Nachrichten (Mexiko, Menschenrechte)

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USA: Indigener Mexikaner stirbt in ICE-Haft, Familie zweifelt an Suizid

18 Jahre alter Mann starb in Haftzentrum in Florida. Leichnam in Chiapas beigesetzt
Tuxtla Gutiérrez. Die indigene Gemeinde von San Juan Chamula hat am 4. April den 18-jährigen Royer Pérez Jiménez beerdigt. Der junge Mann verstarb am 16. März in Gewahrsam der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) im Haftzentrum von Glades County in Florida. Als Todesursache gaben... weiter

UN sieht in Verschwindenlassen in Mexiko Verbrechen gegen die Menschheit

Ausschuss reicht entsprechenden Antrag an Generalversammlung der UN. Regierung von Sheinbaum weist den Bericht als "tendenziös" zurück
Mexiko-Stadt/Genf. Der Ausschuss der Vereinten Nationen gegen das Verschwindenlassen (CED) hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, die Untersuchungen wegen des Verschwindenlassens in Mexiko an die Generalversammlung der Vereinten Nationen weiterzuleiten. Der Ausschuss stützt... weiter

Mexiko bringt Todesfälle in Haft in den USA vor die CIDH

Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigt diplomatische Schritte an. Konsulate sollen Familien unterstützen und Haftanstalten stärker kontrollieren
Mexiko-Stadt. Mexikos Präsidentin Sheinbaum hat am vergangenen Montag angekündigt, dass sie die Todesfälle aller Mexikaner:innen in den Vereinigten Staaten, die sich in Gewahrsam der Immigration and Customs Enforcement (ICE) befanden, vor die Interamerikanische... weiter

Beschwerde in Deutschland gegen Chemiewerk in Mexiko

Delegation aus Sinaloa wendet sich mit Eingabe an KfW IPEX. Promans Ammoniakprojekt in Ohuira liegt auf indigenem Boden und in geschütztem Gebiet
Culiacán Rosales/Berlin. Eine Delegation von mexikanischen Aktivist:innen hat diese Woche in Deutschland eine Beschwerde gegen den Bau einer Chemiefabrik im Bundesstaat Sinaloa eingereicht. Das Projekt des schweizerisch-deutschen Konzerns Proman AG mit einer Tageskapazität von 2.... weiter

Proteste in Mexiko nach Mord an zwei Studentinnen in Morelos

An der UAEM ruht der Lehrbetrieb. Tausende verlangen mehr Schutz auf dem Gelände
Cuernavaca. Kurz vor dem internationalen Frauentag sind im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos zwei Studentinnen der öffentlichen Hochschule ermordet worden. Die Opfer, beide 18 Jahre alt, studierten an der Autonomen Universität des Bundesstaates Morelos (UAEM). Unter dem... weiter

Protest aus Mexiko in Berlin gegen Tourismusmesse ITB

Aktivist:innen aus Mexiko kritisieren die Messe. Probleme sind Maya-Zug, Verdrängung und Umweltzerstörung. Banner und Flyer vor Ort thematisieren auch Gewalt nahe WM-Stätten
Berlin/Jalisco. Am mexikanischen Stand auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) steht in diesem Jahr der Bundesstaat Jalisco im Mittelpunkt. Immerhin ist die Hauptstadt Guadalajara Austragungsort der FIFA-Fußballweltmeisterschaft, die 2026 neben den USA und Kanada auch in... weiter

Mexiko: Nach Tötung von El Mencho ist Menschenrechtslage prekär

Mexikanische Sicherheitskräfte töteten Kartellchef El Mencho. Danach über 250 Blockaden und Angriffe in Jalisco. Präsidentin Sheinbaum ringt um Kontrolle vor der WM
Jalisco. Die Lage in zahlreichen Regionen Mexikos bleibt angespannt. Besonders hoch ist dabei weiterhin das Risiko für Menschenrechtsaktivist:innen und Journalist:innen. Hintergrund ist die Ermordung von Nemesio Oseguera El Mencho, Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva... weiter

Fußball-WM in Mexiko: Angehörige von Verschwundenen wollen vor Eröffnungsspiel protestieren

Familien wollen mediale Aufmerksamkeit nutzen. Über 133.000 Personen gelten als vermisst. Vereinte Nationen haben sich eingeschaltet
Mexiko-Stadt. Für den Tag des Eröffnungsspiels der FIFA-Weltmeisterschaft haben Eltern von Verschwundenen zu einer Demonstration in Mexiko-Stadt aufgerufen. Am 11. Juni 2026 um 8 Uhr morgens, wenige Stunden vor dem Start des Turniers, soll die friedliche Kundgebung vor dem... weiter