Nachrichten (Mexiko, Wirtschaft)

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Mexiko plant die 40-Stunden-Woche bis 2030

Arbeitsministerium legt dem Parlament Vorlage zur schrittweisen Arbeitszeitkürzung vor. "Front für die 40-Stunden-Woche" kritisiert das Tempo und kündigt weitere Proteste an
Mexiko-Stadt. Nach jahrelangen Protesten hat das mexikanische Arbeitsministerium dem Parlament eine Gesetzesinitiative zur schrittweisen Verkürzung der Arbeitszeit von heute 48 auf 40 Stunden pro Woche vorgelegt. Die Initiative soll laut Präsidentin Claudia Sheinbaum am 1. Mai 2026... weiter

Armut in Lateinamerika auf niedrigstem Stand seit Aufzeichnung

Mexiko und Brasilien Vorreiter. Weiterhin bestehen massive Armut und Herausforderungen für soziale Gerechtigkeit
Mexiko-Stadt. 25,5 Prozent der Bevölkerung Lateinamerikas (rund 162 Mio. Menschen) haben 2024 in Einkommensarmut gelebt, ein Rückgang zum Vorjahr von 2,2 Prozent. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Datenerhebung, wie aus einem Bericht der Wirtschaftskommission für... weiter

Über 50 Organisationen wollen "toxische" EU-Lateinamerika-Abkommen stoppen

Aktivisten aus Lateinamerika beklagen "neokoloniale" Muster. Scharfe Kritik von PowerShift Deutschland an multinationalen Konzernen
Montevideo/Berlin. Mehr als 50 Organisationen aus mindestens 17 Ländern Lateinamerikas, der Karibik und der Europäischen Union haben am Montag dieser Woche eine Kampagne gegen die Handelsabkommen mit Mercosur und Mexiko gestartet, die sie als "toxisch" bezeichnen. Die virtuelle... weiter

Vorsitzende eines Wasserverbands in Mexiko erschossen

Bauernbewegung sieht die Tat im Zusammenhang mit Megaprojekten. Forderung nach Entprivatisierung der Bewässerungsbezirke
Cuautla. Die Interimsvorsitzende des Bewässerungsverbands am Fluss Cuautla (Asurco), Carolina Plascencia Carvajal, ist inmitten eines Streits um die Nutzung der lokalen Wasserquellen in Mexiko erschossen worden. Die Tat ereignete sich am vergangenen Freitag am helllichten Tag... weiter

"Mexiko umarmt dich": Staatliche Hilfsprogramme für Deportierte aus USA gestartet

Rund 14.000 Personen seit Trumps Amtsantritt nach Mexiko abgeschoben, davon 11.000 Mexikaner:innen. Auffangzentren eingerichtet, Konsulate gestärkt
Mexiko-Stadt. Der harte Kurs von US-Präsident Donald Trump gegen Migrant:innen ohne Papiere verursacht Aufruhr in der lateinamerikanischen Gemeinschaft in den USA. Die ersten abgeschobenen Personen sind bereits in Mexiko gelandet. Umgekehrt ist die Migration nach Norden deutlich... weiter

USA drohen Zölle auf Stahl und Aluminium aus Mexiko auf 50 Prozent zu erhöhen

Deutlicher Widerspruch von mexikanischer Stahlindustrie und Politik. Ablehnung auch aus Reihen der Demokratischen Partei in den USA
Washington/Mexiko-Stadt. US-Präsident Donald Trump warnt, dass ohne Fortschritte bei der Grenzsicherheit und dem Fentanyl-Handel zusätzliche Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada eingeführt werden. Konkret will Trump Zölle in Höhe von 50 Prozent auf Stahl und Aluminium erheben.... weiter