch in Kolumbien an

Mann wird wegen Morddrohungen gegen Präsident Petro angeklagt. Sturm-Versuch auf den Kongress. Progressive warnen vor Gefahr eines "sanften Staatsstreiches" und Lawfare-Strategie
Bogotá. Ultrarechte Nutzer sozialer Netzwerke werden immer aktiver mit Drohungen gegen Präsident Gustavo Petro und Aufrufen zum Staatsstreich. Zuletzt kursierte ein Tik-Tok-Gespräch unter Männern, in dem ein Anwalt und ehemaliges Mitglied der rechtsgerichteten Partei Centro... weiter

Präsident von Kolumbien kritisiert Ausnahmezustand in El Salvador

Montage: Gustavo Petro (links) und Nayib Bukele (rechts)
Geheime Polizeidokumente enthüllen gefälschte Statistiken über Gewalt. Hohe Zustimmungswerte für Bukele, Petro spricht von Demokratieverlust
Bogotá/San Salvador. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat die umstrittenen Maßnahmen der Regierung Nayib Bukele zur Bekämpfung von Jugendbanden in El Salvador in Frage gestellt. Er postete auf Twitter einen Bericht des argentinischen Portals Infobae, wonach Bukele die... weiter

Münchner Konferenz: Kolumbien und Brasilien definieren globale Sicherheit anders

Francia Márquez: "Alte Richtlinien zur Militarisierung des Lebens" passen nicht zu den Bedürfnissen der Welt. Brasilien für friedliche Lösung im Ukraine-Krieg
München. Die kolumbianische Vizepräsidentin Francia Márquez hat sich bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) vom allgemeinen Tenor einer andauernden Militarisierung des Ukraine-Kriegs distanziert. Sie forderte einen entmilitarisierten Ansatz in Sicherheitsfragen. Der... weiter

Paramilitärs im Norden von Kolumbien: Proteste wegen "alarmierender” Entwicklung

Gemeinden beklagen Zusammenarbeit von Militär und Paramilitärs. Sorge um Projekt des "Totalen Friedens". Regierung akzeptiert Forderungen der Protestbewegung
Barrancabermeja. Gemeinden der nördlichen Region "Los dos ríos" (Die zwei Flüsse) prangern eine "äußerst alarmierende Situation" an. Grund ist der Aufmarsch der paramilitärischen Gruppe Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen (Autodefensas Gaitanistas de Colombia, AGC). Um die... weiter

Bilaterale Waffenruhe zwischen Regierung von Kolumbien und fünf bewaffneten Gruppen

Vereinbarungen sollen Verschlechterung der humanitären Situation ländlicher Gemeinden bremsen. Auswertung der Ergebnisse vor weiteren Schritten
Bogotá. Am Silvesterabend hat Kolumbiens Präsident Gustavo Petro einen bilateralen Waffenstillstand mit fünf Guerilla-Gruppen und Paramilitärs verkündet. Die Vereinbarung hat die Regierung mit der ELN-Guerilla, den zwei dissidenten Farc-Strukturen Segunda Marquetalia (Zweites... weiter

Friedensdialog in Kolumbien: Freilassung von ELN-Häftlingen und humanitäres Pilotprojekt

ELN hofft weiter auf Teilnahme der USA. Ihre Struktur in Arauca fordert Aktionen der Regierung gegen Kooperation der Armee mit Paramilitärs
Bogotá/Caracas. Zum Schluss der ersten Dialogrunde zwischen der Regierung von Gustavo Petro und der ELN-Guerilla haben ihre Delegationen die Vereinbarung von konkreten humanitären Maßnahmen angekündigt. Ziel sei, den Inhaftierten aus der ELN sowie vom bewaffneten Konflikt schwer... weiter