Nachrichten (Kolumbien, Militär)

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Santos schweigt zu Mord an Aktivistin

Fordert Untersuchung: Abgeordneter Iván Cepeda
Auch Kolumbiens neue Regierung setzt Militärpolitik von Expräsident Uribe fort. Weitere Massengräber im Süden des Landes entdeckt
Bogotá. Die Regierung des neuen kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos schweigt beharrlich zu dem Mord an der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Die Aktivistin hatte auf die Massengräber in der Region La Macarena hingewiesen, in denen circa 2000 anonyme Leichen... weiter

Santos lehnt Dialog mit Guerilla ab

Sucht den Dialog: FARC-Guerilla
Neuer Präsident Kolumbiens strebt Verschärfung des Krieges an. Staatenbund UNASUR will sich für Frieden einsetzen
Bogotá. Der neue Präsident von Kolumbien, Manuel Santos, will keinen Friedensdialog mit den Guerillaorganisationen des südamerikanischen Landes führen. Diese Option stehe "völlig außerhalb der Debatte", teilte zu Wochenbeginn sein Verteidigungsminister Rodrigo Rivera nach einem... weiter

Kundgebung gegen Uribe in Hamburg

Hamburg. Deutsche und lateinamerikanische Aktivisten haben in Hamburg gegen die Außenpolitik der scheidenden kolumbianischen Regierung unter Präsident Álvaro Uribe protestiert. Die Kundgebung wurde von mehreren politischen Gruppierungen getragen. „Wir wehren uns hier gegen die... weiter

Kolumbien-Krise schwelt weiter

Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño
Nach Treffen der Außenminister der UNASUR sollen die Präsidenten der Regionalorganisation zusammenkommen
Bogota/Caracas. Kolumbiens Staatschef Alvaro Uribe hat in einem Kommunique eine geplante militärische Aggression gegen das Nachbarland Venezuela zurückgewiesen. Kolumbien habe niemals den Gedanken gehegt, „das Brudervolk Venezuelas anzugreifen, wie dies der Präsident dieses Landes... weiter

Washington Post mobilisiert gegen Chávez

Luftaufnahme der Basis in Yopal
US-Tageszeitung bezeichnet Venezuelas Staatschef als Verbündeten des Terrorismus. Mobilisierung der kolumbianischen Luftwaffe
Washington/Bogota. Die US-Tageszeitung Washington Post hat in ihrer Freitagsausgabe eine deutlichere Haltung der "internationalen Gemeinschaft" gegen Venezuelas Regierung gefordert. Diese, so hieß es zur Begründung, leiste schließlich der kolumbianischen Rebellenorganisation FARC... weiter

Uribe greift Familien von Mordopfern an

Gräberfeld in La Macarena
Anklage wegen Massengrabs führt zu heftigen Reaktionen des Präsidenten. Menschenrechtsaktivisten hoffen nun auf EU-Parlament
Bogota. Drei Tage nach einer öffentlichen Anhörung über die humanitäre Krise im südkolumbianischen La Macarena, wo rund 2000 anonyme Leichen neben einer Militärbasis begraben liegen, besuchte der scheidende Präsident Uribe den Ort. Er sei gekommen, um den stationierten Truppen "zu... weiter

Weiter Spannungen durch Kolumbien-Krise

Klärt über Kriegsgefahr durch Kolumbien auf: Außenminister Nicolás Maduro
Venezuelas Staatschef warnt vor Konsequenzen bei Militäraktion Bogotás – im Land und auf internationaler Ebene
Caracas. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen Venezuelas mit dem Nachbarstaat Kolumbien bleibt die Lage angespannt. Unter Berufung auf Geheimdienstinformationen schloss Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Sonntag die Gefahr einer militärischen Aktion der Nachbararmee... weiter

2000 Leichen im Süden Kolumbiens

Massengrab in La Macarena
Öffentliche Anhörung in La Macarena zu mutmaßlichem Massenmord der Armee. Staatsanwaltschaft zurückhaltend
Bogota. Rund 200 Kilometer südlich von Bogotá im Gemeindebezirk La Macarena liegen die Reste von 2000 Menschen verscharrt. Das bestätigt nach Angaben des Senators Iván Cepeda vom Donnerstag der Bericht einer staatlichen Aufsichtsbehörde. Am selben Tag fand in La Macarena eine... weiter

Venezuela bricht Kontakt zu Kolumbien ab

Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen: Hugo Chávez
Diplomatischer Konflikt eskaliert: Botschafter abgezogen, venezolanische Truppen mobilisiert. Protest vor OAS, Sondersitzung von UNASUR
Caracas. Die venezolanische Regierung hat am heutigen Donnerstagnachmittag (Ortszeit) alle Beziehungen zum Nachbarland Kolumbien abgebrochen. Die linksgerichtete Staatsführung reagierte damit auf zunehmende Vorwürfe Kolumbiens, bis zu 1500 Rebellen der Guerillaorganisationen FARC... weiter

Vorbehalte gegen Uribes "Guerillavideos"

Designierte Außenministerin Kolumbiens, María Angela Holguín (hier bei UNO)
Scheidender Präsident unterstellt venezolanischer Führung Duldung von Rebellengruppen. Herkunft und Beweiskraft der Aufnahmen unklar
Bogotá/Caracas. Angekündigte Fotobeweise der kolumbianischen Regierung über die Präsenz linksgerichteter Guerillaorganisationen im Nachbarland Venezuela haben sich als wenig belastbar entpuppt. Der noch wenige Tage amtierende Präsident Alvaro Uribe hatte seinen... weiter

Ecuador klagt kolumbianischen General an

Mehrfach im Visier der Justiz: General Freddy Padilla
Untersuchung über Verantwortung an Bombenangriff in Ecuador 2008. Scheidender Präsident Uribe reagiert ungehalten
Quito. Am Dienstag hat die ecuadorianische Justiz angekündigt, den bereits eingestellten Prozess gegen den Kommandanten der kolumbianischen Streitkräfte, Freddy Padilla, wegen Mordes wieder aufzurollen.  Nach Auskunft des Staatsanwaltes in der ecuadorianischen Stadt Sucumbios... weiter

Sanfte Strafen für Paramilitärchefs

Protest gegen Terror der Paramilitärs in Kolumbien
Haft für Verantwortliche an Massaker und Vertreibungen in Kolumbien von 39 auf acht Jahre herabgesetzt
Bogotá. Erst fünf Jahre nach der Verabschiedung des "Gesetzes für Gerechtigkeit und Frieden" zur Sanktionierung der Verbrechen demobilisierter Paramilitärs in Kolumbien sind die ersten zwei Urteile gefällt worden.  Die unter den Tarnnamen "Diego Vecino" und "Juancho Dique”... weiter

Kolumbien überwachte Ecuadors Präsidenten

Logo des Geheimdienstes DAS
Amtierender Präsident Kolumbiens und dessen gewählter Nachfolger, Juan Manuel Santos, in Spionagefall verwickelt
Bogotá/Quito. Der kolumbianische Geheimdienst DAS hat bereits im Jahr 2008 eine Abhörorganisation in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito aufgebaut. Ziel der Spionage waren Präsident Rafael Correa und zahlreiche ecuadorianische Politiker, Unternehmer, Militäroffiziere sowie... weiter

Venezuela bezieht Stellung

amerika21.de dokumentiert Kommuniqué des venezolanischen Außenministeriums zur Krise mit Kolumbien und den USA
Berlin/Caracas. Die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Berlin verschickte am heutigen Freitag das nachfolgend im Wortlaut wiedergegebene Kommuniqué vom 17. November 2009 (Die Übersetzung stammt von der diplomatischen Vertretung): Der Minister der Volksmacht für... weiter