Hintergrund & Analyse (Pazifik-Allianz-Länder)

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Südamerika hat reichlich Grund zur Sorge

Dokument der US-Armee beweist: Militärabkommen mit Kolumbien stellt ernsthafte Bedrohung für die Region dar. Militäroperationen gegen jedwedes Ziel in der Region gestattet
Mehrere Staatschefs in Südamerika haben öffentlich ihre Befürchtungen über das kürzlich unterschiebene Abkommen zwischen den USA und Kolumbien ausgedrückt. Das Dokument stelle eine Bedrohung für die linksgerichteten Länder Südamerikas dar, erklärten diverse Staatschefs, insbesondere der... weiter

Streit um sieben US-Militärstützpunkte

Die USA wollen die Präsenz ihrer Armee in Kolumbien massiv ausbauen. Doch in Südamerika regt sich Widerstand gegen die Militarisierung
Es sollte eine "neue Ära" in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Lateinamerika eingeläutet werden, versprach US-Präsident Barack Obama noch im April auf dem Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago (Freundschaftsoffensive in Amerika (1)). Wenige Monate später ist von dieser... weiter

Kampagne gegen Kolumbiens Opposition

Mehrere hochrangige Vertreter der Opposition in Kolumbien sind von Strafverfahren bedroht. Das kommt Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe zupass
Es ist ein beliebtes Mittel in Kolumbien, um Politiker zu diskreditieren: Die Unterstellung von Verbindungen zur Guerillaorganisation FARC. Vier Kritikern der rechtskonservativen Staatsführung unter Präsident Álvaro Uribe wird vorgeworfen, mit der FARC Kontakte unterhalten zu haben - worauf... weiter

Protest gegen Massaker in Peru

Die Angehörigen von Inhaftierten und Verschwundenen in Lateinamerika protestieren gegen das Massaker an Indigenen durch Präsident Alan García in Peru
Caracas/Venezuela. Die lateinamerikanische Vereinigung von Angehörigen verschwundener Häftlinge (FEDEFAM) bringt ihre tiefe Bestürzung und die Verurteilung des Massakers an den Amazonasvölker Awajun-Wanpi durch die Regierung von Alan García zum Ausdruck. Wir haben mit großer Sorge... weiter

Tod aus Kolumbien

Paramilitarismus in Venezuela. Strategien der Contras und ihre Anschläge
Von unserem Autor Dario Azzellini (www.azzellini.net) erscheint Ende 2008 in Caracas "El negocio de la guerra". Die venezolanische Erstausgabe ist die erweiterte und aktualisierte Neuauflage von "Das Unternehmen Krieg" (hrsg. von D. Azzellini u. a., Berlin 2003). Die Tageszeitung junge Welt hat... weiter

"Diskussion über soziale Probleme gilt als Terrorismus"

In Kolumbien wurden allein in der ersten Hälfte dieses Jahres 270.675 Menschen durch Paramilitärs vertrieben. Ein Gespräch mit Yenly Mendez
Yenly Mendez ist Rechtsanwältin in dem kolumbianischen Anwalts­kollektiv "Humanidad Vigente" (Wirksame Menschlichkeit). In Kolumbien werden pro Tag durchschnittlich 1500 Menschen aus ihrem Dorf oder Wohnviertel vertrieben. Allein im ersten Halbjahr 2008 ist die Zahl der Vertriebenen um 41... weiter

"Der Paramilitarismus wurde unter Uribe legalisiert"

Tausende linke Aktivisten in den 80er Jahren in Kolumbien ermordet. Nun sollen die Verantwortlichen vor Gericht. Ein Gespräch mit Miguel González
Miguel González ist Generalsekretär der Vereinigung demokratischer Juristen in Kolumbien. Er musste wegen Todesdrohungen fliehen und lebt derzeit in Spanien Während der 1980er Jahre wurden Tausende Mitglieder und Anhänger der Linkspartei Unión Patriótica (UP, Patriotische Union) in... weiter

Zur Person: Ingrid Betancourt

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) hatten Ingrid Betancourt 2002 während einer Wahlkampftour entführt
Die Kandidatin der grünen Partei ließ es sich trotz Warnungen nicht nehmen, in das von der Guerilla kontrollierte Gebiet zu fahren. Eine Einheit der FARC nahm sie und ihre Begleiter fest. Seitdem war die inzwischen 46jährige Franko-Kolumbianerin eine von rund 50 politischen Gefangenen der Rebellen... weiter

Widersprüche in Interpol-Bericht zu Computern der FARC

Zum Untersuchungsbericht von Interpol über die Computer der FARC
"In diesem Teil des Berichtes werden die Schlussfolgerungen präsentiert, zu denen INTERPOL nach Abschluss der forensischen Analyse gelangt ist. Der (...) Inhalt der Daten ist nicht Gegenstand der forensischen IT-Untersuchungen" (Aus dem Bericht der Interpol, S. 26) Am vergangenen 1. März 2008... weiter

"Hugo Chávez irrt sich"

Die Gewaltakte der Guerilla-Bewegung FARC haben nichts mit einem revolutionären Kampf zu tun. Die lateinamerikanische Linke muss sich von ihr distanzieren, sagt der kolumbianische Senator Petro
Herr Petro, wie steht es um den "humanitären" Austausch von FARC-Geiseln und inhaftierten Guerilleros in Kolumbien? Gustavo Petro: Wir sind genauso weit wie vor sechs Jahren. Die FARC wollen, dass die Regierung Uribe ein Gebiet räumt, um darüber zu verhandeln, und die Regierung... weiter

Destabilisierung durch Sabotage, Mord und Rauschgift

Paramilitärische Einheiten aus Kolumbien sickern immer häufiger nach Venezuela ein
Ein direkter militärischer Angriff ist nicht unbedingt der effektivste Weg, um eine ungeliebte Regierung in einem Nachbarland loszuwerden. Ein Truppeneinmarsch kann schnell ins Auge gehen, wenn das angegriffene Land militärisch darauf vorbereitet ist - außerdem macht es sich in der... weiter

Friedensstifter Chávez

Venezuelas Präsident soll im kolumbianischen Konflikt zwischen Regierung und Guerilla moderieren
Was Mitte August als zunächst kaum beachteter Vorstoß der kolumbianischen Opposition begonnen hatte, findet inzwischen internationale Beachtung: Auf Initiative der kolumbianischen Senatorin Piedad Córdoba soll Venezuelas Präsident Hugo Chávez zwischen den Parteien des bewaffneten Konflikts im... weiter

Ende der Eiszeit

Annäherung zwischen Venezuela und Mexiko. Botschafteraustausch wieder in Sicht
Nach der Annäherung an Kuba nun Venezuela. Der konservative mexikanische Präsident Felipe Calderón fährt mit seinen Bemühungen fort, die Beziehungen zu linken lateinamerikanischen Regierungen zu normalisieren und das von Exstaatschef Vicente Fox zerschlagene Porzellan zu kitten. Das jüngste... weiter