Nachrichten (Guatemala, Menschenrechte)

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Ex-Geheimdienstchef stirbt in Guatemala vor Abschluss des Völkermordprozesses

Prozess wurde über Jahre systematisch verzögert, Angeklagter Callejas 2024 als verhandlungsunfähig eingestuft. Letzter noch lebender Angeklagter ist 92 Jahre alt
Guatemala-Stadt. Der ehemalige Militär Manuel Antonio Callejas y Callejas ist am 23. Juli in Guatemala gestorben. Callejas y Callejas war einer der Beschuldigten im Völkermordprozess, bei dem Verbrechen gegen die indigene Bevölkerung in der Region Ixil im Norden Guatemalas in den... weiter

Guatemala: Polizeigewalt bei Straßenblockaden gegen neue Bergbaulizenzen

Bevölkerung stellt sich gegen potentiellen Nickelabbau. Laut Ministerium bislang keine Lizenzvergabe. Journalist mit Kopfverletzung im Krankenhaus
Livingston. Am 18. Juni ist die Polizei im Landkreis Livingston im Osten Guatemalas gegen Demonstrierende vorgegangen, die ein Ende neuer Bergbaulizenzen forderten. Seit Montag blockieren Anwohner aus 54 Gemeinden im Landkreis Straßen, darunter auch zentrale Verbindungsstraßen zu... weiter

Guatemala: Urteil gegen Vergewaltiger von Maya-Frauen im Bürgerkrieg

40 Jahre Haft für illegale Inhaftierung, Folter und sexuelle Gewalt. Drei Täter verurteilt. Opfer werden Reparation einfordern
Guatemala-Stadt. In Guatemala haben während des Bürgerkriegs vergewaltigte indigene Frauen ein historisches Urteil erreicht. Am 30. Mai wurden drei ehemalige Mitglieder der paramilitärischen Verbände wegen sexueller Gewalt zu Strafen von 40 Jahren Gefängnis verurteilt. Die brutalen... weiter

Opfer des Bürgerkrieges in Guatemala fordern Gerechtigkeit

Aktivitäten vor dem Hintergrund des möglicherweise geplatzten Völkermordprozesses. Opferverbände bemängeln fehlende Handlungen der Regierung. Buchprojekt soll Opfern ein Gesicht geben
Guateamala-Stadt. Zahlreiche Menschen haben sich am Dienstag an Aktivitäten zum "Tag der Würde der Opfer des Bürgerkrieges" beteiligt. Am Morgen hatten verschiedene Opferverbände zu einer Demonstration in der Innenstadt aufgerufen, die am zentralen Platz der Verfassung vor dem... weiter

Human Rights Watch: Weiter keine unabhängige Justiz in Guatemala

Menschenrechtsbericht benennt soziale und politische Probleme im Land. Verfolgung von Juristen, Aktivisten und Journalisten geht weiter
Guatemala-Stadt. Der Bericht von Human Rights Watch (HRW) sieht für 2024 weiterhin eine kritische Lage der sozialen und politischen Menschenrechte. Trotz des Amtsantrittes von Präsident Bernardo Arévalo "untergräbt die Staatsanwaltschaft um Generalstaatsanwältin Consuelo Porras... weiter

Landarbeiterorganisationen in Guatemala kritisieren fortgesetzte Vertreibungen

Trotz Agrarabkommen weiter Gewalt gegen Gemeinden. Sucht die Justiz die Konfrontation mit der Regierung? Hunderte Haftbefehle gegen Aktivisten
Genf/Guatemala-Stadt. Die indigene Menschenrechtsaktivistin Lourdes Haquelina Gómez Willis hat bei einem Treffen der UN-Expertenkommission für die Rechte der Indigenen Völker in Genf die Situation in Guatemala scharf kritisiert. Im Zentrum ihrer Kritik standen gewaltsame... weiter