Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Kolumbien eröffnet Botschaft in Jerusalem

Der Schritt vertieft die Annäherung an Israel. Kritik aus arabischen Staaten sowie der kolumbianisch-palästinensischen Gemeinde
Jerusalem/Bogotá. Kolumbiens Außenminister Omar Bula Escobar hat gemeinsam mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Sa'ar die neue diplomatische Vertretung seines Landes in Jerusalem offiziell in Betrieb genommen. Bula besuchte zudem im Rahmen eines Staatsbesuches vergangene... weiter

Proteste in Kolumbien gegen De la Espriella

Tausende in Bogotá auf der Straße. Petro und Cepeda beim Protest anwesend. Sorge vor zunehmender Repression
Bogotá. Nach Presseangaben haben rund 62.000 Menschen am Mittwoch gegen die Politik von Kolumbiens ultrarechtem Präsidenten Abelardo de la Espriella protestiert. Es war die erste große Mobilisierung gegen seine Regierung seit Amtsantritt am 7. August. Gewerkschaften, Studenten,... weiter

Von Argentinien bis Mexiko: Proteste für Recht auf Abtreibung

Zum Aktionstag am 28. September demonstrieren Frauen in mehreren Städten. In Buenos Aires richtet sich Kritik auch gegen Javier Mileis Politik
Buenos Aires/Mexiko-Stadt. Zum Globalen Aktionstag für den Zugang zu sicherem und legalem Schwangerschaftsabbruch gehen in vielen Städten in Lateinamerika Frauenorganisationen auf die Straße. In Buenos Aires schwenkten Aktivistinnen der Nationalen Kampagne für das Recht auf legale... weiter

Kolumbien: Erdbeben verschärft strukturelle Verarmung im Pazifik

Vor dem Beben fehlten Strom und Netz. Danach blieben viele Schäden ungezählt. Indigene Gemeinden fordern mehr Aufmerksamkeit
Quibdó. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August das kolumbianische Departamento Chocó besonders hart getroffen. 29 der 31 Gemeinden weisen Schäden auf, mehr als 45.000 Menschen sind betroffen. Wie arm die Region schon vor dem Beben war, zeigen die Zahlen des Statistikamts... weiter

Nach Erdbeben in Kolumbien rückt das Militär vor

Soldaten statt Rettung und Hilfslieferungen. Viele Menschen sind empört und fassungslos
Cali. Parallel zu den maßgeblich von Freiwilligen organisierten Rettungs- und Hilfsmaßnahmen ist Cali in den letzten Tagen massiv mit Polizei und Militär verstärkt worden. Bürgermeister Alejandro Eder verhängte zudem am 10. August eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr und... weiter

Kolumbien wird Sitz US-gesteuerter Sicherheitsinitiative

Kritik gegen den wachsenden Einfluss der USA und Militarisierung. Soziale Probleme könnten zunehmen
Medellín. Der gewählte Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, Medellín zum Sitz des regionalen Escudo de las Américas (Shield of the Americas) zu machen. Die Plattform solle zur Bekämpfung von organisiertem Verbrechen, Drogenhandel, Menschenhandel, Terrorismus und... weiter

Kolumbiens künftige Regierung will Friedensstellen abschaffen

Kritiker warnen vor politischen Folgen und mahnen verfassungsrechtliche Verpflichtungen an. Cepeda: Pläne machen De la Espriella zum "Feind des Friedens"
Bogotá. Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella will mehrere für die Umsetzung des Friedensabkommens von 2016 zuständige Einrichtungen abschaffen. Ehemalige Regierungsvertreter, Politiker und Verantwortliche für die Wiedereingliederung ehemaliger Kämpfer... weiter