Nachrichten (Ecuador, Soziale Bewegungen)

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Sorge um inhaftierten Ex-Vizepräsidenten von Ecuador wächst weiter

Jorge Glas soll stundenlang bewusstlos gewesen sein. Behörden bestreiten kritischen Zustand. Unterstützer prangern Haftbedingungen an
Quito. Der Gesundheitszustand des inhaftierten ehemaligen Vizepräsidenten Ecuadors Jorge Glas soll sich erneut verschlechtert haben. Das berichten seine Anwälte und Unterstützer. Laut der Organisation SOScárcelesEC hat Glas mehrere Stunden lang bewusstlos in seiner Zelle gelegen.... weiter

Keine Verfassungsänderung in Ecuador: Präsident Noboa verliert Volksabstimmung

Das Nein siegt in allen vier Fragen, auch zu ausländischen Militärbasen. Opposition feiert. Beobachter nennen hartes Vorgehen beim Generalstreik als Faktor
Quito. Das ecuadorianische Volk hat am Sonntag über Verfassungsänderungen sowie die Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung entschieden. Insgesamt vier Fragen hatte die Regierung von Präsident Daniel Noboa zur Abstimmung gestellt. Alle zur Abstimmung stehenden Änderungen... weiter

Drittes Todesopfer bei Protesten in Ecuador

Indigenenverband Conaie setzt weiter auf Protest gegen die Regierung. Menschenrechtsorganisationen zeigen sich besorgt über das Vorgehen der Sicherheitskräfte
Quito. In Ecuador nehmen die landesweiten Proteste gegen die Regierung von Präsident Daniel Noboa weiter an Fahrt auf. Die vornehmlich durch den indigenen Dachverband Conaie organisierten Demonstrationen und Blockaden dauern mittlerweile bereits fast einen Monat an (amerika21... weiter

Generalstreik in Ecuador: Polizei und Militär gehen gewaltsam vor

Conaie mobilisiert seit Montag landesweit. Auslöser ist Abschaffung der Dieselsubventionen. Regierung spricht von "terroristischen Akten" und will "nicht verhandeln"
Quito. In Ecuador spitzt sich die soziale und politische Krise nach der abrupten Abschaffung der Dieselsubventionen weiter zu. Die indigene Dachorganisation Conaie ruft seit Montag zu einem landesweiten und unbefristeten Generalstreik auf. Inzwischen haben sich nicht nur Gemeinden... weiter

Ecuador: Regierung will tausende Stellen im öffentlichen Dienst streichen

Gewerkschaften kritisieren Massenkündigungen. Maßnahme soll im Zusammenhang mit Sparauflagen des IWF stehen. Landesweite Mobilisierungen geplant
Quito. Die Regierung von Präsident Daniel Noboa hat im Rahmen eines umfassenden Staatsumbaus 100 Mitarbeitenden des ecuadorianischen Bildungsministeriums gekündigt. Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Umstrukturierung des öffentlichen Sektors, bei der insgesamt rund 5.000 Stellen... weiter

Gemeinsam gegen Neoliberale und Rechte: "Historisches Abkommen" in Ecuador

Indigenen-Partei und soziale Bewegungen bekräftigen Unterstützung für Linkskandidatin. Einigung in zentralen Fragen wie Ablehnung von Privatisierungen
Tixán. Die politischen Bewegungen Revolución Ciudadana (Bürgerrevolution) und Pachakutik haben gemeinsam mit anderen sozialen Organisationen ein programmatisches Abkommen im Hinblick auf die Stichwahl in Ecuador unterzeichnet, das als historisch bezeichnet wurde. In Ecuador wird... weiter