Nachrichten (Mercosur-Länder, Soziale Bewegungen)

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Ende der Sechs-Tage-Woche wird in Brasilien zum Wahlthema

Senatsausschuss stimmt für Arbeitszeitverkürzung. Entscheidung im Plenum erst nach dem ersten Wahlgang erwartet
Brasília. Der Justizausschuss des brasilianischen Senats hat am vergangenen Mittwoch einer Verfassungsänderung zur Abschaffung der Sechs-Tage-Arbeitswoche zugestimmt. Eine geplante Abstimmung im gesamten Senat fand jedoch nicht statt. Die Entscheidung dürfte nun erst nach dem... weiter

Basisgemeinschaften in Venezuela warnen vor US-Militäroperation

Traditionell widerständiger Stadtteil möglicherweise im Visier der USA. Informationen basieren auf "loyalen Kräften" des Chavismus in der Regierung Rodríguez
Caracas. Mehrere Vertreter:innen der Gemeinde "23 de Enero" in Venezuelas Hauptstadt Caracas warnen vor einer möglicherweise bevorstehenden erneuten Militäroperation der USA. Ziel einer solchen Operation sei es, führende Köpfe des traditionell gut organisierten Stadtviertels zu... weiter

Ärzt:innen kündigen nach ergebnislosem Streik in Paraguay

Gewerkschaft fordert Gehaltserhöhungen, Festanstellungen, Verbesserung der Versorgung von Kindern. Auch Lehrer:innen drohen mit Streik
Asunción. Nach dem ergebnislosen Ende des fünftägigen Ärztestreiks in Paraguay haben 141 von 164 Spezialist:innen der größten Kinderklinik des Landes ihre Kündigung eingereicht. Die Ärzt:innengewerkschaft Sinamed hatte den Streik im öffentlichen Gesundheitswesen ausgerufen, der von... weiter

In Argentinien weiten sich Proteste gegen Milei aus

Soziale Organisationen kritisieren Sparpolitik und Arbeitsmarktreformen der rechten Regierung
Buenos Aires. Lehrergewerkschaften und Hafenarbeiter prägen in dieser Woche eine neue Welle von Protesten gegen Präsident Javier Milei. Sie machen die Regierung für den Verlust der Kaufkraft, die Unterfinanzierung des öffentlichen Bildungswesens, die Deregulierung des... weiter

USA und Israel beenden militärische "Hilfseinsätze" nach Erdbeben in Venezuela

Militärische Unterstützung ist abgeschlossen. Zivile Kooperation läuft weiter. Proteste gegen Präsenz beider Staaten halten an
Caracas. Die USA und Israel haben ihre "Hilfseinsätze" in Venezuela offiziell beendet. Die Kooperation zwischen den beteiligten Ländern dauert jedoch an. Gleichzeitig werfen Teile der venezolanischen Bevölkerung den USA und Israel eine "imperialistische Einmischung" vor, die die... weiter

Arbeiterpartei in Brasilien startet Komitees für Lulas Wahlkampf

Komitee Rio de Janeiro PT
Aktivisten wollen gegen Falschinformation vorgehen. Wiederwahl des Präsidenten und starke Fraktion der PT als Ziel
Rio de Janeiro. In der Metropole Rio de Janeiro ist Brasiliens erstes "Volkskomitee für den Kampf" von der Arbeiterpartei PT ins Leben gerufen worden. Ziel des Ausschusses ist es, vor den diesjährigen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen den Dialog mit der Bevölkerung zu... weiter

Massenproteste in Argentinien gegen Mileis Unikürzungen

Bis zu 1,5 Millionen Menschen auf der Straße. Regierung spricht von "politisch motivierten" Demonstrationen und weigert sich, auf Forderungen einzugehen
Buenos Aires et al. Zahlreiche Menschen sind am Dienstag in Buenos Aires und anderen Landesteilen von Argentinien auf die Straße gegangen, um gegen die Budgetkürzungen des rechten Staatspräsidenten Javier Milei an den öffentlichen Hochschulen zu protestieren. Nach Schätzungen... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Barcelona-Gipfel der Progressiven: Lateinamerikas Präsidenten treten für Kuba und gegen Kriege ein

Aufruf zu Dialog im Nahen Osten, Abrüstung weltweit und Selbstbestimmung
Barcelona. Progressive politische Kräfte haben letzte Woche bis zum Wochenende in der katalanischen Hauptstadt getagt. Dabei spielten lateinamerikanische Politiker und Regierungsoberhäupter eine zentrale Rolle. Ziel war es, Alternativen zu den weltweit erstarkenden ultrarechten... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter