Nachrichten (Ecuador, Bolivien)

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Andenländer vereinbaren enge Kooperation gegen das organisierte Verbrechen

Eskalation der Gewalt in Ecuador durch die organisierte Kriminalität wird als "Bedrohung für die demokratische Institutionalität" der Region eingeschätzt
Lima. Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru haben die Schaffung eines Sicherheitsnetzwerkes gegen das organisierte Verbrechen vereinbart. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die die vier Mitgliedsländer der Andengemeinschaft (Comunidad Andina, Can) am vergangenen... weiter

Krise in Ecuador: Präsident Lasso löst Nationalversammlung auf

Die Entscheidung Lassos wird vom Militär und den USA begrüßt. Die Neuwahlen von Parlament und Präsident sollen bis zum 24. August stattfinden. Correa sieht darin eine "großartige Gelegenheit"
Quito. Ecuadors Präsident Guillermo Lasso hat am vergangenen Mittwoch die Nationalversammlung aufgelöst. "Um eine verfassungsgemäße Lösung zu finden, habe ich beschlossen, die Verfassung anzuwenden, die mir die Befugnis gibt, die Versammlung aufgrund einer schweren politischen... weiter

Wie die Corona-Pandemie den Drogenhandel in Lateinamerika verändert

Wirtschaftliche Not und Arbeitslosigkeit lassen Drogenproduktion steigen. Drogenhandel mit dem Flugzeug aus Ecuador erreicht neuen Rekord
La Paz et al. Die Geschäfte mit dem Anbau und Verkauf illegaler Drogen sind nach neuesten Meldungen aus Bolivien und Ecuador in Lateinamerika während der Covid-19-Pandemie angestiegen. Die Region durchlebt nicht nur eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen in ihrer Geschichte mit... weiter

Bank des Südens will Infrastrukturprojekte in Lateinamerika finanzieren

Ökonom aus Uruguay hat Geschäftsführung der Bank übernommen. Finanzierung von gemeinsamen Projekten soll Souveränität und Entwicklung Südamerikas stärken
Caracas. In einer vertraulichen Sitzung im Hauptsitz der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) in Venezuelas Hauptstadt Caracas hat der erste Geschäftsführer der Bank des Südens, Pedro Buonomo, seinen Dienst angetreten. Die Bank soll langfristige Infrastrukturprojekte in... weiter

Zweiter Weltgipfel der Völker zum Klimawandel in Bolivien

Debatten um das "Buen Vivir" und die Verursachung des Klimawandels durch den Kapitalismus. Internationales Tribunal für Klimagerechtigkeit gefordert
La Paz. Vom 10. bis 12. Oktober hat der zweite Gipfel der Völker zum Klimawandel in Tiquipaya bei Cochabamba in Bolivien stattgefunden. Rund 8.000 Vertreter von sozialen Organisationen und Regierungen aus insgesamt 50 Länder nahmen teil. Anwesend waren auch die Präsidenten Evo... weiter

Eine politische Papstreise

Franziskus spricht auf den Stationen seiner Lateinamerika-Reise vom Evangelium und dem Kampf gegen die Ungerechtigkeit in der Welt
Quito/La Paz/Asuncion. Wenn Papst Franziskus reist, dann tut er das immer auch mit einer politischen Botschaft. Bei seiner Visite in Südamerika in der vergangenen Woche wurde das überdeutlich. Ob der Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche vor dem Gipfel der... weiter

Papst Franziskus besucht Südamerika

Fünf große Messen geplant. Millionen Gläubige werden erwartet. Papst nimmt auch an "Weltreffen der Volksbewegungen" in Bolivien teil
Quito. Papst Franziskus hat die zweite Lateinamerikareise seiner Amtszeit angetreten. Er traf am Sonntag in Ecuador ein und besucht anschließend Bolivien und Paraguay. Für den heutigen Montag ist eine Messe in der größten ecuadorianischen Stadt, Guayaquil, angekündigt. Millionen... weiter

Veränderungsprozess in Lateinamerika fördert Frauenrechte

Mehr weibliche Repräsentation in Politik und Gesellschaft. Ökonomische Abhängigkeit und unbezahlte Arbeit nach wie vor weit verbreitet
New York. In Bolivien, Ecuador, Nicaragua, Venezuela und Kuba sind bemerkenswerte Fortschritte hinsichtlich der Partizipation und der Rechte der Frauen erreicht worden. Durch die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse ist die Ausübung politischer Ämter durch Frauen stetig... weiter