Nachrichten (Alle Länder, Soziale Bewegungen)

Aktive Filter: Soziale Bewegungen (zurücksetzen)

Guatemala stellt Terrorverfahren gegen Indigene ein

Der Fall gegen vier indigene Autoritäten wurde am Freitag eingestellt. Auslöser des Verfahrens waren die Proteste von 2023. Grund für Einstellung wohl auch Neubesetzung der Justizorgane
Guatemala-Stadt/Totonicapán/Sololá. Richter Mynor Moto hat am Freitag in Guatemala den international stark beachteten Fall gegen vier indigene Autoritäten eingestellt. Luis Pacheco, Héctor Chaclán, Basilio Puac und Esteban Toc waren wegen "Terrorismus" und Mitgliedschaft in einer "... weiter

Interview zur Protestwache in Berlin: Flagge zeigen für Kuba

Gespräch mit zwei Organisator:innen über die politischen Hintergründe und das Programm der Aktionswoche in Berlin
Berlin. Das Netzwerk Cuba, eine Koordinationsstelle von Kuba-solidarischen Organisationen, Gruppen und Menschen, organisiert gemeinsam mit über 50 Organisationen ab heute eine Protestwache vor der US-Botschaft in Berlin. Während der einwöchigen Aktionswoche prangern die Aktivisten... weiter

Tausende gedenken in Chile der Opfer der Militärdiktatur

Mahnmal für Opfer der Militärdiktatur
Bei dem Marsch in Santiago fordern Organisationen keine Begnadigung für Verurteilte. Redner rufen zu Einheit und weiterem Einsatz für Erinnerung und Rechte auf
Santiago de Chile. Am vergangenen Sonntag hat in der chilenischen Hauptstadt der traditionelle Gedenkmarsch für die Opfer des Militärputsches von 1973 vom Präsidentenpalast in der Innenstadt zum Hauptfriedhof stattgefunden. Die "Mesa de Derechos Humanos por una Vida Digna" und die... weiter

Ende der Sechs-Tage-Woche wird in Brasilien zum Wahlthema

Senatsausschuss stimmt für Arbeitszeitverkürzung. Entscheidung im Plenum erst nach dem ersten Wahlgang erwartet
Brasília. Der Justizausschuss des brasilianischen Senats hat am vergangenen Mittwoch einer Verfassungsänderung zur Abschaffung der Sechs-Tage-Arbeitswoche zugestimmt. Eine geplante Abstimmung im gesamten Senat fand jedoch nicht statt. Die Entscheidung dürfte nun erst nach dem... weiter

Internationaler Tag der Verschwundenen in Lateinamerika: Proteste und Gedenken

Proteste in verschiedenen Ländern. Themen sowohl Verschwundene während der Diktatur als auch aktuelle Fälle
Mexiko-Stadt et al. Unter dem Motto "Die Opfer stehen an erster Stelle. Jetzt handeln" ist am vergangenen Sonntag der Internationale Tag der Opfer des Verschwindenlassens begangen worden. An vielen Orten in Lateinamerika haben Demonstrationen, Kundgebungen und kulturelle... weiter

Basisgemeinschaften in Venezuela warnen vor US-Militäroperation

Traditionell widerständiger Stadtteil möglicherweise im Visier der USA. Informationen basieren auf "loyalen Kräften" des Chavismus in der Regierung Rodríguez
Caracas. Mehrere Vertreter:innen der Gemeinde "23 de Enero" in Venezuelas Hauptstadt Caracas warnen vor einer möglicherweise bevorstehenden erneuten Militäroperation der USA. Ziel einer solchen Operation sei es, führende Köpfe des traditionell gut organisierten Stadtviertels zu... weiter

Ärzt:innen kündigen nach ergebnislosem Streik in Paraguay

Gewerkschaft fordert Gehaltserhöhungen, Festanstellungen, Verbesserung der Versorgung von Kindern. Auch Lehrer:innen drohen mit Streik
Asunción. Nach dem ergebnislosen Ende des fünftägigen Ärztestreiks in Paraguay haben 141 von 164 Spezialist:innen der größten Kinderklinik des Landes ihre Kündigung eingereicht. Die Ärzt:innengewerkschaft Sinamed hatte den Streik im öffentlichen Gesundheitswesen ausgerufen, der von... weiter

Streit in Guatemala um neues Wassergesetz

Initiative soll Wasser als Menschenrecht definieren. 52 Prozent der Bevölkerung nutzen kontaminiertes Wasser. Indigene Organisationen sehen Bevorzugung des Privatsektors. Ministerin zurückgetreten
Guatemala-Stadt. In Guatemala ist ein politischer Konflikt um den Zugang zu Wasser entbrannt. Die sozialdemokratische Regierung von Bernardo Arévalo hatte Anfang August im Kongress die Gesetzesinitiative 6818 eingebracht, besser bekannt als ley de aguas (Wassergesetz). Die... weiter

Honduras: Garífuna protestieren für Land und Gerechtigkeit

Protestcamp vor Oberstem Gerichtshof in Tegucigalpa. Anlass ist der Konflikt um ein Grundstück in San Juan
Honduras. In Honduras organisiert die Organización Fraternal Negra Hondureña (OFRANEH) seit einer Woche ein Camp vor dem Obersten Gerichtshof des Landes. Der Zusammenschluss von 46 Garífuna-Gemeinden reagierte damit auf die Zuspitzung eines seit 2006 andauernden Landkonflikts: In... weiter

In Argentinien weiten sich Proteste gegen Milei aus

Soziale Organisationen kritisieren Sparpolitik und Arbeitsmarktreformen der rechten Regierung
Buenos Aires. Lehrergewerkschaften und Hafenarbeiter prägen in dieser Woche eine neue Welle von Protesten gegen Präsident Javier Milei. Sie machen die Regierung für den Verlust der Kaufkraft, die Unterfinanzierung des öffentlichen Bildungswesens, die Deregulierung des... weiter

USA und Israel beenden militärische "Hilfseinsätze" nach Erdbeben in Venezuela

Militärische Unterstützung ist abgeschlossen. Zivile Kooperation läuft weiter. Proteste gegen Präsenz beider Staaten halten an
Caracas. Die USA und Israel haben ihre "Hilfseinsätze" in Venezuela offiziell beendet. Die Kooperation zwischen den beteiligten Ländern dauert jedoch an. Gleichzeitig werfen Teile der venezolanischen Bevölkerung den USA und Israel eine "imperialistische Einmischung" vor, die die... weiter