Nachrichten (Honduras, Soziale Bewegungen)

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Honduras: Garífuna protestieren für Land und Gerechtigkeit

Protestcamp vor Oberstem Gerichtshof in Tegucigalpa. Anlass ist der Konflikt um ein Grundstück in San Juan
Honduras. In Honduras organisiert die Organización Fraternal Negra Hondureña (OFRANEH) seit einer Woche ein Camp vor dem Obersten Gerichtshof des Landes. Der Zusammenschluss von 46 Garífuna-Gemeinden reagierte damit auf die Zuspitzung eines seit 2006 andauernden Landkonflikts: In... weiter

Massaker an Kleinbäuer:innen in Honduras

Verbrechen in einer Region mit Landkonflikten. UN-Menschenrechtsbüro und lokale Gruppen fordern Aufklärung und Schutz. Regierung kündigt mehr Polizei im Aguán-Tal an.
Trujillo. Am Donnerstagmorgen sind 19 Bauern:innen, unter ihnen drei Kinder, von Unbekannten auf der Finca Paso Aguán im nördlichen Department Colón erschossen worden. Die Getöteten, die auf dem Weg zur Arbeit in der Ölpalmenplantage waren, lebten in den Gemeinden Rigores und... weiter

Nicaragua: Lässt die Regierung Oppositionelle im Exil verfolgen?

Regierung soll hinter Morden in Costa Rica und Honduras stecken. NGO Nunca Más geht von mindestens neun Fällen aus
San José. Das Menschenrechtskollektiv Colectivo de Derechos Humanos Nicaragua Nunca Más, kurz Nunca Más, hat in San José einen Bericht vorgestellt, der Morde an nicaraguanischen Exilierten zwischen 2020 und 2025 in Costa Rica und Honduras dokumentiert. Die Organisation vertritt die... weiter

Honduras: Wahlbehörde lässt unabhängige Kandidaturen nicht zu

Beschwerde gegen Entscheidung eingelegt. Organisationen sprechen von "systematischem Ausschluss" und "Betrug". Vereinbarung zwischen den drei etablierten Parteien vermutet
Tegucigalpa/San Pedro Sula. Sechs unabhängige Kandidat:innen dürfen voraussichtlich nicht an den Wahlen im November teilnehmen. Am 30. November finden in Honduras die Präsidentschafts-, Parlaments- und Kommunalwahlen statt. In einer Presseerklärung vor der Wahlbehörde (CNE) am... weiter

Erneut afroindigener Garífuna in Honduras entführt

Vorfall erinnert an frühere Entführungen. Möglicher Hintergrund sind Landkonflikte mit Viehzüchtern und Hotelbetreibern.Todesdrohungen gegen Ofraneh- und lokale Landrechte-Aktivist:innen
San Pedro Sula. Die Entführung eines 31-jährigen Garífuna aus der honduranischen Industriemetropole San Pedro Sula hat landesweit und international Besorgnis ausgelöst. Max Gil Castillo Mejía wurde, so Augenzeug:innen, am 12. April gegen drei Uhr morgens von Unbekannten aus... weiter