Berlin/Bogotá. Die indigenen Nukak aus dem Amazonasbecken in Kolumbien haben einen Appell an das oberste Menschenrechtskomitee dieses südamerikanischen Landes gerichtet, um eine Rückkehr in ihr angestammtes Gebiet zu erreichen. Nach eigenen Angaben sind sie durch die Folgen... weiter
Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)
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Protest gegen Nestlé in der Schweiz
Demonstranten klären im Weihnachtsgeschäft über mutmaßliche Kontakte zu Paramilitärs auf. Konzern verweigert Dialog mit Betroffenen
Zürich/Bogotá. Die Solidaritätskoordination Schweiz-Lateinamerika, ein Zusammenschluss von Basisgruppen, hat am Samstag während des Weihnachtsverkaufs gegen die Politik des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé in Kolumbien protestiert. Vor Filialen der Nestlé-Firma Nespresso... weiter
Paramilitarismus mordet wieder in Kolumbien
Bauernaktivist zu Tode gesteinigt. Opfer stand unter Schutz der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte
Bogotá. In der vergangenen Woche wurde erneut ein führender Aktivist der Bauernbewegung in Kolumbien von Paramilitärs ermordet. Óscar Maussa wurde von den Milizen an einen Baum gefesselt und zu Tode gesteinigt. Maussa stand an der Spitze einer Bewegung, die für die Wiedererlangung... weiter
Catatumbo fürchtet Eskalation
Geplante Kohleförderung provoziert humanitäre Krise in der kolumbianischen Region. Vertreter der Bewohner zu Gast in Deutschland
Bogotá. Fast 800.000 Tonnen Steinkohle will das Kohleunternehmen Geofisin EU in der nordostkolumbianischen Region Catatumbo jährlich fördern. Diese Quote soll möglichst bald allein in einem Gebiet von 1500 Hektar erreicht werden. Weitere sieben multinationale Unternehmen planen die... weiter
Weiteres Massengrab in Kolumbien entdeckt
Bogotá. Bis zu 20 Leichen werden in einem Massengrab vermutet, das am Freitag morgen (Ortszeit) in der kolumbianischen Stadt Cúcuta entdeckt wurde. Antropologen und Forensiker begannen am selben Tag mit der Exhumierung der Körper in der Grenzstadt im Norden des Landes. Gegenüber... weiter
Uribe in Drummond-Prozess verwickelt
Bogotá. Kolumbiens Ex-Präsident Álvaro Uribe soll am 22. November in der US-Hauptstadt Washington zu den Verbindungen zwischen dem Minenunternehmen Drummond und paramilitärischen Gruppierungen in dem südamerikanischen Land aussagen. Vorgeladen wurde Uribe von der nordamerikanischen... weiter
Keine Verbesserung der Menschenrechtslage
Deutsche NGOs befürchten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht durch Kolumbien-Pläne von Minister Niebel
Bogotá. Sechs deutsche NGOs lehnen die Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Entwicklung (BMZ) für die Entwicklungsarbeit in Kolumbien ab. Am Rande des Besuchs von Minister Dirk Niebel in Bogotá präsentierte eine Kommission am heutigen Freitag die Ergebnisse einer... weiter
Bisher 90 Morde an Indígenas
Bogotá. Im Jahr 2010 sind bisher 90 Indígenas in Kolumbien ermordet worden. Dies teilte der landesweite Dachverband kolumbianischer Indígenaorganisationen (ONIC) mit. Verantwortlich für die Morde seien Angehörige der Nationalpolizei, der Aufstandsbekämpfungseinheit (ESMAD), die... weiter
Mindestens 22 politische Morde unter Santos
Bogotá. Seit dem Amtsantritt des kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos wurden in Kolumbien mindestens 22 Aktivisten aus politischen Gründen ermordet. Darüber informierten Menschenrechtsgruppen am Freitag in einem offenen Brief an die Interamerikanische Menschenrechtskommission... weiter
Klage gegen Uribe in Spanien
20 Fälle von Bespitzelungen auf der iberischen Halbinsel. Menschenrechtler fordern Prozess
Bogotá. Am vergangenen Dienstag haben zwei kolumbianische Flüchtlinge bei einem Gerichtshof in Madrid Klage gegen den Ex-Präsidenten ihres südamerikanischen Herkunftslandes, Álvaro Uribe, eingereicht. Die Kläger beschuldigen Uribe, für die Bespitzelung von mindestens 20 Menschen... weiter
Uribe persona non grata in Spanien
Madrid. Internationale Persönlichkeiten, Wissenschaftler und soziale Organisationen haben in Spanien zu Protesten gegen die Einladung des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe (2002-2010) aufgerufen. Der inzwischen abgewählte Politiker soll am 27. Oktober einen... weiter
Kolumbien: Verurteilter Verbrecher wird Dozent
Bogotá. Der zu 30 Jahre Gefängnis verurteilte kolumbianische Oberst Luis Alfonso Plazas Vega wurde von drei Militärschulen als Dozent engagiert. Plazas war vor drei Monaten wegen Folter und Verschleppung von elf Zivilisten im Jahr 1985 schuldig gesprochen. Die Opfer wurden... weiter
General mit Verzögerungstaktik
Enthauptungsprozess in Kolumbien: Diskreditierungskampagne gegen Ankläger. Zahlreiche Hinweise auf Verbindungen zu Paramilitärs
Bogotá. Am vergangenen Mittwoch fand in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá der jüngste Verhandlungstag im Prozess gegen den General a.D., Rito Alejo del Río, statt. Er wird beschuldigt, verantwortlich für die Enthauptung des Bauern Marino López im Jahr 1997 zu sein. Bei der... weiter
Gewerkschafter in Kolumbien bedroht
Rechtsextreme Paramilitärs kündigen "Säuberungsoperationen" gegen Arbeiterverbände an. Gewalt forderte bereits Opfer
Bogotá. Mehrere führende Funktionäre der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal haben erneut Morddrohungen erhalten. In mehreren Flugblättern, die in der vergangenen Woche in der westkolumbianischen Stadt Bugalagrande verteilt wurden, kündigt der paramilitärische... weiter
Gewalt gegen Vertriebene in Kolumbien
Debatte in Kolumbien nach Mord an Bauernaktivisten in der Region Urabá. Großgrundbesitzer schüchtern legitime Besitzer des Bodens ein
Bogotá. Die Gewalt gegen Landarbeiter in Kolumbien dauert auch unter der neuen Regierung von Präsident Manuela Santos in unverminderter Härte an. Vor einer Woche wurde der führende Bauernaktivist Hernando Pérez in der nordwestlichen Region Urabá ermordet. Pérez war Sprecher von 25... weiter








