Nachrichten (Kolumbien, Soziale Bewegungen)

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Kolumbianische Landbewegung will Selbstregierung

Offizielles Plakat der Tagung
15.000 Teilnehmer auf nationalem Kongress der kolumbianischen Landbewegungen beschließen Wege zur Selbstregierung
Cali. Kolumbianische Landbewegungen haben beim "Nationalen Kongress zum Recht auf Land, Territorium und Souveränität" konkrete Schritte zur Einführung von Selbstregierungen auf kommunaler Ebene beschlossen. Wie es in der Abschlusserklärung der rund 15.000 Teilnehmer heißt, sei... weiter

Bildungsproteste starten in Kolumbien

Landesweite Proteste gegen weitere Privatisierung des Bildungssystems. Hochschulstreik ab Ende September angekündigt
Bogotá. Am vergangenen Mittwoch begannen auch in Kolumbien landesweite Proteste der Schüler und Studierenden für die Verbesserung des Bildungssystems. In der Hauptstadt Bogotá demonstrierten mehrere tausende Personen gegen eine geplante Reform des Bildungsgesetzes. Nach Plänen der... weiter

Álvaro Uribe vor Untersuchungsausschuss

Àlvaro Uribe vor dem Untersuchungsausschuss des kolumbianischen Kongress
Ex-Präsident Kolumbiens weist Vorwürfe wegen Skandal um Lauschangriff gegen Oppositionelle zurück. Opfer wollen juristischen Weg beschreiten
Bogotá. Der ehemalige kolumbianische Präsident Álvaro Uribe (2002-2010) hat in der ersten Sitzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses über eine Verwicklung in Spionageaktionen gegen Mitglieder der Opposition, Abgeordnete, Journalisten und Justizangestellte während... weiter

Massive Proteste gegen Erdölkonzerne in Kolumbien

ESMAD-Polizisten in Puerto Gaitán
Widerstand gegen "neue Formen der Sklaverei". Repression von Polizei und Militär fordert Verletzte und einen Toten
Campo Rubiales, Kolumbien. Tausende Erdölarbeiter protestierten am Dienstag gegen den kanadischen Energiekonzern Pacific Rubiales im kolumbianischen Bundesland Meta wegen systematischer Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Bei Zusammenstößen mit Soldaten und... weiter

Widerstand gegen Santos Bergbaupolitik

Screenshot
Geschützte Hochebene in Kolumbien gefährdet. Regierung begünstigt große Konzerne. Protest auf der Straße
Bogotá. Zehntausende Menschen folgten am Freitag dem Aufruf des kolumbianischen Netzwerks gegen große Bergbauprojekte (RECLAME) in mehreren Städten des Landes. Damit protestierten sie gegen die Bergbaupolitik von Präsident Manuel Santos. In der Stadt Bucaramanga waren laut... weiter

Gewerkschafter in Kolumbien bedroht

Deutliche Worte: Eines der Flugblätter der Paramilitärs
Rechtsextreme Paramilitärs kündigen "Säuberungsoperationen" gegen Arbeiterverbände an. Gewalt forderte bereits Opfer
Bogotá. Mehrere führende Funktionäre der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal haben erneut Morddrohungen erhalten. In mehreren Flugblättern, die in der vergangenen Woche in der westkolumbianischen Stadt Bugalagrande verteilt wurden, kündigt der paramilitärische... weiter

Gewalt gegen Vertriebene in Kolumbien

Kolumbien: Tödliche Gewalt gegen soziale Aktivisten dauert an
Debatte in Kolumbien nach Mord an Bauernaktivisten in der Region Urabá. Großgrundbesitzer schüchtern legitime Besitzer des Bodens ein
Bogotá. Die Gewalt gegen Landarbeiter in Kolumbien dauert auch unter der neuen Regierung von Präsident Manuela Santos in unverminderter Härte an. Vor einer Woche wurde der führende Bauernaktivist Hernando Pérez in der nordwestlichen Region Urabá ermordet. Pérez war Sprecher von 25... weiter