Nachrichten (Peru, Menschenrechte)

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Folter und Entführung: Überlebende Fischer in Ecuador erheben Vorwürfe gegen USA

Boote wurden im Pazifik von Drohnen und einem US-Flugzeug attackiert. Betroffene berichten von Fesselung, Schlägen und fehlender Versorgung. UN-Ausschuss fordert Aufklärung
Quito. Am 19. Januar hat Roxana Mero die letzte Nachricht ihres Ehemanns, Kapitän Carlos Mero, erhalten. In einem Notruf meldete er kurz darauf, dass ein US-Flugzeug, ein blaues Patrouillenboot und zwei Drohnen die Fiorella, das von ihm geführte ecuadorianische Schiff, umkreisten.... weiter

Lateinamerika: Pride-Demonstrationen kritisieren Rainbow-Washing

Große Märsche und bunte Feste auf dem Kontinent. Beispiele aus Kolumbien, Peru und Mexiko. Kritik an Kommerzialisierung und Instrumentalisierung
Lima/Bogotá/Mexiko-Stadt. In zahlreichen Städten Lateinamerikas sind am Wochenende zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um für die Rechte von LGBTIQ+-Personen zu demonstrieren. Der Pride-Monat fand seinen Höhepunkt in Großveranstaltungen in Städten wie Bogotá, Rio de... weiter

Peru: Regierung Boluarte ruft Ausnahmezustand in Lima aus

Die Regierung reagiert auf die Verschlechterung der Sicherheitslage mit kurz- und langfristigen Maßnahmen. Verfassungsmäßige Rechte außer Kraft gesetzt. Aus Parlament und Zivilgesellschaft kommt Kritik
Lima. Nach dem Mord an dem Musiker Paul Flores hat die peruanische Regierung in Lima und der Nachbarstadt Callao am vergangenen Montag den Ausnahmezustand ausgerufen. Er soll 30 Tage gelten. Während dieser Zeit sind verfassungsmäßige Rechte außer Kraft gesetzt. Dazu zählen die... weiter

Erneute Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco in Peru

Indigene Organisationen fordern Entzug der Konzession. Lokale Bevölkerung prangert Verstoß gegen Menschenrechte und Umweltschäden an
Huancabamba/Ayabaca. In der Provinz Huancabamba, im Nordwesten Perus, hat es erneut friedliche Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco gegeben. Die beteiligten Bürgerinitiativen und lokalen Gemeinschaften Yanta und Segunda y Cajas befürchten Enteignungen durch die... weiter

Entsetzen in Peru: Über 500 indigene Schüler von Lehrern vergewaltigt

Bislang herrscht weitestgehend Straflosigkeit. Scharfe Kritik an Ministern: Sie bezeichneten die Gewalttaten als "kulturelle Praktiken" indigener Gemeinden
Lima. Die Regierung von Peru sieht sich mit schwerwiegenden Anschuldigungen konfrontiert, nachdem bekannt wurde, dass mehr als 500 indigene Schüler in der Region Condorcanqui von Lehrern vergewaltigt wurden. Diese Fälle, die sich über einen Zeitraum von 14 Jahren erstrecken, wurden... weiter